TuS Wehe gewinnt Derby gegen den TuS Nettelstedt nach 60 ausgeglichenen Minuten mit 24:22
Auf Augenhöhe

Stemwede/Nettelstedt (WB). Fünf Plätze trennen TuS Wehe und TuS Nettelstedt in der Handball-Landesliga der Frauen. Von dem tabellarischen Unterschied ist am Sonntag beim Derby jedoch nicht viel zu sehen gewesen. Mit 24:22 (12:10) setzen sich am Ende die Gastgeberinnen durch. Nach dem Spiel sind sich beide Trainer einig, dass sie ein Derby auf Augenhöhe gesehen haben.

Sonntag, 08.12.2019, 20:21 Uhr aktualisiert: 08.12.2019, 22:22 Uhr
Duell auf Augenhöhe: Wehes Sarah Spreen (2. von rechts) im Zweikampf mit Nettelstedts Julia Schilling (rechts). Foto: Günter Pollex
Duell auf Augenhöhe: Wehes Sarah Spreen (2. von rechts) im Zweikampf mit Nettelstedts Julia Schilling (rechts). Foto: Günter Pollex

„Wir haben am Ende der ersten Hälfte und in der Schlussphase zu viele Fehler im Spiel gemacht und so einen oder sogar zwei Punkte aus der Hand gegeben“, sagt Nettelstedt Trainer Thorsten Waldmann.

Den wesentlich besseren Start in die Partie haben die Frauen des TuS Nettelstedt erwischt. Nach sechs Minuten liegen sie mit 3:0 in Führung. „Die Anfangsphase haben wir komplett verschlafen“, sagt Wehe-Trainer Benjamin Grohmann. Erst Mitte der ersten Hälfte können seine Spielerinen das Ergebnis wieder ausgleichen (4:4). Lange hält sich der ausgeglichene Spielstand. Erst nach der Auszeit der Weher in der 16. Minute schaffen es die Gastgeberinnen, in der 23. Minute in Führung zu gehen (9:8).

„Fehlpass, Fehlwurf und Stürmerfoul haben uns dann in Rückstand gebracht“

Anschließend kann Wehe auf 11:8 davonziehen, sodass sich Nettelstedts Trainer Thorsten Waldmann zur Auszeit gezwungen sieht. Bis zur Halbzeit können die Nettelstedterinnen auf 12:10 verkürzen. Nach der Hälfte dreht sich das Spiel wieder, in der 35. Minute liegt Nettelstedt mit 14:12 vorne. In Laufe der zweiten Hälfte wechselt die Führung immer mal wieder. Die Frauen des TuS Nettelstedt gehen in der 52. Minute letzmalig mit 21:20 in Führung – kurz zuvor sieht die Weherin Ulrike Clemens nach ihrer dritten Zeitstrafe die Rote Karte.

„Fehlpass, Fehlwurf und Stürmerfoul haben uns dann in Rückstand gebracht“, sagt Thorsten Waldmann. Von der 55. Minute an übernehmen die Weherinnen wieder die Führung, welche sie bis zur 58. Minute auf einen komfortablen Drei-Tore-Vorsprung ausbauen können. Nettelstedt gelingt am Ende nur noch durch ihre beste Werferin Julia Schilling der 22. Treffer. „Erst nachdem unsere Spielerin mit Rot vom Platz musste, waren wir griffiger als Nettelstedt“, sagt Benjamin Grohmann. Am Ende hätten beide Mannschaften einen Sieg verdient gehabt.

Wehe : Neuberger, Bohnhorst – Hoppe, U.Clmens, Weidemann, C. Clemens (5), Bruhn (10), Langschmidt (2), Bredenkötter (5), Hartlage, Tacke

Nettelstedt: Wiebe – M.Schilling, Grote, Gäbe. Schilling (2), Maschmann (1), Borgmann (1), Hellweg (1), Kaufmann (1), Laubenstein (2), J. Schilling (5), Olbrich (4), Beitans (4).

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