Jugendfußball: Ambitionen zum Saisonstart in den überkreislichen Ligen
Espelkamp peilt die Westfalenliga an

Altkreis Lübbecke (WB). Der Nachwuchs steht in den Startlöchern: Die überkreislich qualifizierten Fußball-Junioren gehen mit großen Zielen in die neue Spielzeit. Das klassenhöchste Altkreisteam ist A-Jugend-Landesligist FC Preußen Espelkamp, der den Aufstieg in die Westfalenliga anstrebt.

Sonntag, 06.09.2020, 12:14 Uhr aktualisiert: 06.09.2020, 12:30 Uhr
Die A-Jugend des FC Preußen Espelkamp will in die Westfalenliga.

A-Jugend-Landesliga

Trainer Dominik Bokel ist die Vorfreude auf die kommende Landesliga-Spielzeit mit dem FC Preußen Espelkamp sichtlich anzumerken: „Wir freuen uns mega, dass es wieder losgeht. Mit der Vorbereitung bin ich super zufrieden, die Jungs haben gut mitgezogen.“ In den Testspielen konnte das Team größtenteils überzeugen, nur gegen die höherklassigen Teams aus Havelse (1:3) und Georgsmarienhütte (1:5) gab es Niederlagen. Vor allem der 4:1-Erfolg gegen den Landesliga-Aufsteiger der JFV Lohe-Bad Oeynhausen stimmte Bokel zufrieden. Darüber hinaus testeten die Adlerträger ebenfalls gegen Herrenteams, um sich an die körperliche Robustheit zu gewöhnen. Auch dort konnten gegen Türk Gücü Espelkamp (2:1), den VfB Fabbenstedt (2:2) und SuS Holzhausen (3:0) ordentliche Ergebnisse eingefahren werden. Pechvogel der Vorbereitung war Maximilian Tuppeck, der seit Beginn der letzten Saison mit einem Kreuzbandriss ausfiel und sich nun bei seinem Comeback gegen Havelse die gleiche Knieverletzung noch einmal zugezogen hat. „Es tut mir für Maxi total leid. Er ist nicht nur als Spieler, sondern auch als Typ für die Mannschaft wertvoll“, sagt Bokel über den Mittelfeldspieler.

Alle drei Neuzugänge stellen uns in der Offensive breiter auf, was letzte Saison teilweise gefehlt hat. Ich traue allen drei sehr viel Spielzeit zu, da sie taktisch sehr gut geschult worden sind und eine hohe Qualität mitbringen.

Dominik Bokel (Trainer FC Preußen Espelkamp)

Mit Vitali Tichomirov, Maik Bakin und Johan Bischof aus der U17 des SV Rödinghausen kommen drei Neuzugänge in den Sportpark Mittwald, außerdem stoßen fünf Spieler aus der eigenen B-Jugend dazu. „Alle drei Neuzugänge stellen uns in der Offensive breiter auf, was letzte Saison teilweise gefehlt hat. Ich traue allen drei sehr viel Spielzeit zu, da sie taktisch sehr gut geschult worden sind und eine hohe Qualität mitbringen. Da wir auch aus der B-Jugend viel Qualität dazu gewonnen haben, war es uns wichtig, den Kader nicht zu sehr aufzublähen um auch die tolle Stimmung und den Zusammenhalt zu gewährleisten“, meint Bokel. Somit besteht das Gerüst des 21-Mann-Kaders zu einem Großteil aus den Akteuren, die bereits in der letzten Saison als Jungjahrgänge Leistungsträger waren und in der Landesliga Vierter wurden, beispielsweise Luca Picker, der auch in dieser Spielzeit Kapitän bleibt, Paul Ristau, Tom Oelmann oder Shane Newey. „Die Mannschaft ist mega heiß und will hoch“, berichtet Bokel, der das Saisonziel nicht ganz so offensiv formuliert und die Top drei als Ziel ausgibt. Als Favoriten sieht Bokel den Delbrücker SC und den Regionalliga-Nachwuchs vom SC Wiedenbrück. Zum Auftakt gastiert am Sonntag (11 Uhr) der Aufsteiger aus Warendorf im Sportpark Mittwald. „Sie sind als Aufsteiger schwer einzuschätzen. Wir dürfen sie nicht unterschätzen, ich glaube schon dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird“, zeigt Bokel Respekt vor dem Gegner. Der Angriff auf die Top Drei – und vielleicht sogar noch mehr – kann beginnen…

A-Jugend-Bezirksliga

Die JSG Blasheim-Lübbecke greift in der A-Jugend-Bezirksliga an.

