Do., 01.11.2018

Mühlenkreisserie: Neidiger zieht Lehren aus Erfahrung in diesem Jahr Künftig sind vier Läufe Pflicht

In der kommenden Saison sind nur noch vier Teilnahmen erforderlich, um in die Wertung der Mühlenkreisserie zu kommen.

In der kommenden Saison sind nur noch vier Teilnahmen erforderlich, um in die Wertung der Mühlenkreisserie zu kommen. Foto: Krusche

Von Volker Krusche

Lübbecke (WB). Der aktive Bereich der Mühlenkreisserie 2018 gehört der Vergangenheit an – alle acht Läufe sind ausgetragen worden. Einzig die Siegerehrung am Samstag, 17. November, ab 15.30 Uhr im Espelkamper Bürgerhaus steht noch aus, bevor der Blick auf die acht Veranstaltungen des kommendes Jahres gilt. Und eine gravierende Veränderung!

»Mit dem Verlauf der diesjährigen Serie bin ich sehr zufrieden. Vor allen Dingen sportlich, denn neben zahlreichen Altersklassenentscheidungen wurden bei finalen Lauf in Wasserstraße noch drei der sechs Gesamtsieger gekürt«, freut sich der verantwortliche Organisator der Mühlenkreisserie, Oliver Neidiger. Neben dem Sportlichen sei aber auch alles andere nach Plan verlaufen. »Es lief alles reibungslos.» Wichtig sei gewesen, dass man die ersten Erfahrungen mit der Erweiterung im den Friedewalder Mühlenlauf auf dann acht Wertungsveranstaltungen habe machen können. »Und genau daraus werden wir nun auch unsere Lehren ziehen«, verspricht Neidiger. »Man hat deutlich gemerkt, dass das Erreichen von fünf Wertungen für viele Läuferinnen und Läufer eine echte Herausforderung war. Gerade auf der langen Strecke haben wir dadurch Federn lassen müssen, denn durch Belastung, Verletzungen oder Ferien war die Anforderung doch sehr hoch. Aus diesem Grund werden wir im kommenden Jahr die Zahl der erforderlichen Wertungen von fünf auf vier senken. Schließlich wollen wir keinen Druck hervorrufen, sondern den Spaß am Laufen fördern«, so der Mindener weiter.

Der neue Lauf in Friedewalde sei äußerst gut angenommen worden. »Das hatte auch angesichts der vielen Himmelfahrt-Ausflügler ja fast schon Volksfestausmaße!« Die Teilnehmer wären jedenfalls auch angesichts der guten Organisation begeistert gewesen.

Pr. Oldendorf und Friedewalde tauschen

Im Gegensatz zu 2018, als der Mühlenlauf nach dem Weser-Werre-Lauf die zweite Station der Serie – direkt vor dem Event in Pr. Oldendorf – war, werden der TuS Freya und der OTSV diesmal tauschen. Nach dem Auftakt 2019 am Sonntag, 24. März, in Werste, richten die Oldendorfer am Sonntag, 19. Mai, zum 29. Mal ihren Volkslauf »Rund um den Aussichtsturm« aus. Der Friedewalder Mühlenlauf folgt dann an »Vatertag«, am Donnerstag, 30. Mai. Nach drei Wochen Pause folgt dann der anspruchsvolle Wartturmlauf am Sonntag, 23. Juni, der Lübbecker Berglöwen.

Noch keinen Nachfolger gefunden

Die zweite Saisonhälfte wird nach einer längeren Pause mit dem Volkswaldlauf »Um den Auesee« des ATSV Espelkamp am Samstag, 10. August, eingeläutet. Drei Wochen danach steigt dann die 45. Auflage des Mindener Volkslauf im Weserstadion.

Mit dem Porta-Straßen-Lauf in Barkhausen biegt die Serie am Sonntag, 6. Oktober, auf die Zielgerade ein. Den Abschluss bildet traditionell der Volkslauf des TuS Wasserstraße, der 2019 am Samstag, 26. Oktober, zur Austragung kommt.

Zielgerade ist auch ein Stichwort für Oliver Neidiger. Der hatte seinen Rückzug als Organisator für Ende 2020 angekündigt, richtet also noch zwei Serien aus. Ein Nachfolger ist allerdings noch nicht in Sicht. »Da hat sich bislang nichts getan. Es ist aber auch noch ein bisschen Zeit. Am Ende muss die Aufgabe auch nicht von einer Person erledigt werden. Es können sich auch mehrere Leute darum kümmern.

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