So., 14.07.2019

BSC-Truppe wird mit acht A-Jugendlichen weiter verjüngt BSC Blasheim: Hoffen auf goldene Generation

Blasheims Trainer Sebastian Numrich (stehend links) hat sein Team mit acht A-Jugendlichen aus dem eigenen Verein weiter verjüngt: (stehend von links) Luca Knollmann, Til Eberhardt, Marlon Sieveking, (unten) Leon Wildemann, Jannik Beier, Timm-Noah Bollmann, Linus Lebelt und Kevin Rahmöller.

Blasheims Trainer Sebastian Numrich (stehend links) hat sein Team mit acht A-Jugendlichen aus dem eigenen Verein weiter verjüngt: (stehend von links) Luca Knollmann, Til Eberhardt, Marlon Sieveking, (unten) Leon Wildemann, Jannik Beier, Timm-Noah Bollmann, Linus Lebelt und Kevin Rahmöller. Foto: Volker Krusche

Von Volker Krusche

Lübbecke-B lasheim (WB). Gut gespielt, häufiger getroffen und nicht zu viel liegen lassen. Hinter Fußball-A-Kreisligist BSC Blasheim liegt eine Saison, auf die nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch Trainer und Spieler stolz sein können. Nach Jahren des Zitterns im Abstiegskampf schloss das Team die Runde als hervorragender Fünfter ab, auf der Zielgeraden der Saison sogar mit Aussichten, sich noch in den Titelkampf einzumischen.

Ein spannendes Projekt

Das hätte zwar hervorragend ins 125-jährige Vereinsjubiläum gepasst, wäre aber des Guten wohl noch zu viel gewesen. Allerdings unterstreicht der BSC mit seiner aktuellen Personalplanung, dass sein spannendes Projekt in die zweite Runde geht. Bereits im Vorjahr hatte Trainer Sebastian Numrich einer jungen Garde das Vertrauen geschenkt. Und die Verjüngungskur wird mit Blick auf die Mitte August beginnende neue Spielzeit weiter fortgeführt. Nicht weniger als acht A-Junioren schafften aus dem gerade erst in die Bezirksliga aufgestiegenen Nachwuchs den Sprung in die erste Seniorenmannschaft.

Beim Blick auf ein Meisterfoto aus der Saison 1983 hofft man beim BSC natürlich, dass aus den eigenen Reihen wieder eine goldene Generation heranwachsen würde, die sich in nicht allzu ferner Zukunft vielleicht ebenfalls für die Bezirksliga empfiehlt. »Ich glaube, dass unsere Eigengewächse das Zeug dazu hätten. Jene, die erste Erfahrungen in der Kreisliga A haben sammeln können, und jene, die nun ihren ersten Schritt im Seniorenbereich machen werden«, so Numrich. »Die Bezirksliga ist aktuell aber nicht unsere Baustelle. Man kann nicht den dritten Schritt vor dem ersten machen.“

Spielerisch überzeugen

Es gehe vielmehr darum, die Integration der Neuen und Weiterentwicklung des bereits vorhandenen Personals voranzutreiben. »Wir wollen mit spielerischen Mitteln überzeugen, wollen zeigen, dass wir Spaß am Fußball haben. Das Zeug dazu haben die Jungs allemal.« Numrich erinnerte noch mal daran, dass man in den Serien vor dem tollen fünften Platz gegen den Abstieg gespielt hätte. »Daher gilt es zunächst, die letztjährige Leistung zu bestätigen. Wenn man Platz fünf erreicht hat, will man sich allerdings auch nicht unbedingt verschlechtern.«

Den acht Zugängen aus den eigenen Reihen, stehen vier Abgänge gegenüber, wobei gerade der Wechsel von Felix Kammann zum TuS Tengern erst einmal kompensiert werden muss. »Wir drücken Felix natürlich die Daumen, dass er sich in der Westfalenliga etabliert, aber er wird uns natürlich definitiv fehlen. Das können wir nur über das Kollektiv ausgleichen«, gibt sich Coach Numrich kämpferisch.

Nimmt man Torwart-Oldie Maik Cholewa (45) einmal raus, hat der ansonsten 22-köpfige Kader ein Durchschnittsalter von 21,5 Jahren. »Das macht mir keine Angst«, so der BSC-Trainer. »Die A-Jugendlichen werden sich entwickeln und die anderen sollten mit einem Jahr mehr Erfahrung nicht unbedingt schlechter werden.« Das Projekt »BSC« klingt auf jeden Fall sehr interessant.

Der BSC-Steckbrief

Zugänge : Timm-Noah Bollmann, Til Eberhardt, Luca Knollmann, Marlon Sieveking, Linus Leibelt, Leon Wildemann, Kevin Rahmöller, Jannik Beier (alle eigene A-Jugend)

Abgänge : Felix Kammann (TuS Tengern), Ewald Gretschmann (SC Isenstedt), Nicklas Meyer (VfB Fabbenstedt), Alfayed Mabudu (im Winter FC Lübbecke)

Kader ohne Zugänge : Mark Cholewa, Robin Bade, Kevin Greve, Phil Langner, Lukas Kleinschmidt, Vincent Lückingsmeyer, Christian Kessler, Deniz Akbas, Benedikt Feldmann, Moritz Hagemeier, Yannik Voss, Tilman Werdin, Rico Heuchel, Simon Schiller, Cemali Akköse

Trainer : Sebastian Numrich (im fünften Jahr)

Saisonerwartung : Bestätigung des fünften Platzes, Integration der Jugendspieler, Weiterentwicklung der jungen Mannschaft

Meisterschaftsfavorit : FC Preußen Espelkamp II

 

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