Die JSG Blasheim-Lübbecke greift in der A-Jugend-Bezirksliga an.

Die A-Jugend der JSG Blasheim-Lübbecke geht in ihre zweite Saison in der Bezirksliga. Das Ziel Klassenerhalt steht für Trainer Tasso Keller im Vordergrund. Spieler aus der letzten Saison sollen dem Kader Stabilität geben „Wir hatten letzte Saison eine richtig gute Mannschaft, sind aber durch wetterbedingte Ausfälle nicht wirklich in einen Spielrhythmus gekommen. Das war schade, wir hätten sonst einen oberen Platz erreicht“, meint Keller. „Unser Ziel ist, in der Bezirksliga zu bleiben. Ich bin nicht bange, es wird aber nicht einfach. Wir müssen jedes Spiel 100 Prozent geben.“

Im Kader der JSG hat sich während der Sommerpause einiges getan. Lediglich sieben Spieler sind aus dem Team der letzten Saison im 17-Mann-Kader übergeblieben. „Wir können nicht mehr so aus dem Vollen schöpfen wie in der letzten Saison“, meint Keller. Der Großteil der Abgänge wechselte in den Seniorenbereich des FC Lübbecke, von extern kamen mit Nico Schmidt (FC Preußen Espelkamp), Devin Thase (JSG Mittwald) und Niklas Grabeschow (SC BW Vehlage) drei Neuzugänge hinzu. Die restlichen Kaderplätze wurden an Spieler der eigenen B- oder A2-Jugend vergeben. Bei dem Ziel Klassenerhalt sieht Keller vor allem Spieler wie Kapitän Finn Kahler, Rafael Keller oder die beiden Innenverteidiger Valentin Bonilla und Max Allgaier als Gerüst für die kommende Spielzeit: „Sie müssen nun Verantwortung übernehmen und die Mannschaft führen.“

Die ersten drei Spiele werden zeigen, wohin die Richtung geht. Ich hoffe, dass wir gut in die Saison reinkommen.

Tasso Keller (Trainer JSG Blasheim-Lübbecke)

Auch wenn einige Testspiele eher durchwachsen verliefen, wie die Begegnungen gegen die JSG Rahden (1:3) und Rot-Weiß Kirchlengern (0:2), zeigte sich der Coach mit der Vorbereitung insgesamt zufrieden: „Das Engagement war gut, da muss ich die Spieler loben.“ Zum Saisonstart am Sonntag gastiert der VfL Holsen an der Obernfelder Allee. Danach heißen die Gegner SC Herford, TBV Lemgo und SV Eidinghausen-Werste. „Holsen ist als Aufsteiger schwer einzuschätzen. Die ersten drei Spiele werden zeigen, wohin die Richtung geht. Ich hoffe, dass wir gut in die Saison reinkommen“, freut sich Keller auf den Start.

Umbruch bei der JSG Mittwald-Isenstedt

Es ist vieles neu bei der A-Jugend der JSG Mittwald-Isenstedt : Von der Meistermannschaft, die bei Saisonabbruch die Tabelle vor der U18 des FC Preußen anführte und in die Bezirksliga aufstieg, sind 13 Spieler gegangen – der Großteil davon zum SC BW Vehlage, dessen Trainer Ernie Joerend die JSG bis zur Halbserie coachte und dann interimsweise von Florian Viermann abgelöst wurde. Vor allem die Abgänge von Elias Dück, Jannis Bollmeier, Fabian Beyer und Devin Thase, die als Jungjahrgänge bereits in der letzten Saison eine tragende Rolle übernommen hatten, schmerzen. Trotzdem sieht der neue Trainer Andreas Gassner, der vor der Saison von der B-Jugend des BSC Blasheim kam, sein Team mit 24 Spielern gerüstet: „Wir sind sehr gut aufgestellt und können im Grunde jede Position doppelt besetzen.“ Verstärkt hat sich die JSG mit insgesamt sechs externen Spielern, die von Gassners Ex-Club BSC Blasheim sowie von Preußen Espelkamp kommen. „Die Neuzugänge sind eine Bereicherung und verstärken uns enorm“, freut sich Gassner.

