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Fr., 07.04.2017

Volleyball: Thorsten Truschkowski ist vom Oberliga-Aufstieg seiner SG Levern-Rahden überzeugt. Am Sonntag muss gegen den Tabellenvierten aus Bielefeld ein Sieg her. »Das schaffen wir«

Ist vom Aufstieg überzeugt: Thorsten Truschkowski.

Ist vom Aufstieg überzeugt: Thorsten Truschkowski. Foto: Pollex

Von Volker Krusche

Levern (WB). Nach gut zehn Jahren kann sich der Kreis schließen – nach Sicht der Volleyballer der SG Levern-Rahden, vor allem aber ihres Trainers Thorsten Truschkowski, mit einem kleinen, aber feinen Unterschied. »2006 habe ich schon mal als Coach in Levern gearbeitet. Damals erreichten wir die Aufstiegsrelegation zur Oberliga, in der wir leider gescheitert sind. Jetzt soll’s aber klappen!«

Nach einigen Jahren an seinem Wohnort Lintorf (»Da sind wir in die 2. Liga aufgestiegen. Ich war beim VfL als Teammanager tätig«) und anderthalb Spielzeiten beim 1. VC Minden (»Ich bin mit den Damen in die Oberliga aufgestiegen, dort haben wir aber das Gros der Mannschaft verloren und waren dadurch nicht konkurrenzfähig«) zog es den heute 45-Jährigen vor der Saison 2015/16 wieder nach Levern. Und die Erfolgsgeschichte begann von Neuem: Meister der Landesliga mit 14 Siegen in 14 Spielen und Aufstieg in die Verbandsliga. »In der Landesliga waren wir zu dominant. Da konnte kein Gegner mit uns mithalten. Es war schon langweilig, zu klar waren wir überlegen.«

»Sind sicherlich die Teamfähigsten«

Und in der neuen Umgebung griff die Spielgemeinschaft sofort wieder an. »Durch die Spielklassenreform dürfte es nie wieder so einfach sein, sich den Titel zu schnappen und in die Oberliga aufzusteigen«, so Truschkowski, der wie seine Schützlinge schon vor Beginn der Spielzeit 2016/17 die Devise ausgegeben hatte »ganz oben mitzuspielen«. Und das taten seine Mannen auch. »Wir sind zwar nicht die körperlich Größten, dafür aber sicherlich die Teamfähigsten. Alle können einen guten Ball spielen. Wir sind sehr variabel, machen es dem Gegner mit taktischen Aufstellungen schwer.«

»Haben am Sonntag alles selbst in der Hand«

Ein Sieg fehlt jetzt noch, um den Kreis von 2006 zu schließen, diesmal aber ohne in die Relegation zu müssen, in der wohl zwei Teams von Human Essen auf den Rangzweiten der Verbandsliga 4 warten. »Nein, wir wollen direkt nach oben. Und wenn sich bei uns im Abschlusstraining keiner mehr verletzen sollte, dann schaffen wir das auch«, ist Truschkowski Optimismus riesig. »Klar hätte ich gern den Gegner unseres Verfolgers aus Gütersloh, Schlusslicht Bünde, gehabt, aber wir haben es als Tabellenführer selbst in der Hand, den Sack auch zuzumachen.«

Festhalle als Vorteil nutzen

Der Gegner am Sonntag (16 Uhr) ist aber nicht von Pappe. Mit dem Telekom Post SV Bielefeld IV stellt sich der Tabellenvierte in Levern vor. »Gegen den haben wir uns im Hinspiel schon einen abgebrochen. Die Bielefelder Vierte besteht aus vielen jungen Spielern. Wahrscheinlich ist es das einzige Team, das immer komplett trainieren kann.« Aber Thorsten Truschkowski hat bei seiner Analyse einen wichtigen Punkt ausgemacht. »Die gewinnen deutlich mehr Spiele auf eigener Platte, als auswärts.« Und da kommt die Festhalle mit ihrer niedrigen Decke zum Zug. »Das muss unsere große Stärke sein, uns Schub geben. Durch die erhoffe ich mir den entscheidenden Vorteil.«

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