OTSV Preußisch Oldendorf zieht positives Fazit nach Treffen mit den Fraktionen
Der Sportplatz muss warten

Preußisch Oldendorf (WB). Der Kunstrasenplatz kommt – muss aber noch etwas warten. Dies ist das Ergebnis eines Gedankenaustauschs mit dem Bürgermeister, den politischen Fraktionen, den Bürgermeisterkandidaten und dem OTSV-Vorstand.

Montag, 29.06.2020, 19:01 Uhr aktualisiert: 29.06.2020, 19:10 Uhr
Preußisch Oldendorf ist einer von zwei möglichen Standorten für den künftigen Kunstrasenplatz im Stadtgebiet. Foto: Eva Rahe
Preußisch Oldendorf ist einer von zwei möglichen Standorten für den künftigen Kunstrasenplatz im Stadtgebiet. Foto: Eva Rahe

Einziges Thema an diesem Abend war die Standortfrage des geplanten Kunstrasenplatzes im Stadtgebiet Preußisch Oldendorf. In der offenen Diskussion konnten die Vorstandsmitglieder durchweg positive Eindrücke gewinnen, zumal der Bau eines neuen Sportplatzes am Standort der Sekundarschule mehrheitlich nicht in Frage gestellt wurde. Allein hinsichtlich eines möglichen Baubeginns wurden die Erwartungen der Preußisch Oldendorfer Sportler nicht ganz erfüllt.

OTSV bevorzugt den Standort an der Sekundarschule

Der OTSV-Vorstand begann den Abend mit einer kurzen Präsentation der bisherigen Geschehnisse und führte Argumente auf, die aus OTSV-Sicht für einen Bau des Kunstrasenplatzes an der Sekundarschule sprechen. Der Beschluss zum Bau eines Kunstrasenplatzes im Stadtgebiet Preußisch Oldendorf wurde bereits im letzten Jahr gefasst, erklärte Bürgermeister Marko Steiner den Sportlern. Für die Finanzierung wurden im Haushaltsplan 1,1 Millionen Euro festgelegt, die auf zwei Jahre verteilt wurden. Auf Nachfrage des OTSV wurde bestätigt, dass die genannte Summe beiden Standorten zugute kommen soll. Somit ergeben sich zwei denkbare Varianten für die Umsetzung der Kunstrasenpläne. Eine Möglichkeit sieht demnach vor, dass der Kunstrasenplatz am Standort Holzhausen gebaut wird und der OTSV zusätzlich einen Rasenplatz erhält. Die Alternative dazu wäre, dass der Kunstrasenplatz am Standort Oldendorf entsteht und in Holzhausen der Rasenplatz renoviert werden würde.

Endgültige Lösung ist noch offen

Welche der Varianten letztlich den Zuschlag erhalten wird, das ist aktuell noch offen. Für eine Entscheidungsfindung fehlen laut Bürgermeister Steiner noch weitere Gutachten, zum Beispiel zum Thema Umwelt- und Lärmschutzverträglichkeit. Die Freigabe zur Einholung dieser Gutachten soll Ende August in der nächsten Sport- und Schulausschusssitzung erfolgen. Von den politischen Vertretern wurden für diesen Termin belastbare Zahlen in Form von kompletten Angeboten für beide Varianten eingefordert. Um bei der Beschaffung dieses Zahlenmaterials zu unterstützen, wird der OTSV-Vorstand zeitnah ein Angebot für den Bau eines Rasenplatzes an der Sekundarschule einholen und der Stadtverwaltung zur Verfügung stellen.

Beschleunigung des Projekts ist nicht möglich

Im Verlauf des Abends wurde deutlich, dass die vom OTSV-Vorstand angestrebte Beschleunigung des Sportplatzprojektes nicht möglich ist. Zu viele Fragen sind noch zu klären und die Umbesetzung der Gremien durch die bald anstehende Kommunalwahl wird den Vorgang möglicherweise noch weiter verzögern. Somit hofft der OTSV-Vorstand auf neue wichtige Erkenntnisse in der nächsten Sport- und Schulausschusssitzung im August. Beide vorgeschlagene Varianten sind für den OTSV akzeptabel, darum wird sich der Vorstand weiterhin intensiv mit beiden Möglichkeiten auseinandersetzen.

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