Handball: Bezirksliga-Aufsteiger TuS SW Wehe II stellt sich im Steckbrief selbst vor
Eine Mannschaft, die es in sich hat

Wehe (WB). Mit dem Sprung in die Bezirksliga hat die zweite Mannschaft des TuS SW Wehe im Jubiläumsjahr des 100-jährigen Vereinsbestehens den historischen Dreifachaufstieg perfekt gemacht. In unserem Steckbrief stellt sich der bisherige Handball-Kreisligist augenzwinkernd selbst vor und zeigt damit, wie gut es innerhalb des Teams passt.

Donnerstag, 16.07.2020, 08:43 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 08:46 Uhr
Der TuS Schwarz Weiß Wehe II hat den Sprung in die Bezirksliga geschafft mit (oben von links): Nico Kropp, Henrik Klostermann, Phil Hesse (Co-Trainer), Lutz Bohnhorst sowie (Mitte von links): Nico Langschmidt, Tim Fangmeier, Jan Durnio, Trainer Dennis Thielemann, Florian Bohnhorst (hat aus zeitlichen/beruflichen Gründen aufgehört), Felix Bruhn, Betreuer Patrick Hilker sowie (unten von links) Leon Wessels (spielt nicht mehr in Wehe), Michael Sprado, Thorben Hemminghaus und Julian Basselmann.                          Foto: Wolfgang Geusch
Der TuS Schwarz Weiß Wehe II hat den Sprung in die Bezirksliga geschafft mit (oben von links): Nico Kropp, Henrik Klostermann, Phil Hesse (Co-Trainer), Lutz Bohnhorst sowie (Mitte von links): Nico Langschmidt, Tim Fangmeier, Jan Durnio, Trainer Dennis Thielemann, Florian Bohnhorst (hat aus zeitlichen/beruflichen Gründen aufgehört), Felix Bruhn, Betreuer Patrick Hilker sowie (unten von links) Leon Wessels (spielt nicht mehr in Wehe), Michael Sprado, Thorben Hemminghaus und Julian Basselmann.                          Foto: Wolfgang Geusch

Dennis Thielemann (26 Jahre/Trainer): Schon früh wechselte er vom Spielfeld an die Seitenlinie, wo er einen grandiosen Job macht. Damit er den Aufwärmfußball mit ins Spiel bringt, muss die Mannschaft zunächst den allseits beliebten Kraftkreis absolvieren. Als Trainer gibt er auf und neben dem Feld, frei nach dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, immer exakt 100 Prozent.

Phil Hesse (28, Co-Trainer/Betreuer):  Er hat seine aktive Karriere zwar beendet, bleibt als Co-Trainer/Betreuer aber ein der Teil der Mannschaft. Umso überraschender, dass er plötzlich in der Form seines Lebens ist und seit der Vorbereitung jedem davonläuft.

Patrick Hilker (26/Betreuer): Pitten oder Petit ist unsere Säule und unser Wächter über die wichtigsten Dokumente, die Spielerpässe. Er hält sich meist im Hintergrund, aber tritt mit völliger Hingabe am Zeitnehmerpult für die Mannschaft auf. Sportlich betrachtet verhält es sich bei ihm wie mit seinem Haarwuchs. Es ist nicht mehr viel los.

Motivationskünstler Lars Schubel

Lars Schubel (27/Betreuer): Polizist, Drill-Instructor, Mercedes-Fahrer. Wenn er es endlich geschafft hat, den Altkreis Lübbecke aufzuräumen und Straßensünder hinter Gitter zu führen, findet Lars auch mal Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Lars ist jemand, der die Kunst des Motivierens verstanden hat und sie gerne anwendet. Dazu gibt’s Gratissprüche aus der Dose. Mit extra Pfeffer.

Thorben Hemminghaus (27/TW): Jede Mannschaft hat einen Papa, Thorben ist unser. Als eines der erfahrenen Individuen wacht er mit ruhiger, lächelnder Miene über seine Schar an Mitstreitern – und das Tor. Zwar meist unauffällig, ist er doch sowohl bei allen handballerischen Aktionen als auch beim Tanken extrem zuverlässig.

Michael Sprado (19/TW): Auf dem Feld gibt Michi alles, um zu verhindern, dass der Ball in seinem Tor landet. So schreckt er auch nicht davor zurück, mit seinem Gesicht zu halten. Abseits des Feldes ist der Matchwinner ein bescheidener, stets wohlgesonnener Zeitgenosse.

Frederick Bohnhorst (17/KL): Freddy ist ein athletischer Ausdauerläufer, für das Krafttraining sollte er sich aber noch inspirieren lassen. Das zeigt auch seine Figur, im Stellungsspiel geht er dafür umso mehr zur Sache. Das Zapfen klappt noch nicht so gut, doch als Jüngster der Mannschaft hat er noch genug Zeit, das zu üben.

Hoppe liefert philosophische Kanonenschüsse

Henri Hoppe (22/RR, RA): Henri ist der bunte Hund unserer Truppe. Auf dem Feld ein Meister für Überraschungen – im Angriff können unerwartete Kanonenschüsse aus seinem Arm federn. Neben dem Feld ist er ein Gesprächspartner für philosophische Deeptalks und aufbauende Worte.

Simon Griebel (17/LA, KL): Simon will von außen und am Kreis mit Schnellkraft und Masse überzeugen – daher betrachtet er die Ausdauerläufe in der Vorbereitung als für ihn völlig ungeeignet. Ein Jungspund, der gerne mal ‘nen frechen Spruch in die Runde wirft und mit seinem breiten Grinsen alle ansteckt.

