Fußball: Trainer Valentin Dück wird mit A-Ligist TuRa Espelkamp Siebter
„Top Five sind für uns erreichbar“

Alt-Espelkamp (WB). Mit bewährtem Personal höher hinaus: Fußball-Kreisligist TuRa Espelkamp will in der kommenden Spielzeit den eigenen Ansprüchen gerecht werden. Nach einer ersten, mäßig erfolgreichen Saison als Coach fordert Valentin Dück seine Spieler.

Donnerstag, 16.07.2020, 07:49 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 08:54 Uhr
Valentin Dück will sich mit TuRa weiter verbessern. Foto: Stefan Pollex
Valentin Dück will sich mit TuRa weiter verbessern. Foto: Stefan Pollex

Mit Valentin Dück traf bei den TuRanern seit Beginn der abgelaufenen Spielzeit ein neuer Mann die Entscheidungen am Spielfeldrand. „Die Euphorie im Team war groß. Wir wollten die Preußen im ersten Spiel abkochen“, erinnert sich Dück zurück. Das erste Spiel ging zwar knapp mit 1:2 verloren, aber in den folgenden Wochen starteten die Alt-Espelkamper eine Serie. In Preußisch Ströhen gewann man mit 5:3, gegen Isenstedt mit 3:2, in Fabbenstedt mit 2:1, gegen Tonnenheide mit 2:0 und in Schnathorst mit 4:1. Zu diesem Zeitpunkt belegten die Grün-Weißen den zweiten Platz. Erst gegen Stemwede musste die Dück-Elf eine 2:3-Heimniederlage hinnehmen. Die Stimmung kippte laut Dück aber erst im darauffolgenden Spiel in Frotheim: „Es haben etliche Stammspieler gefehlt. Einige waren im Urlaub, andere verletzt. Ab dem Zeitpunkt waren der Siegeswille und die Einsatzbereitschaft in der Mannschaft nicht mehr so ausgeprägt.“ Das Spiel ging mit 0:3 verloren.

Bei mehr Spielen braucht man mehr Disziplin. Meine größte Herausforderung wird es sein, die Mannschaft beieinander zu halten.

Valentin Dück (Trainer TuRa Espelkamp)

Für die TuRaner begann zwar keine Pleitenserie, aber die Leistungen und Resultate schwankten von Woche zu Woche. Vor dem Abbruch der Saison war man auf Rang sieben angesiedelt. Wenn es nach Trainer Dück geht, ist mit seiner Mannschaft mehr zu holen: „Ich denke die Top Five sind für uns erreichbar, aber um ganz oben mitzuspielen, muss die Bereitschaft im ganzen Kader stimmen. Das wird in der kommenden Saison noch wichtiger. Bei mehr Spielen braucht man mehr Disziplin. Meine größte Herausforderung wird es sein, die Mannschaft beieinander zu halten.“

Die Jungs müssen aber begreifen, dass wir aus einer gesicherten Hintermannschaft nach vorne spielen sollten. An diesem Problem haben sich auch meine Vorgänger Jörg Rodewald und Willi Rogalsky schon die Zähne ausgebissen.

Valentin Dück (Trainer TuRa Espelkamp)

Spielerisch sieht der Coach, mit dem sich der Vorstand bereits bei der Jahreshauptversammlung letzten Jahres auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt hat, vor allem in der Defensive Handlungsbedarf. Trotz des mit 27 Jahren hohen Durchschnittsalters seiner Spieler denkt er dabei nicht an Transfers. „Wir haben genug Potenzial in der Mannschaft. Ich denke da zum Beispiel an Dave Holle, Gjevat Menekshe, Stephan Martens, Frederik Rüter, Malte Klasing und Thomas Suckau. Die Jungs müssen aber begreifen, dass wir aus einer gesicherten Hintermannschaft nach vorne spielen sollten. An diesem Problem haben sich auch meine Vorgänger Jörg Rodewald und Willi Rogalsky schon die Zähne ausgebissen.“

TuRa hofft auf den „Mann für die Zukunft“

Im Übrigen freut sich der Trainer darüber, dass seine Mannschaft weitestgehend beisammen bleibt. Einzig die Einsatztauglichkeit von Offensivspezialist An­dreas Derksen steht in Frage, da er eine Schambeinentzündung auskurieren muss. Auf Friedrich Lechner, der seine Karriere wieder aufnimmt, und Richard Herrmann, der ebenfalls neu dazukommt, ruhen die Hoffnungen im Offensivspiel. Als einen „Mann für die Zukunft“ bezeichnet Dück Finn Thie, zentral einsetzbar, weil dieser mit „Übersicht, Passgenauigkeit und Ruhe am Ball“ überzeuge.

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