So., 22.09.2019

HSG Hüllhorst ist 45 Minuten lang gleichwertig, gerät nach dem 23:24 aber mit 23:29 in Rückstand und verliert beim TV Emsdetten II mit 30:34. Ein Schritt nach vorne

Seine Ansagen fruchten: Sebastian Redeker hat gegenüber dem Serienstart Fortschritte erkannt.

Seine Ansagen fruchten: Sebastian Redeker hat gegenüber dem Serienstart Fortschritte erkannt. Foto: Krusche

Von Volker Krusche

Hüllhorst (WB). Am Sieg geschnuppert, am Ende aber der noch fehlenden Erfahrung Tribut gezollt. Handball-Verbandsligist HSG Hüllhorst kassierte beim 30:34 (15:13) beim TV Emsdetten II zwar seine zweite Niederlage im zweiten Spiel, Trainer Sebastian Redeker war angesichts der deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem 21:35 auf eigener Platte gegen die HSG Altenbeken/Buke mit dem Auftritt aber nicht unzufrieden.

»Wir haben 45 Minuten lang die richtige Antwort auf unseren ersten Auftritt gegeben. Das macht mir Hoffnung, dass es bald auch mit dem ersten Sieg klappt«, so Coach Redeker, der seiner jungen Mannschaft natürlich noch Fehler und Schwächephasen eingesteht.

Richtige Entscheidungen treffen

Im ersten Abschnitt hätten seine Jungs sehr umgesetzt, was man sich vorgenommen und im Training erarbeitet hatte. »Da lag der Fokus darauf, im Spiel die richtigen Entscheidungen zu treffen.« Gerade das war gegen Altenbeken noch ein großes Manko gewesen. »In Emsdetten haben wir es lediglich versäumt, mit mehr als nur einer Zwei-Tore-Führung in die Pause zu gehen. Wir haben es beim Abschluss zwar sehr viel besser gemacht, letztlich aber immer noch das eine oder andere Mal zu früh geworfen.« Seine Youngster dürften aber noch Fehler machen, betont Redeker. Florian Pecher habe in den ersten 30 Minuten sehr gut Regie geführt, in der Schlussphase aber mit seinen Entscheidungen nicht immer richtig gelegen. »Aber das ist doch ganz normal. Er hat schließlich erst sein zweites Spiel bei den Senioren bestritten.« Positiv fiel auch Florian Stallmann auf, der zunächst im rechten, später dann im linken Rückraum Torgefahr ausstrahlte und es auf insgesamt acht Tore brachte. »Das war schon eine Klasseleistung«, lobte ihn sein Coach.

HSG nimmt Heft in die Hand

Nach kurzem Abtasten waren es die Hüllhorster, die das Heft in die Hand nahmen und sich beim 6:4 und 10:7 absetzen. Bis zum 15:12 hatte die Drei-Tore-Führung bestand. Nach dem Wechsel wackelte die HSG kurz, so dass die ebenfalls sehr junge TVE-Truppe in der Emslandhalle ausglich und nach dem 16:17 zum 19:17 vorbeizog. Die HSG fing sich aber wieder im blieb bis zum 23:24 (45.) auf Tuchfühlung. Es folgten vier entscheidende Minuten, in denen den Gästen durch unvorbereitete Würfe einfach Fehler unterliefen, die Emsdetten mit Kontern und einem 5:0-Lauf mit dem vorentscheidenden 29:23 bestrafte. Zwar kam Hüllhorst nach dem 26:33 mit vier Treffern in Folge auf 30:33 heran, da waren die Punkte aber längst vergeben. Erstmals wieder mit auf der Bank saß Niklas Röthemeier. »Spielen wird er aber noch nicht, da wollen wir kein Risiko eingehen. Aber schön, dass er wieder beim Team ist«, freut sich Redeker. HSG : Schnute, Lengwenus; Meyer (1), Reichelt (9/1), Tiemann (1), Röthemeier, Pecher (3), Stallmann (8), Kreft (3), Heidenreich, Hodde (5/2), Wittkötter, Hohlt

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