So., 11.02.2018

1. Handball-Bundesliga: 24:21-Heimsieg gegen TVB Stuttgart TuS N-Lübbecke gewinnt Kellerduell

Erster Einsatz mit zwei Treffern: TuS-Zugang Dener Jaanimaa gegen Stuttgarts Marian Orlowski.

Erster Einsatz mit zwei Treffern: TuS-Zugang Dener Jaanimaa gegen Stuttgarts Marian Orlowski. Foto: Thomas F. Starke

Lübbecke (WB/mas). Ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg: Der TuS N-Lübbecke hat das Kellerduell der 1. Handball-Bundesliga gegen den TVB Stuttgart mit 24:21 (8:8) gewonnen und sich am Gegner vorbeigeschoben.

Dass es sich um Abstiegskampf handelte, wurde den 1933 Zuschauern in der Lübbecker Kreissporthalle schnell deutlich. An Schönspielerei war auf beiden Seiten nicht zu denken. Speziell in der Anfangsphase schlichen sich beim TuS und TVB zahlreiche Fehler im Offensivspiel ein. Hinzu kamen starke Abwehrreihen, die beide Mannschaften konstant stellen konnten. Gerade einmal 2:2 stand es nach 13 Minuten.

Führung hält zunächst nicht lange

Die Lübbecker schafften es danach zuerst, einen gang höher zu schalten und die Fehlerquote im Angriff ein wenig herunterzuschrauben. So setzten sich die Gastgeber, die schon das Hinspiel gewonnen hatten, auf 7:4 ab (24.). Lange Bestand hatte diese Führung allerdings nicht. Wie schon häufiger in dieser Saison schaffte es der TuS nicht, einen Vorsprung über einen längeren Zeitraum zu verwalten. Stuttgart traf dreimal in Folge und es ging mit einem Remis in die Pause.

In Hälfte zwei erwischte eigentlich der Gast den besseren Start, traf zum 9:8 und hatte die Chance, auf zwei Tore Differenz zu erhöhen. Doch genau das Gegenteil trat ein, der TuS setzte zu einem bereits vorentscheidenden Zwischenspurt an. Jens Bechtloff erzilte mit zwei Siebenmeter die erneute Führung, Luka Rakovic und Moritz Schade ließen jeweils per Gegenstoß Treffer zum 12:9 folgen (36.).

Spannung in den Schlussminuten

Der Vorsprung der Lübbecker pendelte ich von da an erst einmal bei drei bis vier Toren ein. Größere Gefahr, das Spiel noch einmal drehen zu können, ging von den schwachen Stuttgartern kaum aus. Spannend wurde es aber doch noch einmal. Zweieinhalb Minuten vor Schluss verkürzte der Ex-Lübbecker Bobby Schagen für den TVB auf 21:22. Keni Hövels hatte dann aber die passende Antwort parat, traf zum 23:21 (59.). Spätestens, als dann auch noch Rakovic per Gegenstoß den Schlusspunkt setzte, durfte beim TuS und den Fans gejubelt werden. »Nach der Winterpause weiß man nie, wo man steht. Deswegen sind es für uns eminent wichtige Punkte in diesem Must-Win-Spiel«, sagte TuS-Trainer Aaron Ziercke.

TuS N-Lübbecke: Tatai, Wesemann – Genz, Kaleb, Bechtloff (5/2), Grabarczyk, Gierak (6), Bagaric, Gruszka, Rakovic (4), Torbrügge (1), Jaanimaa (2), Schade (2), Zetterman, Hövels (3), Remer (1)

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