Wir wissen, dass wir technisch nicht zu den besten Teams der Liga gehören, aber wir werden versuchen, es durch Kampf wettzumachen.

Andreas Gassner (Trainer JSG Mittwald-Isenstedt)

In den Testspielen gewann die JSG, die sich aus den Stammvereinen VfB Fabbenstedt, TuRa Espelkamp und Isenstedter SC zusammensetzt, gegen den SC Enger (4:0) und die JSG Stemweder Berg (2:1), Niederlagen gab es gegen RW Kirchlengern (2:6) und die JSG Rahden (5:3). „Wir wissen, dass wir technisch nicht zu den besten Teams der Liga gehören, aber wir werden versuchen, es durch Kampf wettzumachen“, sagt Gassner. „Natürlich wollen wir versuchen, die Bezirksliga zu halten“, beschreibt er das Saisonziel und sieht sich dabei auf Augenhöhe mit Teams wie dem Altkreis-Rivalen der JSG Blasheim-Lübbecke, dem VfL Holsen und der Spvg. Steinhagen: „Das sind Teams, mit denen, wir uns messen können.“ Zum Auftakt hat die JSG spielfrei.

B-Jugend-Bezirksliga

Der JSG Tonnenheide sind nur zwei Spieler aus der Kreismeistermannschaft geblieben: Trainer Hans-Jürgen Meier sieht eine komplizierte Saison auf sein Team zukommen: „Wir wollen den Klassenerhalt erreichen. Es wird sehr schwierig, aber die Jungs sind willig.“ Mit Tom Hofmann und Benjamin Redekop sind nur zwei Spieler aus dem Meisterkader noch dabei. Die beiden sieht Meier, der nach vierjähriger Pause vom Trainergeschäft das Team von Wolfgang Wischmeyer übernommen hat, mit Torwart Yannick Möller und Jannis Stockmann als Stützen des Teams. „Die Trainingsbeteiligung ist klasse, da baue ich drauf. Die Jungs haben sich in der Vorbereitung gut entwickelt und das ist auch noch Potential“: Testspiele gegen die A2-Junioren der JSG Rahden (1:1) und Preußen Espelkamps (0:6) sowie gegen die B-Jugend der JSG Limberg (0:3) haben das Team fit gemacht. Zu Beginn geht es für den Nachwuchs aus Tonnenheide, Rahden und Frotheim gegen Eintracht Jerxen-Orbke, die Meier hoch einschätzt.

Dabei wollen wir schon nach oben schielen und gucken, was möglich ist.

Eike Wilmsmeyer (U17-Trainer FC Preußen Espelkamp)
Preußen Espelkamps C-Jugend feiert ihr Comeback in der Bezirksliga.

Preußen Espelkamps C-Jugend feiert ihr Comeback in der Bezirksliga.