Nico Langschmidt (26/RA): Der stets lächelnde und warmherzige Nico verbreitet durchweg gute Laune. Vom kurzhaarigen Torwart zum langhaarigen Spieler avanciert. Beides steht ihm unglaublich gut, und das strahlt er auch aus. Er ist einer unserer Linkshänder, der auf Rechtsaußen seine Tore knipsen wird.

Julian Basselmann (27/LA. RM): Auch Bassel genannt. Nimmt auf Mannschaftsfahrten gerne mal eine Kräuterbaguette-Diät auf sich. Auf der Platte wackelt er seine Gegner schwindelig. Abseits des Feldes ist er jedoch ein sehr bodenständiger Typ.

Lutz Bohnhorst (18/RM, RR): Athletisch und durchsetzungsfähig: das beschreibt ihm auf dem Spielfeld am besten. Mit seinen schnellen Täuschungen besiegt er so gut wie jeden Gegenspieler. Einfach stark, was er auf Mitte mit der gegnerischen Abwehr anstellt.

Beautywart versorgt 14 Schönlinge

Tim Fangmeier (22/RA): Auf unseren Außenflitzer ist stets Verlass. Tut er sich auch in manchen Angriffen schwer, gibt er in der Abwehr umso mehr zum Besten. Auch als Beautywart bekannt, versorgt er die 14 Schönlinge nach dem Spiel mit Lotion und ausgewählten Pflegeduschgel.

Marcel Ihlenfeld (34/RM): Marcel gibt immer alles, egal ob als Arzt, Trainer, Spieler oder Partyperson. Besonders wenn er seinem Gegenspieler auf den Füßen stehen soll, treibt er diesen schnell zur Weißglut. Vorne verhilft er allen anderen, in der Schützenliste nach oben zu klettern. Ist er mal mit der Leistung nicht zufrieden, mündet das darin, dass er mit seiner Übermotivation die ganze Mannschaft ansteckt und nach vorne peitscht.

Jan Durnio (26/RM, RR): Jan ist durch und durch ein Motivator und auf dem Feld ein Arbeitstier. Deswegen ist er auch schon seit zwei Jahren unser Kapitän. Er hält das Team zusammen und tritt als gutes Vorbild für die Jungspunde der Mannschaft auf. Die Mannschaftskasse ist in seinen Händen bestens aufgehoben und wird dort höchst qualifiziert verwaltet.

Disziplin beim Schönheitssschlaf

Dario Hodde (21/RL, RM): Dario zeigt die größte Disziplin – sowohl beim Mittagsschlaf als auch in den restlichen 45 Minuten der Trainingszeit. Notorischer Zuspätkommer, aber ein geselliger Zeitgenosse, der nach ein paar Bier die Runde mit aufzulockern vermag.

Pascal Wegner (25/RR): Die Rückraumwürfe von Blumenwegner kommen meistens aus dem dritten Stock und sind für eine durchschnittliche Abwehr kaum zu verteidigen. An einem guten Tag kann er das Spiel alleine entscheiden. Im Training gibt’s dann auch mal Fuß-Ball-Massagen von ihm.

Julian Wankelmann (24/KL): Die Haarfarbe des großen und gut gebauten Mann vom Lande, alias Börge, garantiert nicht nur Feuer auf dem Kopf, sondern auch auf dem Hallenboden. Aufopfernd und zuverlässig zeigt er sich, wenn die Organisation wichtiger Zusammenkünfte (Weihnachtsfeier, Mannschaftsfahrt, usw.) ansteht.

Felix Bruhn (27/RL, RM): „Mach deine Musik aus, Felix!”, schallt es häufig durch die Kabine. Na gut, dann singt er einfach selbst. Immer emotionsgeladen gibt Felix alles – auf dem Feld (bevorzugt in der Abwehr), in der Kabine, und auch bei organisatorischen Maßnahmen.

Christian Ellers (27/KL): Als Magnet für den Orden ist Ellers zu den wildesten spontanen Aktionen aufgesetzt. Ein Mann, der immer hilft und unterstützt wo er kann, solange seine Leber dabei nicht zu kurz kommt. Er bleibt auf jeden Fall am längsten auf jeder Party – seine wildesten Jahre kommen erst noch!

Nico Kropp (17/RL, RM): Der Sage nach hat Nico „Steine“ Kropp zu D-Jugendzeiten seinen Wurf zu Hause auf dem Hof mit Backsteinen anstatt Bällen trainiert. Daher ist sein Wurf heute so stark, dass er auch ohne Anlauf aus elf Metern Entfernung aufs Tor werfen kann.

Abwehrtier mit Football-Erfahrung

André Ihlenfeld (34 /KL): André macht mit seinem tatsächlichen Vaterstatus unserem „Papa“ Konkurrenz. Aufgrund von Arbeits- und Familienbelastung hat der Erstherrenveteran sich der zweiten Mannschaft verschrieben und wird dort mit seiner sportlichen Erfahrung und seiner Menschenkenntnis wichtig für das Formen dieser jungen Mannschaft sein.

Moritz Schmidt (19/RR, RA): Moritz ist eins unserer Abwehrtiere, was dem ehemaligen Footballspieler offensichtlich in die Wiege gelegt wurde. Da er sowohl mit dem Gitarrespielen vertraut als auch Linkshänder ist, sind wir auf einige Zaubereien, die er aus seinem Arm schüttelt, gespannt.

Henrik Klostermann (19/RL, RM): Kek ist einer der athletischsten Jungs im Team. Aufgrund eines Mittelfußbruchs lange verletzt, hat er neue Kraft getankt um in der kommenden Saison „richtig zu zerstören“. Wenn man sich keine Modezeitschriften kauft, kann man sich einfach regelmäßig Kek angucken und schon weiß man, was aktuell so richtig hipster ist.

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