Fußball: FC Preußen Espelkamp testet gegen den BSV Rehden
Michael Hohnstedt kehrt zurück

Espelkamp/Rahden (WB/tip). Wenn der FC Preußen Espelkamp am vorletzten Juli-Donnerstag um 18.30 Uhr im Sportpark Mittwald zum ersten Testspiel vor der neuen Saison gegen den Nord-Regionalligisten BSV Rehden antritt, kommt es zu einem Wiedersehen mit einem der erfolgreichsten Fußballer des Altkreises. Mit Michael Hohnstedt sitzt seit gut einem Jahr ein gebürtiger Rahdener als Co-Trainer auf der Bank der Niedersachsen.

Donnerstag, 23.07.2020, 13:09 Uhr aktualisiert: 23.07.2020, 13:14 Uhr
Michael Hohnstedt, früher unter anderem beim VfL Osnabrück Publikumsliebling, kommt an diesem Donnerstag mit dem BSV Rehden für ein Testspiel nach Espelkamp. Foto: dpa
Michael Hohnstedt, früher unter anderem beim VfL Osnabrück Publikumsliebling, kommt an diesem Donnerstag mit dem BSV Rehden für ein Testspiel nach Espelkamp. Foto: dpa

In seiner mehr als zehnjährigen Profilaufbahn stand der 32-Jährige, der bei den Minikickern von Union Varl das Fußball-ABC erlernte, für den VfB Lübeck, den VfL Osnabrück, die Sportfreunde Lotte und den BSV Rehden in 133 Dritt- und mehr als 140 Regionalligabegegnungen auf dem Platz. In Rehden hat Hohnstedt seit dem Sommer mit dem früheren Arminia-Bielefeld-Profi Andreas Golombek einen neuen Cheftrainer. „Wir harmonieren sehr gut und wollen beide etwas bewegen“, sagt Hohnstedt. Er hat im Sommer seinen Vertrag beim BSV, der in der Abbruchsaison Regionalliga-Achter war und als Halbfinalist im Landespokal noch die Chance besitzt, in den DFB-Pokal einzuziehen: „Wir vom Trainerteam wollen mit Rehden den nächsten Schritt gehen und besser sein als im letzten Jahr.“

Ich habe schnell gemerkt, dass ich auf den Platz gehöre, den Spielern nahe sein will und auf dem Rasen stehen muss. Mittelfristig ist es schon mein Ziel, im Traineramt Fuß zu fassen. Da ist die erste Station als Co-Trainer bei einem Regionalligisten schon etwas Großes. Im Moment lerne ich aber jeden Tag noch ganz viel dazu.

Michael Hohnstedt (BSV Rehden/Union Varl)

Hohnstedt, der in seiner Osnabrücker Zeit (2013 bis 2017) Publikumsliebling an der Bremer Brücke war, war 2018 als Spieler aus Lotte nach Rehden gewechselt. Anhaltende Hüftprobleme zwangen ihn aber schnell dazu, seine Profilaufbahn früher als erwartet zu beenden. „Unser Präsident hat mir dann das Vertrauen geschenkt, in Rehden als Co-Trainer einzusteigen“, sagt Hohnstedt, der bei den Niedersachsen als Sportlicher Leiter den Jugendbereich verantwortet und im achten Semester Sportbusiness-Management studiert. Er schließt nicht aus, dass mit dem BSV-Engagement eine zweite Karriere als Trainer bereits begonnen haben könnte: „Ich habe schnell gemerkt, dass ich auf den Platz gehöre, den Spielern nahe sein will und auf dem Rasen stehen muss. Mittelfristig ist es schon mein Ziel, im Traineramt Fuß zu fassen. Da ist die erste Station als Co-Trainer bei einem Regionalligisten schon etwas Großes. Im Moment lerne ich aber jeden Tag noch ganz viel dazu.“

Es war immer mein Traum, noch mal mit meinen Freunden und teilweise Schulfreunden zu kicken, denen ich immer noch sehr verbunden bin.

Michael Hohnstedt (BSV Rehden/Union Varl)

Lernen von Hohnstedts Erfahrung können seit der vergangenen Saison die Spieler in dessen Heimatverein Union Varl. Wenn es seine Zeit und sein Körper zulassen, streift der Defensivakteur das alte Trikot über und hilft beim A-Kreisligisten aus. Auch in der kommenden Saison steht er zur Verfügung, „sofern Trainer Florian Haase auf mich zurückgreifen möchte“, wie Hohnstedt sagt. Die Rückkehr nach Varl war ihm eine Herzensangelegenheit: „Es war immer mein Traum, noch mal mit meinen Freunden und teilweise Schulfreunden zu kicken, denen ich immer noch sehr verbunden bin.“

Wie für den Preußen ist die Partie am Donnerstag auch für den BSV Rehden das erste Testspiel. „Für uns ist es ein enorm harter Test zum Auftakt“, sagt Hohnstedt: „Ich kenne die Preußen und viele Spieler ziemlich gut und weiß natürlich, dass der Verein kein Westfalenaufsteiger wie jeder andere ist. Es wird schwer werden, gegen Espelkamp zu bestehen.“

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