Den U17-Spielern des FC Preußen Espelkamp dürfte trotz des Corona-Abbruchs der vergangenen Saison gewiss nicht langweilig gewesen sein: Bereits Mitte Juli startete der heimische Bezirksligist, der nach dem Landesliga-Abstieg 2016 mittlerweile in seine fünfte Bezirksliga-Serie in Folge startet, mit der Vorbereitung. Auch die Testspiele geben Grund zu Optimismus: Zeigte sich das Team im ersten Test gegen die JFV Rehden Wetschen Diepholz (1:2) noch nicht eingespielt, folgten danach gute Auftritte wie gegen den ambitionierten Landesligisten SV Rödinghausen (1:4) oder ein 4:2-Erfolg gegen die SpVg Emsdetten. Das Team geht komplett ohne externen Neuzugang in die kommende Saison und setzt sich dabei aus Spielern der letztjährigen U15 und U16 sowie den Jungjahrgängen der letzten Bezirksliga-Spielzeit zusammen. Dass trotz fehlender Neuzugänge einiges möglich ist, macht Trainer Eike Wilmsmeyer mit der Zielsetzung, unter die Top Fünf der Liga zu kommen, deutlich: „Dabei wollen wir schon nach oben schielen und gucken, was möglich ist. “ Dabei wollen die jungen Adlerträger versuchen, gegen starke Gegner einen geordneten Spielaufbau sowie ein frühes Angriffspressing zu zeigen. „Wir haben uns gute Lösungen mit dem Ball erarbeitet und wollen per Kurzpassspiel von hinten aufbauen. Wir sind keine sehr robuste Mannschaft, aber dafür spielerisch stark“, beschreibt der Coach sein Team. Am ersten Spieltag geht es für die Mannschaft um Kapitän Niklas Hille zum VfL Mennighüffen. Vorne mit dabei sieht er in dieser Serie die Teams aus Lohne und Jerxen-Orbke: „Lohe ist gut besetzt, spielerisch stark und hat gute Testspielergebnisse erzielt.“

B-Juniorinnen-Bezirksliga

Aufsteiger TuRa Espelkamp peilt den Klassenverbleib an.

Aufsteiger TuRa Espelkamp peilt den Klassenverbleib an. Foto: Stefan Pollex

TuRa Espelkamp backt als Aufsteiger kleine Brötchen. „Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt, alles andere wäre zu hoch gegriffen“, meint der Mannschaftsverantwortliche Jürgen Koch, der noch ein anderes Ziel sieht: „Wir wollen die Mannschaft weiterentwickeln und den älteren Jahrgang an die Damenmannschaft heranführen.“ Durch den Verzicht des TuS Gehlenbeck war die Mannschaft von Christina Jenssen, Jascha Hackmann und Koch als Tabellenzweiter nach dem Corona-Abbruch doch noch aufgestiegen. „Wir haben lange überlegt und uns dann gemeinsam mit den Mädchen entschieden, Bezirksliga zu spielen“, so Koch. Zum Auftakt trifft TuRa auf den Herforder SV II.

C-Jugend-Bezirksliga

Preußen Espelkamps C-Jugend feiert ihr Comeback in der Bezirksliga.

Preußen Espelkamps C-Jugend feiert ihr Comeback in der Bezirksliga.

Der FC Preußen Espelkamp kehrt nach dreijähriger Abstinenz auf Bezirksebene zurück. Scheiterte der Aufstieg letztes Jahr noch in der Aufstiegsrunde, so gelang dem Team von Trainer Christopher Davies in der Saison 19/20 eine tadellose Punkteausbeute und die direkte – aufgrund von Corona entfiel die Aufstiegsrunde – Rückkehr in die Bezirksliga: „Mit dem Abstieg werden wir nichts zu tun haben. Aber wir müssen uns auch erst einmal finden und in der Bezirksliga ankommen“, blickt der junge Coach voraus. Mit Luca Borcherding, Maxime Felderhoff, David Hajduk und Niklas Lenz kann Davies vier Neuzugänge im Sportpark Mittwald begrüßen. „Sie machen einen sehr guten Eindruck und haben sich super in die Mannschaft eingefügt“, freut sich der B-Lizenz-Inhaber. Die fünf anderen „Neuzugänge“ des 17-Mann-Kaders, der sich aus 11 Altjahrgängen (Jahrgang 2006) und 6 Jungjahrgängen (2007) zusammensetzt, stammen aus der eigenen D- und C2-Jugend. „Falls es vom Kader her eng wird, stocken wir mit Spielern aus der C2 auf“, sagt Davies. Als Achse für die kommende Saison sieht er vollem die Spieler, die schon Erfahrungen in der Bezirksliga gesammelt haben, wie Jan-Philipp-Lasai, Jason Warkentin, Mehmet Gürsoy oder Jamie Wiedmer: „Sie kennen das Niveau.“

Die Jungs ziehen gut mit, wir haben eine super Trainingsbeteiligung.

