Fußball: TuS Eintracht Tonnenheide will raus aus dem Mittelmaß
Der Spaß ist wieder da

Tonnenheide. In der Liga etabliert: Fußballkreisligist TuS Eintracht Tonnenheide hat sein drittes Jahr im Oberhaus des Altkreises Lübbecke im sicheren Mittelfeld der Tabelle beendet. Der Trainer sieht sogar Luft nach oben.

Sonntag, 12.07.2020, 00:00 Uhr aktualisiert: 14.07.2020, 15:18 Uhr
Torben Kreienbrock will mit dem TuS Eintracht Tonnenheide besser werden. Foto: Stefan Pollex
Torben Kreienbrock will mit dem TuS Eintracht Tonnenheide besser werden. Foto: Stefan Pollex

„In den ersten Spielen der Serie ist es uns gelungen, stets unsere Topformation beisammen zu haben. Da lief es hervorragend, und wir haben gesehen, wo wir stehen könnten und wohin es gehen könnte“, schätzt Spielertrainer Torben Kreienbrock seine Mannschaft ein. Stärken sah er in einem guten Mannschaftsgefüge, das mit individuellem Potenzial versehen ist. Bereits im ersten Jahr nach dem Aufstieg im Jahr 2017 hatte die Eintracht oben in der Liga mitgemischt, ehe es im zweiten bis zum Schluss gegen den Abstieg ging.

Wir haben teilweise fußballerisch starke Leistungen geboten.

Torben Kreienbrock (Trainer TuS Eintracht Tonnenheide)

Nun konnte man sich im Mittelfeld der Liga etablieren. „Bei uns ist der Spaß am Fußball zurück gekehrt. Wir haben teilweise fußballerisch starke Leistungen geboten“, so Kreienbrock. Die beste Platzierung erreichte der TuS mit Platz drei am vierten Spieltag. In der Folge musste man sich TuRa Espelkamp und Gehlenbeck geschlagen geben, aber man kehrte mit drei aufeinander folgenden Siegen zurück – darunter ein 7:1 gegen den Holsener SV und ein 5:2 über Stemwede. In den letzten acht Spielen vor dem Abbruch gab es keinen Sieg mehr, dafür allerdings fünf Unentschieden. Die Niederlagen fielen überdies nicht hoch aus. Gegen Kreismeister Preußen Espelkamp II verlor man 0:2 und gegen den Drittplatzierten VfL Frotheim 1:2.

Zuletzt lief es gut für uns. Die Rückrunde hätte meiner Mannschaft sicherlich gut getan.

Torben Kreienbrock (Trainer TuS Eintracht Tonnenheide)

Mutmaßungen darüber, wie es in der Rückrunde ohne eine Pandemie gelaufen wäre, stellt Kreienbrock nicht an. In Anbetracht der knappen Resultate und der letzten guten Leistungen in Spielen und Saisonvorbereitung sagt er aber: „Zuletzt lief es gut für uns. Die Rückrunde hätte meiner Mannschaft sicherlich gut getan.“ Das Highlight der Saison fand für Kreienbrock zu Beginn der Spielzeit statt, als sein Team das Derby in Varl mit 4:1 eindeutig für sich entscheiden konnte. „Das hat Spaß gemacht. Es war heiß an dem Tag, und viele Zuschauer waren vor Ort. Die Stimmung war großartig“, beschreibt der Coach. Einen Faktor für das Abfallen von den oberen Tabellenplätzen sieht Kreienbrock in Verletzungsproblemen im Team.

In der kommenden Saison bildet Kreienbrock das Trainergespann mit Pawel Zapala und Thorsten Bohnhorst. Zapala und Bohnhorst sind Inhaber der B-Lizenz. Marc Anderson verlässt das Trainerteam. Wer dabei federführend ist, steht noch nicht fest. Der Kader wird in Person von Luke Jackson und Benjamin Rossel ausgedünnt. Jackson wird als Co-Trainer bei Union Varl fungieren. Rossel zieht es zum SC BW Vehlage. Aber zunächst stellte sich Kreienbrock der Herausforderung, ein Trainingsprogramm mit Hygienekonzept zu planen und aufzunehmen.

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