Fr., 09.11.2018

2. Handball-Bundesliga: 27:25 gegen den ASV Hamm-Westfalen TuS N-Lübbecke feiert Zittersieg

Lübbeckes Rechtsaußen Peter Strosack kommt gegen die Hammer Deckung zum Abschluss.

Lübbeckes Rechtsaußen Peter Strosack kommt gegen die Hammer Deckung zum Abschluss. Foto: Pollex

Lübbecke(WB/mas). Ein Pflichtsieg – nicht mehr und nicht weniger. Der TuS N-Lübbecke hat am Freitagabend das Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen mit 27:25 (12:14) gewonnen.

Das beste Handballspiel dieser Saison bekamen die 1462 Zuschauer in der Merkur-Arena beim besten Willen nicht zu sehen. Beide Mannschaften leisteten sich speziell im Verlauf der ersten Halbzeit reihenweise Fehler. Beim TuS N-Lübbecke waren es vor allem die technischen Fehler, die sich häuften. Die Spieler des ASV Hamm-Westfalen scheiterten auf der Gegenseite reihenweise am wieder einmal starken Lübbecker Keeper Joel Birlehm, der schon in den ersten 30 Minuten auf elf Paraden kam.

Die Partie ging aus Sicht der Gastgeber noch gut los. Es waren in erster Linie die Rückraumspieler Lukasz Gierak und Dener Jaanimaa, die offensiv die Akzente beim TuS setzen und die ersten Treffer erzielten. Gerade auf den Esten hatte sich die ASV-Deckung eingeschossen, dadurch ergaben sich aber auch einige Räume für die Mitspieler. So setzte sich der TuS beim 4:2 (8.) erstmals auf zwei Tore ab und transportierte den Abstand bis zum 7:5 (12.).

TuS lässt höhere Führung liegen

Das Manko: Lübbecke schaffte es nicht, den Vorsprung noch um ein paar Tore aufzustocken. Deswegen blieb Hamm im Spiel, glich beim 8:8 (17.) wieder aus und profitierte dann von den Unkonzentriertheiten im TuS-Angriff. Das änderte sich auch nicht, als TuS-Trainer Aaron Ziercke auf eine neue Kombination im Rückraum setzte. Jaanimaa wechselte auf die Mitte, auf Halbrechts agierte Jo Gerrit Genz. Die Gäste aus Hamm kamen in den Schlussminuten des ersten Durchgangs sogar zu einer 14:12-Führung. Dabei lag der TuS gefühlt deutlich in Front.

Mit Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Hamm auf drei Tore Differenz, die Hausherren blieben aber dran. Beim 17:17 (38.) hatten sie den Ausgleich wieder hergestellt. Und spätestens mit der Führung zum 19:18 (46.) durch Patryk Walczak und dem nächsten Treffer von Jaanimaa zum 20:18 (47.) war beim TuS auch die Körpersprache wieder auf Heimsieg ausgerichtet. Als dann auch noch Torhüter Peter Tatai einen Siebenmeter parierte und der TuS auf 22:19 (50.) davonzog, deutete einiges auf die Vorentscheidung hin.

Doch es blieb spannend, Hamm kam auch aufgrund strittiger Entscheidungen der Schiedsrichter gleich wieder auf ein Tor heran. Zittern war angesagt, bis Birlehm noch einmal parierte (59.) und Gierak per Doppelpack zum 27:24 (60.) traf.

TuS N-Lübbecke: Birlehm (16 Paraden), Tatai (1/1 P.) – Genz, Walczak (7), Gierak (9/5), Bagaric, Strosack (1), Rakovic, Spohn (5), Jaanimaa (5), Schade, Speckmann, Hövels

ASV Hamm-Westfalen: Storbeck (3/1 P.), Krechel (2 P.) – Blohme (3), Huesmann (1), Milde (1), Brosch (1), Fuchs (1), Raguse (1), Sohmann (5/3), Schwabe (1), Lex (3), Südmeier, Gudat, Papadopoulos (1/1), von Boenigk (6)

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