Chris Davies (U15-Trainer FC Preußen Espelkamp)

Mit der vierwöchigen Saisonvorbereitung, in der drei- bis viermal trainiert wurde, zeigt sich der Übungsleiter ebenfalls zufrieden: „Die Jungs ziehen gut mit, wir haben eine super Trainingsbeteiligung.“ Die Testspiele zeigten Licht und Schatten: Hohe Siege gegen die Kreisligisten des SC Enger (17:0) und der JSG Mittwald (13:0) standen Niederlagen wie gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen (0:8) oder gegen den Klassenkonkurrenten RW Kirchlengern (1:3) gegenüber. „Kirchlengern gehört zu den Mannschaften, mit denen wir uns messen wollen“, meint Davies. In den ersten drei Spielen geht es für die Espelkamper gegen die Aufsteiger der JFV Lohe-Bad Oeynhausen, der JSG Bentorf/Hohenhausen/Kalldorf und des TuS Eintracht Bielefeld. „Lohe ist ein sehr spielstarker Gegner und hat gute Testspiele gemacht. Wir werden sehen, wofür es reicht“, beschreibt Davies den ersten Gegner, den er auch als Mitfavoriten sieht. „Insgesamt kann ich mir aber vorstellen, dass die Liga sehr ausgeglichen wird.“

D-Jugend-Bezirksliga

Die D-Junioren der JSG TuS Levern-Stemweder Berg starten als zweite Mannschaft in der Geschichte der JSG in der Bezirksliga. Es hat sich einiges getan in der D-Jugend der JSG TuS Levern-Stemweder Berg. Nach einer starken Vorsaison, in der man nach dem Corona-Abbruch knapp vor dem FC Preußen Espelkamp stand, und so Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga – der höchsten Spielklasse im D-Jugend-Bereich – feiern konnte, sind nur noch fünf Spieler aus der letzten Serie im Kader – altersbedingt wechselte der Großteil des Teams in die D-Jugend. „Wir hatten letztes Jahr eine starke Truppe. Nun ist die Mannschaft komplett neu formiert“, sagt Trainer Michael Quebe. Stützen des Teams sind die drei Kreisauswahl-Spieler Thore Schubert, Ben Quebe, und Neuzugang John Wedel sowie Lukas Fahrenhorst. Saisonziel der U13-Kicker ist als Aufsteiger der Klassenerhalt. „Es wird schwer werden, da wir keine Erfahrung in der Liga haben. Für uns ist es ein Abenteuer“, sagt Quebe.

Die Jungs haben gut mitgezogen. Die kennen eine solche Intensität bislang ja noch gar nicht.

Michael Quebe (Trainer JSG Levern-Stemweder Berg)

Damit der Klassenerhalt gelingt, haben die Stemweder eine straffe Vorbereitung über fünf Wochen absolviert. „Die Jungs haben gut mitgezogen. Die kennen eine solche Intensität bislang ja noch gar nicht“, lobt Michael Quebe sein Team. Auch die Testspiele geben Grund zu Optimismus: Lediglich das Spiel gegen die JSG Nord ging knapp verloren (2:3), gegen den TuS Bad Essen (12:0) und die JSG Lemförde (8:1) gab es deutliche Siege und gegen den FC Preußen wurde ein 3:3-Unentschieden erreicht. Vor allem mit dem 4:3-Erfolg gegen RW Damme am Ende der Vorbereitung zeigte sich der Coach zufrieden. „Mennighüffen ist als Aufsteiger generell schwer einzuschätzen, wir rechnen uns aber Chancen aus“, zeigt sich Quebe vor dem ersten Spiel optimistisch, sieht aber nicht nur die Ergebnisse im Vordergrund: „Generell sollen sich die Kinder weiterentwickeln und etwas lernen, dafür sind solche Spiele da.“

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