Handball: Verbandsliga-Aufsteiger TuS SW Wehe stellt sich im Steckbrief vor
Dino, Borke, Wurfkuh und Opa

Wehe (WB). Passend zum Jubiläumsjahr sind die Handball-Männer des TuS SW Wehe zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Verbandsliga aufgestiegen und haben damit unter ganz besonderen Bedingungen Geschichte geschrieben. In unserem Steckbrief stellt sich der künftige Verbandsligist selbst vor und verrät dabei nicht nur alle Spitznamen, sondern auch so manch bislang gut gehütetes Geheimnis.

Montag, 13.07.2020, 00:00 Uhr aktualisiert: 14.07.2020, 20:00 Uhr
Handballdorf ganz groß: Sie schafften mit dem TuS SW Wehe den Aufstieg in die Verbandsliga (oben von links): Dario Hodde, Jonas Bruhn, Matthias Clemens, Thorben Knost, Henrik Klostermann, Dennis Pape (Trainer) sowie in der mittleren Reihe (von links) Regine Wiegmann (Zeitnehmerin), Dennis Thielemann (Co-Trainer), Lutz Bohnhorst, Niklas Spreen, Torben Klostermann, Jan Thielemann, Jens Hodde (Betreuer), Thomas Stegemöller (Betreuer) und in der unteren Reihe (von links): Christian Sprado, Pascal Schwacke, Markus Hartlage, Steffen Giese, Steffen Lohmeier, Armin Hensel und André Ihlenfeld. Foto: TuS SW Wehe
Handballdorf ganz groß: Sie schafften mit dem TuS SW Wehe den Aufstieg in die Verbandsliga (oben von links): Dario Hodde, Jonas Bruhn, Matthias Clemens, Thorben Knost, Henrik Klostermann, Dennis Pape (Trainer) sowie in der mittleren Reihe (von links) Regine Wiegmann (Zeitnehmerin), Dennis Thielemann (Co-Trainer), Lutz Bohnhorst, Niklas Spreen, Torben Klostermann, Jan Thielemann, Jens Hodde (Betreuer), Thomas Stegemöller (Betreuer) und in der unteren Reihe (von links): Christian Sprado, Pascal Schwacke, Markus Hartlage, Steffen Giese, Steffen Lohmeier, Armin Hensel und André Ihlenfeld. Foto: TuS SW Wehe

Dennis „Pape“ Pape: Er lebt auf sehr großem Fuß. Trotz seines jungen Alters hat er uns in die Verbandsliga geführt. Was ihm noch an Erfahrung fehlt, macht er durch Handballsachverstand wett. Eigentlich ist Pape ein ruhiger Typ, lediglich Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern treiben ihn zur Weißglut.

Dennis „Thiele“ Thielemann: Hans Dampf in allen Gassen. Am liebsten würde Dennis selber noch auf der Platte stehen, weil sein Körper ihm das aber verwehrt, unterstützt er uns mit seinem taktischen Verständnis und seinem detaillierten Wissen um die Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler.

Jens Hodde: Der Längste im Team. Nach Absolvieren eines Probetrainings wäre er direkt Stammkraft im Rückraum. Weil sich dieser aber mit dem Arztkoffer schwertut, wird Jens in Zukunft wohl Betreuer bleiben.

Thomas „Stege“ Stegemöller: Jedes Inkassounternehmen beneidet uns um unseren Betreuer. So zuverlässig wie er unsere Studenten abkassiert, kümmert sich Thomas um alles Organisatorische neben dem Spielfeld.

Regine „Die gute Seele“ Wiegmann: Nach einem anstrengenden Spiel stärken uns die Verköstigungen unserer Zeitnehmerin für die dritte Halbzeit. Mit viel Engagement unterstützt Regine die Mannschaft, wo sie kann, und ist um ehrliche Worte nicht verlegen.

Fritz „the Voice“ Rohde: Fritz ist wahrscheinlich schon länger Hallensprecher als das Durchschnittsalter unserer Mannschaft. Wie kein anderer erkennt er, wenn die Mannschaft Unterstützung braucht und motiviert unser Publikum.

Steffen „Kurti“ Giese: Der Ur-Weher ohne Weher Wurzeln. Er passt zu Wehe wie der Hammer zum Schmied. Wir wissen zwar nicht genau, welche Mittel Kurti vor dem Spiel einnimmt, jedenfalls verhelfen sie ihm zu bärenstärken Torwartleistungen.

Markus „Hatti“ Hartlage: „Egal in welcher Liga, ich will geile Spiele haben“, war seine Meinung zum Aufstieg. Mit diesen Satz bringt er genau den Spirit ins Team mit, den ein Aufsteiger braucht. Wer ihn mal spielen gesehen hat, weiß, dass er sich auch in der Verbandsliga nicht zu verstecken braucht. Nicht viele Hüter benutzen schließlich ihren Fuß, um einen Wurf in den Winkel zu parieren.

Dario „Delorean“ Hodde: Der tatsächlich ein Auto mit Flux-Kompensator gebrauchen könnte, um Freitagsspiele von Eintracht Frankfurt wahrzunehmen und trotzdem pünktlich zum Training zu erscheinen. Wenn er dann aber da ist, bereichert er jedes Training durch seine unaufgeregte Art und Sprüche aus dem Nichts.

