Do., 28.06.2018

Voltigierer des RuFV Wehdem-Oppendorf bei zwei »Westfälischen« Große Zuversicht

Das Juniorteam (links) und das S-Team des RuFV Wehdem-Oppendorf wollen bei der Westfälischen Meisterschaft ganz vorn mitmischen.

Das Juniorteam (links) und das S-Team des RuFV Wehdem-Oppendorf wollen bei der Westfälischen Meisterschaft ganz vorn mitmischen.

Oppendorf (WB). Die Voltigierer des RuFV Wehdem-Oppendorf kämpfen an den beiden kommenden Wochenenden um die Podestplätze und Medaillen bei den Westfälischen Meisterschaften und denen der Junioren.

Den Anfang machen die Voltigierer in der altersoffenen Leistungsklasse S, die an diesem Wochenende auf der Anlage des RV von Lützow Herford antreten werden. Nachdem die Westfälischen Meisterschaften schon 2015 und 2016 dort stattfanden, ist es fast schon eine heimische Kulisse. Das S-Team um Trainerin Antje Döhnert und ihrem vierbeinigen Partner »Emil« möchte – nach einer unglücklichen letzten Saison – in diesem Jahr wieder ins Finale einziehen, um auch am Sonntag an den Start gehen zu dürfen.

Mit ihrer Kürinterpretation zum Thema »Sirenen« werden sie als weibliche Fabelwesen der griechischen Mythologie, wie schon auf den vorherigen Qualifikationsturnieren, versuchen, die Richter in ihren Bann zu ziehen.

Döhnert peilt das Triple an

Nathalie Döhnert hingegen könnte ihr Triple perfekt machen und ein drittes Mal in Folge Westfälische Meisterin im Einzelvoltigieren werden. Zu ihrer stärksten Konkurrenz gehören jedoch auch zwei Oppendorferinnen: Maike Brinkschmidt und Eileen Siekmeier, die nach einer Knieverletzung wieder voll angreifen will. Das Trio wird von Antje Döhnert auf ihrem Verlasspferd »Hendrikx« vorgestellt und gehört nach den erfolgreichen Qualifikationen zum Favoritenkreis.

Zudem ist auch das Doppel, bestehend aus Tabea Hoffmann und Sabrina Sühring, startberechtigt. Diese zwei interpretieren »Nemo & Dori« und konnten damit bisher auf den Turnieren punkten, was nun wiederholt werden soll.

Am 7. und 8. Juli finden dann die Westfälischen-Junior-Meisterschaften beim RV Paderborn statt, der 2017 noch Gastgeber der altersoffenen Meisterschaften war.

Duell mit Brakel

Für die Oppendorfer gehen hier das Juniorteam I und II, das Juniordoppel, sowie Neele Angelbeck im Finale der Junior-Trophy an den Start. Das erste Juniorteam um Trainerin Charlotte Bosse konnte alle drei Qualifikationsturniere im Vorfeld für sich entscheiden, jedoch hat man dabei dem Bundeskadermitglied aus Brakel noch nicht gegenübergestanden. Daher verspricht auch dieser Wettkampf der U18-Athletinnen, die sich auf ihrem Routinier »Rasputhin« zeigen werden, viel Spannung .

Das zweite Team hatte einen guten ersten Qualistart in Ahaus, den es nun zu wiederholen gilt. Mit ihrer Trainerin Lisa Buck an der Longe von »Lord Dancer« wollen die jungen Mädchen in das Finale am Sonntag einziehen.

Das Juniordoppel Mandy Rosenbohm und Pia Hubert geht indes erstmals bei den Landesmeisterschaften an den Start, nachdem sie im Vorjahr urlaubsbedingt nicht antreten konnten, aber dennoch unerwartet für die DJM in Aachen nominiert wurden. Auf »Hendrikx« mit Antje Döhnert an der Longe möchte das Gespann die bestmöglichen Leistungen abrufen um sich auch in diesem Jahr empfehlen zu können.

Unter die besten Zehn kommen

Erstmals wurde auch an den Qualifikationen zur Junior-Trophy teilgenommen. Dies ist eine Nachwuchs-Einzelvoltigierprüfung, an der nur Junioren der Jahrgänge 2005 bis 2009 teilnehmen dürfen. Die besten Zehn werden dann zum Finale im Rahmen der Junioren-Meisterschaften eingeladen. Zudem werden sie über den Winter eine gesonderte Förderung durch den Pferdesportverband Westfalen erhalten. Neele Angelbeck, Turnerin aus dem S-Team, konnte sich bei ihrer ersten Teilnahme direkt qualifizieren. Sie wird auf »Lord Dancer«, an der Longe von Lisa Buck, eine Pflicht im Galopp und eine Kür im Schritt zeigen und abschließend noch mal eine Kür auf dem Holzpferd.

Zu guter Letzt wird auf allen Meisterschaften auch um die Tickets zu den Deutschen Meisterschaften gekämpft. Mit den beiden Austragungsorten Elmshorn und München wären die Oppendorfer zumindest schon vertraut, da sie dort ja schon jeweils einmal an den Start gehen durften.

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