Sa., 10.11.2018

Damen-Handball: Hüllhorst und Nettelstedt gegen Bielefelder Teams – Wehe in Hille Wiechert wünscht einen Weckruf

Der TuS Nettelstedt mit Marie Schilling (rechts, im Spiel gegen Wehe) steht daheim ein wenig unter Druck.

Der TuS Nettelstedt mit Marie Schilling (rechts, im Spiel gegen Wehe) steht daheim ein wenig unter Druck. Foto: Marc Schmedtlevin

Hüllhorst/Lübbecke/Rahden (WB/mas). Der Blick geht nach vorne: Nach der Niederlage der Vorwoche wollen die Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Hüllhorst wieder siegen. Gleiches gilt für den TuS Nettelstedt in der Landesliga. Dort strebt auch der TuS SW Wehe die nächsten wichtigen Punkte an.

Verbandsliga: HSG plant Wiedergutmachung

Der Frust saß tief bei Trainer Christian Wiechert, nachdem er mit den Damen der HSG Hüllhorst die erste Niederlage der Saison kassiert hatte. »Ich kann mir die Leistung nicht erklären. Wir haben vergessen, die Tore zu werfen, haben manchmal aber auch verweigert. Auf das Glück können wir uns nicht nur verlassen«, schimpfte Wiechert. Um auch etwas Positives in der Pleite gegen Steinhagen, hoffe er mit Blick auf die nächste Aufgabe auf eine Signalwirkung: »Vielleicht ist das der Weckruf gewesen, den wir gebraucht haben.« Gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck erwartet der Coach jetzt jedenfalls eine Reaktion. Die Qualität für einen Heimsieg gegen den mit 5:7 Punkten gestarteten Gast sollte die HSG jedenfalls weiterhin besitzen.

Landesliga: Wehe beim Schlusslicht

Mit den wichtigen und richtungsweisenden Partien kennen sich die Handballerinnen des TuS SW Wehe nun schon aus. Im Derby gegen Nettelstedt in der Vorwoche hielt das Team aus Rahden dem Druck zumindest ab der 20. Minute stand und fuhr noch einen ungefährdeten Sieg ein. Dank der beiden gesammelten Punkte schob sich der TuS mit nun 6:6 Zählern in das Tabellenmittelfeld vor. Der schwache Saisonstart des Absteigers scheint vergessen zu sein. Und nun scheinen die nächsten beiden Punkte im Bereich des Möglichen zu liegen. Wehe ist am Wochenende zu Gast beim bisher punktlosen Schlusslicht TV Sachsenroß Hille. »Dort können und wollen wir noch einmal zwei Big Points holen«, sagt Wehes Trainer Armin Hensel, der sich zuletzt vor allem auf Torfrau Jenny Neuberger verlassen konnte. Schlecht vorbereitet wird Gegner Hille allerdings nicht in das Spiel gehen. TV-Trainer Thomas Schlensker saß in der Vorwoche in Rahden auf der Tribüne und schaute zu.

Zuschauen musste am Sonntag auch Thorsten Waldmann, als sein TuS Nettelstedt das Derby aus der Hand gab. Immerhin: Sein Team spielte starke 20 Minuten mit einer guten Abwehr und einem variablen Angriff mit vielen Übergängen. Nur die Konstanz fehlte im TuS-Spiel. »Wir müssen lernen, konsequent durchzuspielen«, sagt Waldmann. Die Chance, es besser zu machen, gibt es am Sonntag daheim. Gegner ist mit der TSG Altenhagen-Heepen allerdings eine der Spitzenmannschaften.

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