Damen des OTSV Preußisch Oldendorf kehren als Meister in die Verbandsliga zurück
Eine (fast) perfekte Saison

Preußisch Oldendorf (WB). Viel besser geht es nicht: Die Volleyballerinnen des OTSV Preußisch Oldendorf haben mit einem 3:1 (17:25, 25:22, 25:21, 25:10) gegen VoR Paderborn II den 17. Sieg im 18. Spiel gelandet. Die Belohnungen: die Meisterschaft und der Aufstieg in die Verbandsliga.

Montag, 08.04.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 09.04.2019, 17:36 Uhr
So jubelt der Meister: Die Volleyballerinnen des OTSV Preußisch Oldendorf kehren in die Verbandsliga zurück. Foto:
So jubelt der Meister: Die Volleyballerinnen des OTSV Preußisch Oldendorf kehren in die Verbandsliga zurück.

Genau auf dieses Ziel hatte das OTSV-Team hingearbeitet. Nach dem Abstieg vor zwei Jahren bekam die Mannschaft teilweise ein neues Gesicht, manche Spielerinnen verabschieden sich in die »Volleyball-Rente« oder zumindest in eine Auszeit. »Wir haben ein neues Team aufgebaut«, sagt Trainer Matthias Kolbe, der die erste Damenmannschaft in der Abstiegssaison übernommen hatte. Danach wurde das erste Landesliga-Jahr zum Einspielen genutzt. »In dieser Saison wollten wir dann unbedingt hoch«, betont Kolbe.

Den Oldendorferinnen war bewusst, um die Meisterschaft mitspielen zu können. Genauso wie die Tatsache, mit der neu formierten Spielgemeinschaft Sande/VoR II einen Konkurrenten zu haben. Ein so spannendes Titelrennen bis zum letzten Spieltag hatten sich wohl allerdings nur wenige ausgemalt. »Der Staffelleiter hat unseren Aufstieg schon bestätigt. Er sagte mir, dass er in seiner Amtszeit so etwas enges auch noch nicht erlebt hat«, berichtet Kolbe.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Beide Teams hatten in der Endabrechnung 48 Punkte auf dem Konto, der OTSV landete aber einen Sieg mehr. »Besonders wichtig war der Sieg im Rückspiel des direkten Duells«, sagt Oldendorfs Trainer. Den ersten Vergleich am zweiten Spieltag hatte das OTSV-Team noch mit 0:3 verloren, leistete sich danach aber kaum noch einen Ausrutscher und punktete bis auf drei Ausnahmen dreifach.

Auch am letzten Spieltag in Paderborn behielten die Oldendorferinnen die Nerven. Die Ausgangslage war klar. Ein Satz durfte im Fernduell mit Sande/VoR II verloren werden – mehr aber auch nicht. Dieses Puffer war schnell aufgebraucht. Der Start verlief aus OTSV-Sicht holprig, die Anspannung war zu spüren. Zu viele Fehler bei Aufschlag und Annahme sorgten für einen 0:1-Rückstand.

3:1-Erfolg zum Abschluss

Doch es folgte gerade rechtzeitig eine Steigerung. Bis zum 18:18 verlief der zweite Durchgang ausgeglichen, dann setzte sich Oldendorf mit guten Angaben aber auf drei Punkte ab und glich aus. Auch von einem 0:5 in Abschnitt drei ließ sich der Meister nicht beirren. »Wir hatten den unbedingten Willen. Um jeden Ball wurde von allen gekämpft«, lobt Coach Kolbe, dessen Team die Wende schaffte und mit 2:1 in Führung ging. Damit war die Gegenwehr des Gegners gebrochen, der OTSV war nicht mehr aufzuhalten.

Was die Oldendorferinnen in dieser Saison so stark machte? Trainer Kolbe hat die Antwort: »Das Team ist in sich sehr stimmig. Alle haben sich für ein großes Ziel eingesetzt. Wenn die eine mal nicht ihren besten Tag hatte, sind die anderen eingesprungen.« Genau passend sei auch das Altersgefüge mit jüngeren Talenten sowie routinierten Spielerinnen wie Rebecca Schmidtke.

Genau diese Mischung soll auch eine Liga höher bestehen können. Kolbe traut seinem Team jedenfalls eine Menge zu: »Ich gehe fest davon aus, dass wir dort mithalten können. Unsere Spielerinnen haben das Niveau dafür.«

Das OTSV-Team: Janina Albrecht, Carina Fricke, Patricia Haas, Katharina Kilgus, Irene Löwen, Katharina Malcher, Diana Peters, Rebecca Schmidtke, Vinh Nghi Tran, Luisa Vortmeier, Lena Wesemann, Trainer Matthias Kolbe, Co-Trainerin Susan Metzler.

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