Mo., 11.02.2019

Handball-Verbandsliga: HSG Hüllhorst besiegt ASV Senden mit 25:23 Punkte gegen den Abstieg

Nach unsicherem Start in der zweiten Halbzeit ein ständiger Aktivposten: Hüllhorsts Kreisläufer Christopher Kreft.

Nach unsicherem Start in der zweiten Halbzeit ein ständiger Aktivposten: Hüllhorsts Kreisläufer Christopher Kreft. Foto: Pollex

Hüllhorst (WB/mas). Auf die Heimstärke in wichtigen Spielen ist Verlass: Die HSG Hüllhorst hat das Verbandsliga-Kellerduell gegen den ASV Senden mit 25:23 (9:10) gewonnen und sich ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft.

Die Hüllhorster Handballer und ihre Fans – sie bilden eine Einheit. Und genau dieser Aspekt stellte sich in diesem enorm wichtigen Heimspiel gegen Senden wieder einmal als großer Bonus heraus. »Die Unterstützung ist phänomenal«, lobte Trainer Lars Halstenberg. Abwehrstratege Christian Wiechert wurde noch etwas konkreter: »Vor unserer Kulisse macht das Spielen richtig Bock. Die Zuschauer setzen nochmal einige zusätzliche Prozent frei und die gegnerischen Mannschaften können ihre Ansagen kaum verstehen.«

Die Hilfe von der Tribüne hatten die Hüllhorster auch nötig, denn es entwickelte sich das erwartet offene Spiel nach einer schwierigen Woche. Stammtorhüter Jan-Philip Schnute fällt erst einmal aufgrund eines Innenbandrisses aus. Dafür stand Christian Laroche zwischen den Pfosten. »Er hat wie erwartet einen guten Job gemacht«, lobte Halstenberg seine neue Nummer eins. Alle zusammen wollten auch für den verletzten Schnute gewinnen und gingen dementsprechend zu Werke.

HSG nutzt den siebten Feldspieler

Als »Prunkstück« (Halstenberg) stellte sich wieder einmal die Abwehr heraus. Die Hüllhorster 3:2:1-Formationen agierte griffig, ließ kaum einfache Tore zu und hatte auch die starke Sendener Achse mit Hendrik Kuhlmann und Jens Micke ordentlich im Griff. Zehn Gegentore zur Pause waren ein ordentlicher Wert. Im eigenen Angriff hatte die HSG aber ihre Probleme mit der offensiven ASV-Abwehr. Um für zusätzliche Gefahr zu sorgen, setzte Halstenberg zeitig einen siebten Feldspieler ein. So hielt Hüllhorst das Spiel offen, kam kurz vor der Pause auf ein Tor zum 9:10 heran.

Der Abschluss des ersten Durchgangs verlief allerdings denkbar ungünstig. Den letzten ASV-Angriff versuchten sowohl Jan-Philipp Meyer als auch Marcel Kleffmann zu stoppen, beide kassierten eine Zeitstrafe. Im Vier gegen Sechs startete die HSG also in Abschnitt zwei, verlor die zwei Minuten aber nur mit 1:2 – Rückkehrer Lukas Budde traf – und blieb dran.

Chancenverwertung verbessert

Mitte der Halbzeit riss die HSG das Spiel dann an sich. Dies lag weiterhin an der guten Abwehr und nun auch an einer besseren Chancenverwertung. Über 18:16 (45.) zog Hüllhorst auf 20:17 (48.) davon. »Etwas mehr Ruhe wäre möglich gewesen, wir haben es mit ein paar falschen Entscheidungen aber spannend gelassen«, sagte Halstenberg.

Immer wieder kam Senden auf ein Tor heran, die HSG stockte dann aber gleich wieder auf drei Tore auf. So ging es bis in die Schlussminute hinein. Beim Stand von 24:23 hatten die Gastgeber etwa eine Minute herunterzuspielen. Dies gelang mit einer Auszeit sowie guten Aktionen von Julian Hodde und Tim Blomenkamp. »Blomi« war es dann auch, der mit der finalen Aktionen die Lücke fand und seinem Team mit dem 25:23 den Sieg endgültig bescherte. Der Rest war Jubel und Gesang – typisch Hüllhorst eben.

HSG Hüllhorst: Laroche, Mütherthies – Meyer, Reichelt (3), Kleffmann, Tiemann (2), Budde (2), Blomenkamp (4), Wiechert, Kreft (5), Grabein, Heidenreich (3), Hodde (6/2), Wittkötter

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