Ansturm auf die zusätzlichen Aufstiegsplätze: 90 Prozent der Wildcards oberhalb der Bezirksliga werden genutzt
Wildcards im Handball heiß begehrt

Lübbecke (WB). Wer steigt auf, wer nicht? Bis zum 20. Mai müssen die westfälischen Handballvereine dem Verband erklären, ob sie die nach der vorzeitig abgebrochenen Corona-Saison angebotene Wild Card annehmen. Nicht nur beim TuS SW Wehe – der Landesligist steigt sowohl mit den Damen als auch mit den Herren in die Verbandsliga auf – sind die Würfel gefallen. Noch vor Ablauf der Frist steht fest: Es kommt zum erwarteten Massenaufstieg.

Dienstag, 19.05.2020, 13:13 Uhr aktualisiert: 19.05.2020, 18:20 Uhr
Christian Sprado und seine Mannschaftskollegen vom TuS SW Wehe habe die angebotene Wildcard zum Aufstieg in die Verbandsliga angenommen. Foto: Hans Peter Tipp
Christian Sprado und seine Mannschaftskollegen vom TuS SW Wehe habe die angebotene Wildcard zum Aufstieg in die Verbandsliga angenommen. Foto: Hans Peter Tipp

18 von 20 Vereinen in Verbands- und Landesliga haben erklärt, dass sie die zusätzliche Aufstiegschance wahrnehmen werden. Das heißt: 90 Prozent aller in Aussicht gestellter Wildcards werden von den Klubs angenommen. Lediglich der Frauen-Oberligist DJK Eintracht Coesfeld und der Frauen-Landesligist TuS Ravensberg verzichten auf den Aufstieg durch die Hintertür. Auch bei den Bezirksligisten waren die Wildcards beliebt. Abgelehnt haben nur die Frauen der HSG Rietberg-Mastholte und der HSV Minden-Nord 3. Auch die Männer von Lit 3 steigen nicht auf. Sie hatten zwar eine Wildcard, nach dem Zusammenschluss mit dem TuS Nettelstedt aber keine Wahl, da die TuS-Reserve Landesligist ist.

Wildcard-Aufsteiger im Überblick

Männer, Aufstieg in die Oberliga: Eintracht Hagen II; Aufstieg in die Verbandsliga: Eintracht Oberlübbe, TuS SW Wehe, TV Werther, HC Westfalia Herne, HSG Hohenlimburg; Aufstieg in die Landesliga (aus OWL) TG Herford

Frauen, Aufstieg in die Oberliga: TuS Brockhagen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, Lüner SV, Teutonia Riemke, HSG Schwerte-Westhofen; Aufstieg in die Verbandsliga: TuS SW Wehe, VfL Sassenberg, TV 01 Wattenscheid, SG Witten 2, HSG Gevelsberg-Silschede, ASC Dortmund 2, HVE Villigst-Ergste; Aufstieg in die Landesliga (aus OWL): SG Häver-Lübbecke, TV Hille, VfL Schlangen, TSV Schloß Neuhaus, HSG Union Halle

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