So., 26.05.2019

Jörn Paulsen und seine Reserve kehren nach dem 3:1 gegen Stemwede in die Bezirksliga zurück Hartmann schießt Tengern ins Glück

Der TuS Tengern II kehrt in die Bezirksliga zurück: Zum Meisterteam gehören Oliver Korejtek, Timo Schlüter, Patrick Knappmeyer, Torben Kruse, Michael Grätz, Florian Hartmann, Björn Bredemeier, Robin Schnake, Timo Gerfen, Marcel Nuyken, Jonas Schnake, Dennis Schmidt, Lucas Maschmeier, Max Rahmöller, Jannis Krause, Cedric Schillak, Jannik Brockmeier, Hassane Kante, Mirko Nuhanovic, Daniel Schmidt, Torben Krause, Trainer Jörn Paulsen und Physiotherapeut Michael Scholz.

Der TuS Tengern II kehrt in die Bezirksliga zurück: Zum Meisterteam gehören Oliver Korejtek, Timo Schlüter, Patrick Knappmeyer, Torben Kruse, Michael Grätz, Florian Hartmann, Björn Bredemeier, Robin Schnake, Timo Gerfen, Marcel Nuyken, Jonas Schnake, Dennis Schmidt, Lucas Maschmeier, Max Rahmöller, Jannis Krause, Cedric Schillak, Jannik Brockmeier, Hassane Kante, Mirko Nuhanovic, Daniel Schmidt, Torben Krause, Trainer Jörn Paulsen und Physiotherapeut Michael Scholz. Foto: Volker Krusche

Von Volker Krusche

Hüllhorst-Tengern  (WB). »Jetzt pinseln wir die Häuser in Grün an und dann reißen wir sie ab!« Der Jubel kannte nicht nur bei Torben Krause keine Grenzen. Der Sportplatz in Tengern wurde zum Tollhaus, nachdem die Reserve des TuS es der »Ersten« gleichtat und nach einem 3:1 (2:0)-Erfolg gegen den TuS Stemwede für einen Doppelaufstieg sorgte. Die Kleeblätter sind Meister der Kreisliga A und kehren nach dem letztjährigen Abstieg in die Bezirksliga zurück!

»Die Konkurrenz hat uns dies ermöglicht«, stellte Trainer Jörn Paulsen nüchtern fest. »Wir waren doch eigentlich schon weg. Nach dem Abstieg und sechs Abgängen hatte bei uns keiner mit der sofortigen Rückkehr in den Bezirk gerechnet.«

Hartmann der Mann des Tages

Auch nicht der Mann des Tages: Florian Hartmann. Er erzielte alle drei Treffer für den neuen Kreismeister. Und durfte sich von seinen Mitspielern entsprechend feiern lassen. »Ich denke, das wird mich auf unserer Mannschaftsfahrt das eine oder andere Getränk kosten«, so der mit 18 Saisonerfolgen drittbeste Torschütze der Liga. »Es ist so geil, es geschafft zu haben. Damit hat keiner von uns gerechnet.«

Ins gleiche Horn blies auch Kapitän Timo Schlüter, der nach dem Schlusspfiff die Meisterschale vom Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Eikenhorst und Staffelleiter Dieter Greve entgegennehmen und sie unter Jubelsprüngen, Sektfontänen und Schlachtgesängen seiner Mitspieler präsentieren konnte. »Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Das hat keiner erwartet. Wir haben uns aber auch zu keinem Zeitpunkt unter Druck gesetzt. Als die Konkurrenz dann schwächelte, waren wir zur Stelle. Ich denke, wir waren die stabilste Mannschaft der Rückrunde und haben es daher auch verdient.«

Zustimmung erhielt Schlüter von Karl-Heinz Eikenhorst. »Wer am Ende die meisten Punkte aufweist, die meisten Tore geschossen und die wenigsten kassiert hat, der ist völlig zu recht Kreismeister geworden. Ich will Euch auf Kreisebene fortan nicht mehr sehen!«

Die erste Hälfte klar dominiert

Das entscheidende Duell sollte für Coach Paulsen eine Partie wie jeder andere sein. Daher gab es auch keine besonderen Ansagen. »Warum soll ich die Jungs unnötig unter Druck setzen? Ich hab gesagt: Geht raus und spielt Fußball!« Und genau das taten seine Kicker . Und mit breiter Brust, denn sämtliche elf vorangegangene Duelle mit den Stemweder waren aus TuS-Sicht nicht verloren gegangen. Zehnmal war Tengern sogar Sieger geblieben. Allerdings war den Kleeblättern die gute Rückrunde, insbesondere aber auch die Stärke Stemwedes in der Fremde nicht verborgen geblieben. Die Nordkreisler reisten immerhin als drittbestes Auswärtsteam an.

Zu sehen war davon im ersten Abschnitt aber kaum etwas. Der wurde eindeutig von den Hausherren dominiert. Nach sieben Minuten legte der starke Björn Bredemeier den Ball auf den freistehenden Florian Hartmann, der ihn mit Hilfe des Innenpfostens versenkte. Auch beim 2:0 (25.) hatte sich Hartmann vom Gegner entfernt, so dass er den Pass von Timo Gerfen verwertete. Danach vergab Tengern Topchancen en masse. Erst Hartmanns drittes Tor (64.) löste die Anspannung. Daran änderte auch der Anschluss der Stemweder durch Jascha Ryback (73.) nichts. Die Feier in Tengern konnte beginnen. Und sie wird heute mit der Mannschaftsfahrt nach Bulgarien fortgesetzt.

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