Mi., 25.09.2019

RSC Niedermehnen feiert 100. Geburtstag am Samstag mit einem Weltcup-Turnier Radball-Party mit Weltmeistern

Auch beim Radball geht es um Tore. Spektakuläre Szenen wird es beim Weltcup-Turnier am Samstag in Stemwede zu bestaunen geben. Sogar die Weltmeister sind am Start.

Auch beim Radball geht es um Tore. Spektakuläre Szenen wird es beim Weltcup-Turnier am Samstag in Stemwede zu bestaunen geben. Sogar die Weltmeister sind am Start. Foto: WB

Von Fynn Flömer

Stemwede (WB). Sieben Nationen, zehn Teams: Anlässlich des 100. Geburtstages des RSC Westfalia Niedermehnen kommt der Radball-Worldcup am Samstag, 28. September, mit dem fünften Turnier des Jahres in die Leverner Sport- und Festhalle.

Radfahren kennt jeder – Radball allerdings ist bis auf wenige Hochburgen ein wenig verbreiteter Sport. Dabei ist Radball ein simples Spiel, auf dem Parkett in der Halle stehen sich zwei Teams à zwei Spieler auf Fahrrädern gegenüber und versuchen mit ihren Vehikeln, einen Ball ins gegnerische Tor zu befördern.

2015 bereits Ausrichter der Deutschen Meisterschaft

Nachdem der RSC Niedermehnen im Jahr 2015 schon die Deutsche Meisterschaft ausrichten durfte, kommt nun der Worldcup nach OWL. Um das Turnier veranstalten zu dürfen, mussten strenge Bewerbungsauflagen des Weltverbandes erfüllt werden. Für das Event hat der Verein extra neue Tore und Netze angeschafft. Außerdem wird eine Tribüne im Leverner Festsaal installiert.

Damit es nicht nur sportlich, sondern auch visuell ein Leckerbissen für das Publikum wird, wurden Belichtungsexperten für die Ausleuchtung der Halle angeheuert. »Durch die erfolgreiche Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft 2015 hatten wir schon einen kleinen Vorteil bei der Bewerbung«, sagt Thorsten Möller, Vorstandsvorsitzender des RSC. Der runde Geburtstag des Vereins war ein weiteres schlagkräftiges Argument, so dass in Levern am Samstag Weltklasse zu Gast ist.

Bis zu 20 Helfer sind am Wochenende im Einsatz

»Wir haben 15 bis 20 Helfer, die schon Erfahrung von der Deutschen Meisterschaft haben, darauf bauen wir auf«, sagt RSC-Pressewart Hans-Joachim Albrecht. Für die Ausrichtung war eine Bewerbungsgebühr von 2500 Schweizer Franken (rund 2300 Euro) fällig. »Bei den Kosten haben wir zum Glück immer die Unterstützung der heimischen Betriebe und der Gemeinde. Aber auch Spenden, Werbung und Mitgliedsbeiträge haben uns sehr geholfen, alles stemmen zu können«, sagt Möller.

In zwei Fünfergruppen werden am Samstag die Halbfinalisten ermittelt. Anschließend geht’s um die Platzierungen. Das Niveau hat es in sich: Unter den Teilnehmern sind auch die amtierenden Radball-Weltmeister Patrick Schnetzer und Markus Bröll aus Österreich. »Wir freuen uns riesig, dass die Titelträger mit dabei sind. Es ist großartig für uns, den Zuschauern solch eine Qualität bieten zu können, gerade zum 100. Geburtstag«, schwärmt Albrecht. Es sei keinesfalls selbstverständlich, dass die Ausnahmekönner dabei seien, da die Sportler nur an vier der sieben World-Cup-Turniere der Saison teilnehmen müssen.

Hochkarätige Gäste aus Österreich und Hongkong

Die Österreicher dominieren seit drei Jahren das Geschehen in der Weltspitze und sind auch in Stemwede die klaren Favoriten. Neben ihnen werden Radballprofis aus Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Belgien, Frankreich und sogar Hongkong anreisen. 9000 Kilometer nehmen die Asiaten dafür auf sich.

Die Weltmeister gehen in Gruppe eins an den Start gehen und treffen hier auf das deutsche Duo Marcel Schüle/Björn Bootsmann sowie auf die Tschechen Ludvik Pisek und Miroslav Gottfried und die Belgier Brecht Damen und Niels Deriks. Komplettiert wird die Gruppe vom Schweizer Team mit Claudio Zotter und Simon Marty.

300 bis 400 Besucher werden erwartet – Sonntag Jubiläumsfeier

In Gruppe zwei treten die Deutschen André und Raphael Kopp gegen ihre Landsmänner Heiko Cordes und Daniel Endruwait an. Des Weiteren sind Jiri Hrdlicka und Pavel Loskot (Tschechien), Quentin und Mathias Seyfried (Frankreich) sowie Wing Tai Max Hound Chun Hin Kwan (Hongkong) am Start.

Im Leverner Sport- und Festsaal werden 300 bis 400 Besucher erwartet, die der Weltelite beim Radball zuschauen. Ab zehn Uhr heißt es am Samstag Vollgas am Stemweder Berg. Am Sonntag wird es dann separat die offizielle Jubiläumsfeier des RSC Niedermehnen mit Mitgliedern, Freunden und Familie geben.

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