Do., 26.09.2019

Rollstuhlbasketball: Rahden lässt vier Erstligisten hinter sich und verlangt dem Topfavoriten alles ab Baskets sind gut gerüstet für die Saison

Gemeinsam mit Christoph Bandura gelang es Mustafa Korkmaz, den Tripple-Gewinner Thuringia Bulls ins Schwitzen zu bringen.

Gemeinsam mit Christoph Bandura gelang es Mustafa Korkmaz, den Tripple-Gewinner Thuringia Bulls ins Schwitzen zu bringen. Foto: Pollex

Rahden/Elxleben  (WB/Kru). Die Baskets 96 Rahden, Rückkehrer in die 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga, haben eine Woche vor Serienbeginn einen Härtetest bestanden. Bei einem Vorbereitungsturnier trafen sie gleich zum Auftakt auf Gastgeber Thuringia Bulls, kein Geringerer also als der Gewinner des Tripples aus Meisterschaft, Pokal und Champions League. Statt der befürchteten Klatsche sah man eine Rahdener Mannschaft, die in ihrer Besetzung noch nie zusammengespielt hatte, aber dennoch äußerst gut mithielt.

70 Punkte wollen gegen den Topfavoriten erst einmal erzielt werden. Am Ende hatten die Baskets beim 70:87 ein achtbares Resultat erzielt.

Anschließend bekam man einen Vorgeschmack auf den Saisonbeginn, denn mit den Rhine River Rhinos aus Wiesbaden trafen die 96er auf eben jenes Teams, gegen das sie am Samstag in eigener Halle (18 Uhr) die neue Spielzeit eröffnen werden. Die Rhinos, die noch ohne ihren Spielmacher antreten mussten, waren in diesem Turnierduell ziemlich chancenlos und mussten sich den Rahdenern mit 56:72 beugen.

Gruppensieger chancenlos

In der Überkreuzrunde ging es am zweiten Turniertag gegen die Rollis aus Zwickau, die ihrerseits die Parallelgruppe gewonnen hatten. Hier präsentierten sich die Baskets vom ersten Moment an hellwach und ließen nie einen Zweifel aufkommen, wer denn ins Endspiel einziehen würde. Das klare 92:70 spricht Bände.

So traf man erneut auf die Thuringia Bulls. Nach gutem Start im ersten Viertel mussten die Thüringer das zweite und dritte Viertel abgeben. Rahden war vor allem durch Mustafa Korkmaz und Christoph Bandura oben auf und hatte Ende des dritten Viertels beim 43:42 sogar die Nase vorn. Die Bullen nahmen eine Auszeit, mussten sich neu sortieren. Dennoch blieb es bis fünf Minuten vor dem Ende ein offenes Match. Dann brachen die Baskets etwas ein, was auch daran lag, dass Trainer Josef Jaglowski kräftig durchwechselte. So hieß es am Ende 77:62 für den Favoriten. Rahden war aber auch ein Gewinner, hatte man doch viel Selbstvertrauen getankt und im Turnier vier Ligakonkurrenten hinter sich gelassen. Das macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6959436?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352979%2F4029432%2F