Sa., 10.11.2018

Handball: Hüllhorst bisher ohne Punkt – Wehe will wieder gewinnen Hoffen auf den Heimsieg

Hüllhorsts Lenard Tiemann zog sich zuletzt eine Platzwunde zu, sein Einsatz für das Heimspiel ist noch fraglich.

Hüllhorsts Lenard Tiemann zog sich zuletzt eine Platzwunde zu, sein Einsatz für das Heimspiel ist noch fraglich. Foto: Pollex

Von Marc Schmedtlevin

Hüllhorst/Lübbecke/Rahden (WB). Das Warten soll ein Ende haben: Die Handballer der HSG Hüllhorst streben weiterhin den ersten Heimsieg an. Daheim will auch der TuS SW Wehe zurück in die Erfolgsspur finden.

Verbandsliga

Die Handballer der HSG Hüllhorst waren in der Vergangenheit immer als Heimmacht bei der Konkurrenz bekannt. Diesem Ruf wird das HSG-Team in dieser Saison noch nicht gerecht. Noch warten sie in Hüllhorst auf den ersten Heimpunkt. Eine Zustand, mit dem sich Trainer Lars Halstenberg keinesfalls abfinden möchte: »Auswärts bin ich mit unseren drei Punkten ganz zufrieden. Jetzt wollen wir aber auch zu Hause loslegen.« Das nötige Selbstvertrauen haben sich die Hüllhorster in der Vorwoche geholt. Beim Unentschieden in Ahlen gelang der HSG in den letzten Sekunden noch der Ausgleich. Eine gute und wichtige Reaktion nach dem verspielten Sieg gegen Spradow eine weitere Woche zuvor. »Mir war es wichtig, dass weiterhin an uns glauben und nicht noch einmal am Ende einbrechen. Deswegen war das Unentschieden in Ahlen auch ein klarer Punktgewinn«, sagt Halstenberg, der möglicherweise auf Lenard Tiemann verzichten muss. Er hatte sich in Ahlen eine Platzwunde im Gesicht zugezogen. Wieder im Kader stehen könnte dafür Routinier Christian Wiechert.

Wiedersehen mit Rittersberger

Speziell für ihn könnte das Spiel am Samstag gegen den TuS Brake, der als Tabellensiebter 7:5 Punkte auf dem Konto hat, ein besonderes werden. Trainer dort ist nämlich ein in Hüllhorst alter Bekannter: Hartmut »Max« Rittersberger. Mit ihm stieg Wiechert als Spieler in die Verbandsliga auf.

Eine noch schwierigere Aufgabe kommt auf den TuS Nettelstedt II zu. Die Reise führt zum bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer HSG Altenbeken/Buke. Dort wird sich die TuS-Reserve auf keinen fall eine Hälfte wie zuletzt gegen Emsdetten II leisten können. »Wir brauchen Konstanz«, fordert deswegen auch Trainer Sebastian Redeker. In der aktuellen Partie sieht er manche Parallelen zur Vorwoche: »Altenbeken verfügt auch über einen groß gewachsenen Rückraum. Dagegen müssen wir uns etwas einfallen lassen. Schon gegen Emsdetten agierte der TuS mit einer 5:1-Abwehrreihe mit Kevin Schmidt auf der Spitze.

Landesliga

Die Saison ist aus Sicht des TuS SW Wehe weiterhin gut, doch die Bilanz ist nicht mehr ganz so glänzend wie noch vor wenigen Wochen. Zwei Spitzenspiele absolvierten die Rahdener zuletzt, beide gingen Minden-Nord und Spenge II verloren. So findet sich der TuS nun mit 8:6 Punkten auf dem fünften Platz wieder. »Ich bin mir sicher, dass jetzt wieder die Gegner kommen, gegen die wir auch weiterhin unsere Punkte holen werden«, sagt Trainer Dennis Pape. Erschwerend kam für ihn zuletzt hinzu, dass die Alternativen im Rückraum verloren gegangen sind – vor allem aufgrund der Verletzungen von Steffen Lohmeier und Matthias Clemens. Die jüngeren Akteure mussten stattdessen das Heft in die Hand nehmen, müssen in diese Rolle aber teilweise erst noch hineinwachsen. Gegen den Vorletzten TSV Oerlinghausen ist Wehe nun so oder so der Favorit.

Gehlenbeck hofft auf »gutes Gesicht«

Als Favoritenschreck hat sich zuletzt der TuS Gehlenbeck mit dem Sieg gegen Primus Bad Salzuflen herausgestellt. Und genau auf diesem Niveau soll es weitergehen. »Wir haben unsere zwei Gesichter. Ich hoffe, dass wir unser gutes regelmäßiger zeigen«, sagt Trainer Sebastian Griese, dem vor allem das Kämpferische gefiel. »Das hat mich stark an die Relegation der Vorsaison erinnert.« Positiv bemerkbar machte sich vor allem das Zusammenspiel der Routiniers in der Abwehr. Christoph von der Ahe und Simon Kühn wollen nun auch bei Bielefeld/Jöllenbeck II ihre Mannschaft defensiv organisieren.

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