Sa., 17.08.2019

DHB-Pokal: Minden setzt auf den Heimvorteil – Lemgo muss auswärts bestehen Lübbecke in Spenge gefordert

Rechtsaußen Peter Strosack tritt mit dem Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke im DHB-Pokal beim TuS Spenge an.

Rechtsaußen Peter Strosack tritt mit dem Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke im DHB-Pokal beim TuS Spenge an. Foto: Krato

Minden/Spenge/Lemgo/Lübbecke (WB/tip). Die Fußballer haben es vorgemacht, die Handballer machen es seit einigen Jahren nach: Am Wochenende vor dem Start in die neue Bundesligasaison geht es für 64 Klubs im Pokal los.

Seit 2015 beginnt der K.o.-Wettbewerb im Handball mit Viererturnieren, die wahlweise als First Four oder Kleines Final Four bezeichnet werden. Die Gewinner des Wochenendes stehen im Achtelfinale des DHB-Pokals. Und dort wollen nicht nur die großen Drei der Region, die Erstligisten GWD Minden und TBV Lemgo sowie Zweitligist TuS N-Lübbecke, hin. Auch die Nummer vier, der letztjährige Drittligavierte TuS Spenge, rechnet sich mit dem Heimvorteil im Rücken zumindest eine klitzekleine Außenseiterchance aus.

Kurtagic warnt: Aufgabe Spenge kann gefährlich werden

Doch schon die erste Aufgabe hat es für das Team des Trainers Heiko Holtmann als Gastgeber in der Sporthalle der Gesamtschule Spenge in sich. Um 19 Uhr kommt es an diesem Samstag zum Duell mit dem TuS N-Lübbecke . Obwohl er die Favoritenrolle nicht ablehnt, warnt TuS-Trainer Emir Kurtagic seine Profis: »Die Angelegenheit kann für uns gefährlich werden. Unser Gegner hat eine klare Struktur und alle Motivation, es dem klassenhöheren Team zu beweisen.«

Der Drittligist aus Spenge gilt als absoluter Pokalspezialist, der 2017 und 2018 jeweils den Deutschen Amateurpokal gewonnen hat. Lübbecke kann nicht in Bestbesetzung antreten. Routinier Jens Bechtloff und Neuzugang Dominik Ebner sind verletzt. Torwart Johannes Jepsen ist mit der deutschen U19 bei der WM. Der Gewinner des OWL-Derbys trifft im Endspiel des Spenger Viererturniers am Sonntag, 16 Uhr wahrscheinlich auf den zweimaligen EHF-Pokalsieger Füchse Berlin. Der Erstligist muss sich aber zuvor am Samstag um 16 Uhr gegen die HSG Krefeld durchsetzen.

Carstens: kleine Turnhalle, großes Ziel

Heimvorteil am Pokalwochenende hat auch GWD Minden . Die Mannschaft des Trainers Frank Carstens hat es am Samstag in der Sporthalle Dankersen mit dem Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen (18.30 Uhr) zu tun. Zuvor spielen Empor Rostock und Oranienburger HC (16 Uhr) um einen Platz im Endspiel, das am Sonntag um 14 Uhr ausgetragen wird. Carstens: »Wir starten in einer kleinen Turnhalle in Dankersen und haben das große Ziel Hamburg vor Augen, wo wir dann in einer vollen Arena vor 14.000 Zuschauern spielen könnten. Zunächst ist es aber das Ziel, am Montag immer noch im Wettbewerb zu sein.«

TBV auch ohne fünf Langzeitverletzte Favorit

Der TBV Lemgo ist beim First Four mit drei Drittligisten in Wermelskirchen auch ohne die Langzeitverletzten Andrej Kogut, Tim Suton, Jonathan Carlsbogård, Jari Lemke und Donát Bartók favorisiert. Der Bundesligist aus Lippe trifft am Samstag auf Eintracht Hildesheim (18.30 Uhr). Im Erfolgsfall geht es am Sonntag um 16 Uhr entweder gegen die ausrichtende HSG Bergische Panther oder den Wilhelmshavener HV um den Einzug in die Runde der letzten 16 des DHB-Pokals.

Alle Partien dieses Wochenendes sind auf der Streamingplattform des Deutschen Olympischen Sportbundes (www.sportdeutschland.tv) live zu sehen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6853872?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352979%2F2514622%2F