Christian „Opa“ Sprado: Der 75-Jährige gefangen im Körper eines 22-Jährigen. Wie für Menschen in seinem Alter üblich, nimmt er kein Blatt vor den Mund, wenn ihm etwas nicht passt. Sein gutes Wurfbild hat schon viele Torwarte alt aussehen lassen.

Lutz „Lecko“ Bohnhorst: Für Lutz macht es keinen Unterschied, in welcher Liga er spielt. Egal ob in der Kreis- oder Landesliga, zeigt sich unser junger Linksaußen unbeeindruckt vom meist älteren Gegenspieler. Mit dem richtigen Ernährungsprogramm spielt er bald auch in der gleichen Gewichtsklasse.

Jan „Dino“ Thielemann: Obwohl er nur so hoch springt wie eine Briefmarke, ist unser Rückraumass in der Lage, über jeden Block zu werfen. Unser Aufstieg ist im großen Maße der Tatsache zu verdanken, dass er das selbst auch gemerkt hat.

Torben „Borke“ Klostermann: Wenn Torben in der Abwehr steht, haben die gegnerischen Angreifer das Gefühl gegen eine Wand zu laufen. Lediglich großflächige Schürfwunden können ihn vom Handball abhalten. Auch aufgrund seines trockenen Humors ist er nicht mehr aus der Ersten wegzudenken.

Jonas „Jonny“ Bruhn: Jonas ist in der Lage, das Angriffsspiel an sich zu reißen und die entscheidenden Tore zu werfen. Leider wird die Wurfquote dabei manchmal zur Nebensache. Sein Wort hat innerhalb der Mannschaft großes Gewicht, insbesondere bei der Zusammenstellung der Kabinenplaylist.

Steffen „Lohmi“ Lohmeier: Wahrscheinlich könnte Steffen diesen Text am besten selbst schreiben. Ob vor dem Spiel, nach Sieg oder Niederlage oder um drei Uhr nachts in der Backstube: Steffen findet immer die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt und lässt diesen auch Taten folgen. Mit Handball aufhören will er erst, wenn er dabei peinlich wirkt. Wir können dich beruhigen, Steffen: Noch ist es nicht soweit!

Niklas „Wurfkuh“ Spreen: Noch hält sein Körper seinem Wurf nicht stand. Sollte er das in den Griff kriegen, sieht es für den gegnerischen Torwart finster aus. Auch wenn Niklas noch nicht jedes Spiel mitmachen konnte, zeigte sich, dass er die berüchtigte Weher Mentalität besitzt und hervorragend ins Team passt.

Armin „Henschler“ Hensel: Als Armin in der „Ersten“ angefangen hat, wurden unsere Spiele noch in Schwarz-Weiß übertragen. Seine Altersschwäche vertuscht er mit seinem unbändigen Ehrgeiz und seiner Cleverness. Wer ihn in der Abwehr unterschätzt, erlebt ein im wahrsten Sinne des Wortes blaues Wunder.

Pascal „Schwacki“ Schwacke: Unser Akrobat auf Rechtsaußen. Schwacki zeigt bei allem vollen Einsatz und spornt seine Mitspieler zu 100 Prozent Leistung an, egal ob auf dem Spielfeld, von der Bank oder in der dritten Halbzeit. Schwacki ist der Erste, der im Gegenstoß vorne ist, und der Letzte, der nachts die Feier verlässt.

Thorben „Doktor“ Knost: Neben dem Bildungsgrat hebt Thorben auch das Tempospiel unserer Mannschaft auf ein anderes Niveau. Für seine Mitspieler hat er neben einem passenden Spruch immer ein relatierbares Meme parat.

André „Ihle“ Ihlenfeld: Jeder ist froh, in einem Team mit André zu spielen. Und nicht gegen ihn. Seine klaren Ansagen hielten uns immer in der Spur. Zwar hängt André die Handballschuhe an den Nagel, wir hoffen aber, dass er weiter den Weg am Sonntag in die Stadtsporthalle Rahden findet.

Matthias „Matze“ Clemens: Abseits des Spielfeldes kennt man unseren Abwehrchef als geselligen, liebenswerten Zeitgenossen. Dieses Bild haben unsere Gegner nicht. Denn auf dem Feld zeigt er sein anderes Gesicht. Im Innenblock kämpft er mit harten Bandagen. Diese Spielweise bringt ihm auch Vorteile in seiner neuen Rolle als Kreisläufer.

Michael „Michi“ Sprado: Wenn einer unserer Torwarte mal wieder verhindert ist, ist auf Michi Verlass. Wenn Not am Mann war, war er ein sicherer Rückhalt.

Henrik „Hennkek“ Klostermann: Weil es gute Tradition hat, dass zwei Brüder in der Ersten spielen, hoffen wir, dass Henrik nach überstandener Verletzung wieder voll angreift und sich zukünftig in unsere Mannschaft einfügt.

Jan Durnio: Im Jugendbereich noch Torwart, in der zweiten Herren im Rückraum, mittlerweile am Kreis der Ersten gegen den TuS Nettelstedt. Jan half letzte Saison mehrmals aus, wenn Not am Mann war und fügte sich wunderbar ins Team ein.

Fynn „Fynni“ Depenbrock: Auch Fynn zeigte sich als adäquater Ersatz am Kreis und vor allem nach dem Spiel als absolute Bereicherung für die Erste. Besonders am sogenannten Haupttag ist er kaum zu stoppen.

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