Do., 14.02.2019

1. Handball-Bundesliga: GWD will die Löwen überraschen Gutes Ergebnis reicht nicht

Der Einsatz von Dalibor Doder gegen die Löwen ist noch offen.

Der Einsatz von Dalibor Doder gegen die Löwen ist noch offen. Foto: Schwabe

Minden (WB). Der Start in die zweite Saisonhälfte ist geglückt. GWD Minden gewann am vergangenen Sonntag beim HC Erlangen. Die Aufgabe, die beim ersten Heimspiel auf den heimischen Handball-Erstligisten zukommt, dürfte allerdings deutlich schwieriger werden. Die Rhein-Neckar Löwen sind am Donnerstagabend (Anwurf 19 Uhr) in der Kampa-Halle zu Gast.

Die Mannschaft von Weltmeister-Trainer Nicolaj Jacobsen steht aktuell mit 31:7 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Die Löwen sind ebenfalls mit einem Erfolg in das neue Handballjahr gestartet (26:20 gegen den Bergischen HC). Zahlreiche WM-Stars werden sie mit nach Minden bringen – darunter auch die deutschen Nationalspieler Jannik Kohlbacher, Steffen Fäth und Patrick Groetzki.

In der jüngsten Vergangenheit gab es für die Grün-Weißen gegen die Löwen nichts zu holen. Die Leistungen konnten sich aber häufig sehen lassen. Das Hinspiel konnten die Mindener beispielsweise lange offen gestalten und unterlagen am Ende nur knapp mit 29:32 (15:17).

Selbstvertrauen nach Spiel in Erlangen

Der Respekt vor dem zweimaligen Deutschen Meister ist natürlich so oder so groß. »Die Rhein-Neckar Löwen haben eine der besten Abwehrreihen der Liga. Wir müssen eine kompakte Deckung stellen und unser Tempospiel mit höchstem Risiko spielen. Gegen die Positionsabwehr der Löwen anzukommen, wird sehr schwer«, sagt GWD-Trainer Frank Carstens, der besonders vor Spielmacher Andy Schmid warnt: »Er kann jeden Kreisläufer sehr gut in Szene setzen, das ist Weltklasse.«

Sich schon im Vorfeld geschlagen geben wollen sich die Mindener aber natürlich nicht. Die Ansätze über weite Strecken der Erlangen-Partie dürften noch einmal für Selbstvertrauen gesorgt haben. Deswegen gibt sich Carstens auch angriffslustig: »Wir wollen den positiven Trend weiter fortsetzen und gewinnen. Es ist das Schönste, solchen Teams die Punkte abzunehmen, ein gutes Ergebnis allein reicht nicht.«

Andreas Cederholm wieder im Kader

Ob Dalibor Doder bei der angestrebten Überraschung mithelfen kann, bleibt abzuwarten. Der Spielmacher war zuletzt wegen eines Magen-Darm-Infekts ausgefallen. Zudem ist fraglich, ob Lukas Kister nach einer erlittenen Gehirnerschütterung einsatzbereit sein wird. Andreas Cederholm (Bandscheibenvorfall) und Kim Sonne Hansen (Gehirnerschütterung) sind nach ihren Verletzungen zwar noch nicht wieder bei 100 Prozent, machen aber beide große Fortschritte und werden im Kader stehen.

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