Fußball: Ex-Verteidiger steht als erster Neuzugang beim Westfalenliga-Spitzenreiter fest
Hungrig nach Erfolg: Toni Islamaj kehrt zu Preußen Espelkamp zurück

Espelkamp -

Heiß auf Erfolg: Arjeton Islamaj hat sich für eine Rückkehr zum FC Preußen Espelkamp entschieden.

Donnerstag, 31.12.2020, 15:18 Uhr aktualisiert: 31.12.2020, 15:22 Uhr
In seiner ersten Zeit bei den Preußen (2018 - 2020) bestach Toni Islamaj (rechts) nicht nur durch Zweikampfstärke, sondern auch mit seinem Offensivdrang. Der 24-Jährige kehrt im Sommer nach Espelkamp zurück.
In seiner ersten Zeit bei den Preußen (2018 - 2020) bestach Toni Islamaj (rechts) nicht nur durch Zweikampfstärke, sondern auch mit seinem Offensivdrang. Der 24-Jährige kehrt im Sommer nach Espelkamp zurück. Foto: Alexander Grohmann

Der Abwehrspieler, der den Westfalenliga-Aufsteiger im Sommer in Richtung SC Herford verlassen hatte, steht als erster Neuzugang des Spitzenreiters für die Saison 2021/2022 fest.

„Tim Daseking ist sehr früh wieder auf mich zugekommen und hat meinen Wert für die Mannschaft und den Verein unterstrichen“, sagt Islamaj, den auch die sportlichen Ambitionen nach einem Jahr beim Klassenrivalen SC Herford schnell wieder zurück nach Espelkamp locken. „Ich habe die Chance, in Espelkamp in der nächsten Saison möglicherweise in der Oberliga zu spielen. Das ist für mich ein großer Anreiz“, sagt der Abwehrspieler, der in seiner ersten Zeit bei den Preußen zwischen 2018 und 2020 in der Dreierkette gesetzt war. Auch beim SC Herford setzte sich Islamaj in der laufenden Saison schnell durch, bestritt fast alle Spiele und lief zweimal sogar als Kapitän der Mannschaft auf.

Obwohl er beim Traditionsklub von der Werre somit die erhoffte Führungsrolle spielt, ist Espelkamp scheinbar die reizvollere Adresse für den ehrgeizigen Verteidiger. „Ich möchte einfach mit einer Mannschaft spielen, in der alle die gleiche Einstellung zum Fußball haben wie ich. Die Jungs bei Preußen sind heiß nach Erfolg, geben immer alles und wollen sich immer weiter entwickeln“, begründet Islamaj seine prompte Rückkehr.

Tim Daseking, Trainer und Sportlicher Leiter beim FC Preußen Espelkamp, hat die Rückholaktion in die Wege geleitet. Toni Islamaj ist damit der erste externe Neuzugang für die nächste Saison.

Tim Daseking, Trainer und Sportlicher Leiter beim FC Preußen Espelkamp, hat die Rückholaktion in die Wege geleitet. Toni Islamaj ist damit der erste externe Neuzugang für die nächste Saison. Foto: Alexander Grohmann

Die überrascht auch deshalb ein wenig, weil die Trennung von den Preußen im Sommer nicht ganz geräuschlos abgelaufen war. Doch die alten Streitigkeiten sind aus der Welt geräumt. Damals nannte der Löhner als Hauptbegründung für den Wechsel nach Herford den geringeren Aufwand für die Trainingsfahrten. Mittlerweile hat Islamaj seine Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker erfolgreich beendet. „Ich habe mich letzten Sommer schon sehr schwer getan mit der Entscheidung, den Verein zu verlassen. Anstehende berufliche Veränderungen und die Auflösung meiner Fahrgemeinschaft waren damals ausschlaggebend, die nun wieder deutlich besser unter einen Hut zu bekommen sind“, traut sich der ehrgeizige Kicker die höhere Belastung bei den Preußen nun wieder zu und ist heiß auf die kommende Herausforderung.

 

„Wir sind mit unserer Mannschaft aktuell sehr zufrieden und wollen diese zum Großteil weiter zusammenhalten. Dennoch wollen wir natürlich auch den ein oder anderen externen Spieler hinzugewinnen, um uns punktuell weiter zu verbessern. Toni passt hervorragend in unser Anforderungsprofil als torgefährlicher, physisch extrem starker Verteidiger“, sagt Trainer Tim Daseking über die Rückholaktion und lobt den Charakter des Spielers: Islamaj bringe eine „tolle Einstellung zum Fußball“ mit und besitze mit 24 Jahren weiter Potenzial, sich zu verbessern. „Er kennt unseren Verein und den Großteil unserer Mannschaft bestens und wir freuen uns über seine Rückkehr.“

„Ich will im Fußball möglichst hoch spielen und finde, dass wir hier in Espelkamp tolle Bedingungen, aber vor allem auch eine tolle Mannschaft haben“, sagt der Akteur.

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