Mi., 15.05.2019

Voltigieren: Beim Turnier in der Oppendorfer Reithalle zeigen sich die ambitionierten Gastgeberinnen bereits in einer starken Verfassung. Tolle Frühform

Von Sonja Rohlfing

Stemwede-Oppendorf  (WB). Gut lief es für die Minden-Lübbecker Voltigierer, allen voran die Sportler vom RFV Wehdem-Oppendorf, beim Voltigierturnier in der Oppendorfer Reithalle. Gezeigt wurde Leistungssport auf hohem Niveau. Für die westfälischen Voltigierer mit Ambitionen auf einen Start bei Landes- und Bundeswettbewerben war das Turnier fast ein Muss. Schließlich ging es um eine Qualifikation für die Westfälischen Meisterschaften und den Westfalenpokal. Zudem war das Turnier die erste Sichtung für die Deutschen Meisterschaften.

In der höchsten der zwölf Prüfungen setzte sich das Seniorteam vom RFV Wehdem-Oppendorf mit Simona Brune, Louisa Winkelmann, Nathalie Döhnert, Marie Gottkehaskamp, Charlotte Bosse und Tabea Hoffmann in der zweiten Abteilung an die Spitze. Nur Westfalenmeister RV Altena war bei den S/M**-Gruppen besser und gewann die erste Abteilung. »Ich bin zufrieden«, sagt Trainerin Antje Döhnert. »Nach der Pflicht lagen wir vorne. Sie ist die Grundlage für alles weitere.« Die Kür beinhaltete dann noch nicht alle geplanten Übungen. »Wir haben das gezeigt, was wirklich gut klappt.« Das habe sich als richtig erwiesen. »Auch das Pferd war gut«, lobt die Longenführerin Vierbeiner »Emil«.

Pr.  Ströhen gewinn bei den L-Gruppen

Die Wehdem-Oppendorfer M*-Gruppen holten Platz zwei und drei in der zweiten Abteilung ihrer Prüfung im gesamtwestfälischen Starterfeld. Bei den L-Gruppen machten die Voltigierer aus dem Mühlenkreis das Ergebnis unter sich aus. Die Prüfung gewann der RV Pr. Ströhen. Die Mannschaft um Trainerin Simone Verbarg-Wüllner auf dem Pferd Rubins Boy hat derzeit einen regelrechten Lauf und sich zum ­Seriensieger entwickelt. Inzwischen kratzt das Team an der nächsthöheren Leistungsklasse.

Bei den Einzelvoltigierern unterstrich Nathalie Döhnert vom RFV Wehdem-Oppendorf ihre Leistungsstärke. Die 23-jährige amtierende Westfalenmeisterin entschied die zweite Abteilung in der Klasse S/M für sich. Nur die Vize-Weltmeisterin der Junioren im Einzelvoltigieren von 2017, Franziska Peitzmeier vom RV Nethegau Brakel, war besser und holte Rang eins in der ersten Abteilung. Im Technikprogramm war die Stemwederin dann nicht zu toppen, setzte sich an die Spitze.

Angelbeck für Preis der Zukunft nominiert

Im Junior-Einzelvoltigieren siegte Neele Angelbeck vom RFV Wehdem-Oppendorf. Die 13-Jährige ist nun für den Preis der Zukunft im Rahmen des Preises des Besten in Warendorf am 25./26. Mai nominiert.

»Zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison haben sich die Voltigierer insgesamt gut präsentiert«, verdeutlicht die Landestrainerin Martina Rook aus Höxter. »Ich freue mich, dass sich viele Pferde über den Winter gut weiterent­wickelt haben«, hebt die Fachfrau hervor. Die Voltigierer aus dem Kreis Minden-Lübbecke hätten in dem überregionalen Starterfeld gut mithalten können.

Insgesamt waren an zwei Tagen rund 500 Sportler in der Oppendorfer Reithalle zu Gast. »Es lief gut. Wir hatten zwei proppenvolle Tage«, erklärt Saskia Steinkuhle, gemeinsam mit Michelle Hodde Turnierleiterin. »Wir haben viele positive Rückmeldungen von den Teilnehmern erhalten. Sie haben sich für die guten Verhältnisse und die gute Stimmung bedankt. Es ist ein schönes Lob, wenn man solche Rückmeldungen bekommt. Und es entschädigt für den Aufwand, der mit so einem großen Turnier verbunden ist«, betont Steinkuhle.

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