Saisonstart im westfälischen Amateurfußball am ersten September-Wochenende
FLVW hat die Ligen eingeteilt

Lübbecke (WB). Der nächste Schritt Richtung Neuanfang nach der Corona-Pause ist gemacht. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat am Montag die Staffeleinteilung im heimischen Amateurfußball bekanntgegeben. Vorbehaltlich regionaler oder überregionaler behördlicher Anordnungen startet der Spielbetrieb bei den Herren am 6. September. In den überkreislichen Frauenligen rollt der Ball wieder ab 20. September.

Montag, 20.07.2020, 12:29 Uhr aktualisiert: 20.07.2020, 17:56 Uhr
Am ersten September-Wochenende soll es im westfälischen Amateurfußball wieder losgehen. Foto: dpa
Am ersten September-Wochenende soll es im westfälischen Amateurfußball wieder losgehen. Foto: dpa

Überraschungen gab es aus Sicht der überkreislich aktiven Mannschaften aus dem Altkreis Lübbecke nicht. Westfalenliga-Aufsteiger FC Preußen Espelkamp wurde erwartungsgemäß ebenso in die Staffel 1 eingeteilt wie der bisherige Westfalenligist TuS Tengern. Mit dem Delbrücker SC, SV Rödinghausen II, VfL Theesen, SC Herford, VfB Fichte Bielefeld und Aufsteiger SC Peckeloh leisten sechs weitere Vereine aus Ostwestfalen den beiden Aushängeschildern des heimischen Fußballkreises in der kommenden Westfalenligasaison unter insgesamt 18 Teams nachbarschaftliche Gesellschaft.

In der Bezirksliga spielen die künftig vier Bezirkligisten des Altkreises – zum TuS Dielingen, der zweiten Mannschaft des TuS Tengern und dem SC BW Vehlage kommt als Aufsteiger Preußen Espelkamp II dazu – in der Staffel eins mit Gegnern aus den Fußballkreises Minden und Herford. Neu dabei sind neben Preußen II, der TuS Lahde/Quetzen, der VfL Mennighüffen und der SV Oetinghausen.

Keine Absteiger, nur Aufsteiger – das klare Votum des außerordentlichen Verbandstages am 9. Juni hatte den Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) vor einige Herausforderungen gestellt. Wegen der gestiegenen Mannschaftszahlen in den Ligen wurden zusätzliche Staffeln eingerichtet. „Wir haben versucht, zum einen die Wünsche der Vereine zu berücksichtigen und zum anderen den Spielplan zu entzerren und zu weite Fahrten zu vermeiden“, erläuterte VFA-Vorsitzender Reinhold Spohn. Die Zahl der Bezirksliga-Staffeln wird von zwölf auf 14 erhöht. In der Landesliga wird es wie bislang auch vier Staffel geben. Die Westfalenliga geht unverändert mit zwei Staffeln an den Start und die Oberliga Westfalen bleibt eingleisig.

Die überkreislich spielenden Frauenteams treten in einer Westfalenliga- sowie drei Landesliga- und sieben Bezirksligastaffeln an. Frauenteams aus dem Altkreis Lübbecke sind weiterhin nicht überkreislich aktiv.

Hier der Blick auf die Staffeln mit heimischer Beteiligung:

Westfalenliga, Staffel 1 (18 Mannschaften): TuS Tengern, 1. FC Gievenbeck, Delbrücker SC, SuS Neuenkirchen, SV Rödinghausen II, TuS Hiltrup, SV DJK GW Nottuln, VfL Theesen, SC Herford, VfB Fichte Bielefeld, SV Borussia Emsdetten, FC Preußen Espelkamp (Aufsteiger Landesliga 1), SC Peckeloh (Aufsteiger Landesliga 1), SpVgg. Erkenschwick (umgruppiert aus Westfalenliga 2), SV Mesum (Aufsteiger Landesliga 4), SC Westf. Kinderhaus (Aufsteiger Landesliga 4), Lüner SV (auf Wunsch umgruppiert), TuS 05 Sinsen (auf Wunsch umgruppiert)

Bezirksliga, Staffel 1 (16 Mannschaften): BV Stift Quernheim, TuS Lahde/Quetzen (Aufsteiger Kreisliga A Minden), VfL Mennighüffen (Aufsteiger Kreisliga A Herford), TuRa Löhne, TuS Lohe, SC Vlotho 19/21, FC Preußen Espelkamp II (Aufsteiger Kreisliga A Lübbecke), FSC Eisbergen, SC BW Vehlage, TuS Dielingen, FT Dützen, SV Kutenh./Todtenhausen, SG FA Herringhausen/Eickum, TuS Tengern II, TuS Petershagen-Ovenstädt, SV Oetinghausen (Aufsteiger Kreisliga A Herford)

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