Di., 20.08.2019

Die Mannschaft des RFV Wehdem-Oppendorf sortiert sich bei den Deutschen Meisterschaften auf Platz 13 ein. Mitten in der nationalen Elite

Das Team des RFV Wehdem-Oppendorf hat bei der Deutschen Meisterschaft mit Platz 13 in der Gesamtwertung überzeugen können. Hier zeigen Luisa Winkelmann und Nathalie Döhnert ihr Können.

Das Team des RFV Wehdem-Oppendorf hat bei der Deutschen Meisterschaft mit Platz 13 in der Gesamtwertung überzeugen können. Hier zeigen Luisa Winkelmann und Nathalie Döhnert ihr Können. Foto: Ina Baier

Alsfeld/Stemwede (WB). Sie zählen zu den Besten des Landes: Die Voltigierer des RFV Wehdem-Oppendorf haben bei den Deutschen Meisterschaften im hessischen Alsfeld sehr gute Leistungen gezeigt. Zwei Einzelvoltigierer sortierten sich unter den besten Zehn ein, das Team landete knapp dahinter.

Die Fahrt zur Meisterschaft ist auch immer eine logistische Aufgabe. Immer umfasste das Aufgebot Trainerin Antje Döhnert, die Voltigierern sowie einige Helfer und natürlich die Pferde Hendrikx und Emil. Nach der erfolgreichen Verfassungsprüfung der Tiere fieberte das Oppendorfer Team der Auslosung entgegen. Das Glück war dabei mit den Nordkreislern. Simona Brune, Luisa Winkelmann, Nathalie Döhnert, Marie Gottkehaaskamp, Charlotte Bosse und Tabea Hoffmann mit Antje Döhnert und Emil durften als 22. und somit letztes Team in den Zirkel der bunt geschmückten Hessenhalle einlaufen.

Der erste Auftritt konnte sich sehen lassen. »Alle Beteiligten zeigten eine konzentrierte und souveräne Vorstellung in einer ganz besonderen Atmosphäre«, sagte Trainerin Antje Döhnert. Das erzielte Ergebnis wollte hinterher niemand so recht glauben: Das Oppendorfer Team hatte die sechstbeste Pflicht Deutschlands geturnt. Die Belohnung: Die Mädchen fanden sich in der Platzierung der acht besten Pflicht-Vorführungen wieder – umgeben von den Topteams der deutschen Voltigierszene.

Flasche irritiert das Pferd

Es folgte die Kür und auch hier begann das Altkreis-Team konzentriert. Mitten im Programm fiel allerdings im Publikum eine Flasche um. Das Geräusch irritierte den elfjährigen Fuchs Emil, der das erste Mal vor einer so großen Kulisse galoppierte, so dass ein unfreiwilliger Abgang zweier Voltigiererinnen die Folge war. Doch Pferd, Longenführer und Voltigierer bewiesen Nervenstärke und brachten die Kür noch sauber zu Ende. Auf Rang elf sortierte sich Oppendorf nach Pflicht und Kür ein. Die Freude darüber war riesig, denn die besten 15 Teams im Finale erneut ihre Kür präsentieren.

Dabei war ein Großteil der Konkurrenz dann einen Schritt voraus. Die Oppendorfer Kür beinhaltete aufgrund von Pferdewechseln während der Saison nicht viele Schwierigkeiten. Bis auf eine kleine Unsicherheit von Pferd und Voltigierern im Mittelteil wurde aber erneut eine gute Vorstellung geboten – Platz 13 im Gesamtklassement. »So erfolgreich waren wir auf einer deutschen Meisterschaft noch nie. Wir können wirklich stolz auf unseren kleinen Dorfverein sein«, kommentierte Antje Döhnert.

Ohne Probleme im Finale

Für Eileen Siekmeier und Nathalie Döhnert mit Pferd Hendrikx und Antje Döhnert an der Longe ging es in der Einzelwertung ebenfalls mit der Pflicht los. Beide zeigten eine solide Vorstellung und sortierten sich im 27er-Feld zunächst auf den Plätzen neun und elf ein. Die Aufgabenstellung vor der Kür: Ein Platz unter den besten 16 musste gesichert werden, um am Finale – bestehend aus einem Technikprogramm und einer Kür – teilnehmen zu dürfen. Siekmeier und Döhnert bewiesen ihre Routine und turnten sich auf die Ränge sieben und neun.

Bei ihrem Technikprogramm agierte Westfalenmeisterin Siekmeier erneut souverän und verteidigte ihren siebten Gesamtrang. Auch Nathalie Döhnert turnte weitestgehend sauber, konnte jedoch bei einer Übung nicht ihre Trainingsleistung abrufen, weshalb sie auf Platz 13 abrutschte. Doch die 22-jährige Physiotherapeutin ließ sich nicht unterkriegen und präsentierte abschließend eine starke Kür, die mit einer 8,5 bewertet wurde. Auch Eileen Siekmeier rief in der Finalkür ihre Trainingsleistung ab. Das Endergebnis: Platz sieben für Siekmeier und Platz neun für Döhnert.

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