Di., 16.04.2019

Die Spitzenmannschaften stehen am Mittwoch vor schwierigen Aufgaben Wer patzt dieses Mal?

Der SSV Pr. Ströhen um Spielertrainer Andre Krause, der hier Alswedes Erdal Gökcen verfolgt, hat heute ein schweres Spiel vor sich.

Der SSV Pr. Ströhen um Spielertrainer Andre Krause, der hier Alswedes Erdal Gökcen verfolgt, hat heute ein schweres Spiel vor sich. Foto: Pollex

Lübbecke (WB/kle). Englische Woche in der A-Liga: Nach dem Sonntagsspieltag und vor dem Ostermontag-Programm sind heute Abend (Anstoß 19.30 Uhr) alle Teams gefordert. Der Fokus richtet sich dabei natürlich weiterhin auf die Kämpfe um den Aufstieg und gegen den Abstieg.

Wer die Entwicklung an der A-Liga-Spitze in den vergangenen Wochen verfolgt, könnte den Eindruck bekommen, dass sich keine Mannschaft wirklich in Sachen Aufstieg aufdrängt. Nachdem die beiden Topteams VfB Fabbenstedt und TuS Gehlenbeck am Wochenende Niederlagen kassierten, durften sich die Verfolger SSV Preußisch Ströhen und TuS Tengern II als große Gewinner des Spieltags ansehen. Es deutet sich nach jetzigem Stand ein Vierkampf an. Veränderungen sind für heute Abend erneut nicht auszuschließen.

Duell der derzeitigen Topteams

Das heimliche Topspiel des Abends steigt in Pr. Ströhen, obwohl es das Duell des Dritten mit dem Zehnten aus Bad Holzhausen tabellarisch nicht hergibt. Mit dem gastgebenden SSV und dem SuS treffen aber die Mannschaften der Stunde aufeinander. Beide gaben sich in diesem Jahr bisher kaum Blöße. Deswegen dürfte Favorit Pr. Ströhen gewarnt sein. Am vergangenen Wochenende gelang es Holzhausen bereits, die ambitionierten Preußen-Reserve zu besiegen. »Holzhausen ist fußballerisch wieder voll in der Spur. Die werden uns alles abverlangen. In dem Spiel können wir uns sicher keine schlechte Halbzeit leisten. Wir haben aber einen guten Lauf. Wenn alle weiterhin mitziehen, werden wir daran anknüpfen«, sagt SSV-Trainer André Krause.

Leichte Aufgaben kommen auch auf zwei andere Topteams nicht zu. Primus Fabbenstedt ist im Espelkamper Stadtduell beim TuRa zu Gast und der TuS Tengern II trift auf den HSC Alswede.

Vor einer Herkulesaufgabe steht der Tabellenletzte BW Oberbauerschaft, wenn es gegen den Tabellenzweiten TuS Gehlenbeck geht. »Das wird sicherlich ganz schwer, zumal wir personell auf der letzten Rille laufen. So lange wir rechnerisch aber nicht abgestiegen sind, geben wir uns nicht auf«, sagt ein motivierter BWO-Trainer Felix Kasprick. Der Rückstand seines Teams auf das rettende Ufer beträgt aktuell zehn Punkte. Hoffnung dürfte Oberbauerschaft ein Blick auf die Ergebnisse des vergangenen Sonntags machen: Wie man Gehlenbeck schlagen kann, hat gerade Börninghausen vorgemacht.

Eggetaler im Aufwind

Das Team aus dem Eggetal befindet sich sowieso im Aufwind, ist auf Platz 13 geklettert. Nun kommt es zum Duell mit dem SV Schnathorst. »Es besteht die Möglichkeit, sich mit einem Sieg unten ein wenig abzusetzen. Schnathorst ist allerdings ein unbequemer Gegner«, sagt SVEB-Coach Matthias Huth. Unbequem waren die Schnathorster zuletzt vor allem für Tabellenführer Fabbenstedt. Das von Renée Terbeck trainierte Team fuhr am Sonntag drei Punkte gegen den VfB ein.

Unter Zugzwang stehen aufgrund der Börninghauser Formstärke derzeit auch zwei andere Teams im Tabellenkeller. Der Vorletzte VfL Frotheim benötigt einen Sieg in einem Spiel, das es in der Vorsaison noch in der Kreisliga B gegeben hatte. Es handelt sich um die Heimpartie gegen den in diesem Jahr wenig überzeugenden FC Preußen Espelkamp II. Mittendrin im Abstiegskampf befindet sich mittlerweile auch Eintracht Tonnenheide nach der 0:7-Klatsche gegen Stemwede vom Sonntag. Daher ist der Tabellen-14. nun in Blasheim gefordert. BSC-Coach Sebastian Numrich blickt der Aufgabe daher auch mit Respekt entgegen. »Die Eintracht ist ohnehin ein kampfstarker Gegner und steht zurzeit unter großem Druck. Wir haben allerdings auch etwas gutzumachen«, sagt er mit Rückblick auf das 1:2 gegen Tengern II.

Noch nicht vollkommen zurücklehnen kann sich Union Varl. Das Sechs-Punkte-Polster zu den Abstiegsplätzen soll ausgebaut werden. Voraussetzung dafür wäre ein Heimsieg gegen den TuS Stemwede, der sich am Sonntag mit sieben Toren warmgeschossen hat.

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