Fr., 14.06.2019

21. Wartturmlauf: Im Training für den 23. Juni geht’s jede Woche den Berg hoch. Ein Anstieg, der es in sich hat

Lübbecke (WB/gag). Sie kennen die Strecke wie ihre Westentasche, doch beim 21. Wartturmlauf sind die Lübbecker Berglöwen am Sonntag, 23. Juni, wie immer außen vor. »Es wird für die Organisation schließlich jede helfende Hand gebraucht«, sagt Henning Lütke­meier verständnisvoll.

Gemeinsam mit rund 20 Teamkollegen macht sich Lütkemeier regelmäßig auf den Weg zum Wartturm. Jeden Mittwoch treffen sich die Berglöwen zu der knackigen Trainingseinheit. Start ist um 18 Uhr auf dem Parkplatz am alten Freibad. Von dort aus geht es direkt hoch in den Berg. 14 Kilometer haben die Sportler am Ende in den Beinen.

Speziell in den Wochen vor dem Rennen ist die Trainingseinheit auch als »Warm-up« für Wartturmlauf-Novizen gedacht. »Sie können sich so schon einmal mit der ­Strecke vertraut machen«, lädt »Ober-Löwe« Wolfgang Ulrichs herzlich zum Anschwitzen ein. Letzte Chance ist am kommenden Mittwoch. 7,4 Kilometer sind es vom Sportplatz bis zur Spitze, der Lauf gilt in der Mühlenkreisserie als ultimative Herausforderung, die eine besondere Anziehungskraft ausübt.

»Eine super Gemeinschaft«

Bei bestem Wetter schlagen die Berglöwen ein moderates Tempo an – auch aus Rücksicht auf die Trainingsgäste. »Wir wollen hier keinen plattlaufen, wir sind schließlich alle ganz gut trainiert«, sagt Lütkemeier. Neulinge werden mit offenen Armen empfangen. »Wir sind eine super Gemeinschaft und alle lange befreundet«, sagt Heike Borchard, die den Wartturmlauf sogar noch als Teilnehmerin kennt: »Bei der Premiere des Rennens war ich noch keine Berglöwin«, sagt die 55-Jährige, die seitdem ebenfalls hinter den Kulissen mithilft. »Am nächsten Sonntag gehöre ich wie immer zum Küchenteam.«

Eine gute Rolle in der Mühlenkreisserie spielt Marion Horstmann-Brüggemann. »Sie ist unsere Rakete«, sagt Lütkemeier über die Berglöwin, die in einen Jungbrunnen gefallen zu sein scheint. Mit 61 Jahren ist sie in der Serie 1 nicht nur in ihrer Altersklasse konkurrenzlos, sondern läuft auch jüngeren Starterinnen reihenweise davon. Auch im Training kann es die Power-Frau kaum erwarten, dass sich die Gruppe endlich in Bewegung setzt.

Sollten die Beine unterwegs doch mal schwer werden, kann man sich im Lübbecker Berg auch mit einem Motivationstrick über Wasser halten. »Einmal den Wartturm berühren und dann erst zurück‹«, nennt Heike Borchard einen Ratschlag, den am 23. Juni vielleicht auch der ein oder andere Teilnehmer beherzigt.

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