Do., 06.12.2018

TuS N-Lübbecke: Der Pole ist Kandidat für die Vertretung von Bagaric Gierak muss hellwach sein

Lukasz Gierak kam gegen Nordhorn in der Schlussphase von der Bank und sorgte mit seinen Toren für Erleichterung.

Lukasz Gierak kam gegen Nordhorn in der Schlussphase von der Bank und sorgte mit seinen Toren für Erleichterung. Foto: Oliver Schwabe

Von Volker Krusche

Lübbecke (WB). Schlecht geschlafen habe er in der letzten Nacht. »Die Kinder ...«, begründete Lukasz Gierak. Am Samstag gegen den TV Hüttenberg wird er jedoch ausgeschlafen an die Hausaufgabe herangehen, hellwach sein müssen. Denn dem Polen dürfte eine besondere Rolle zukommen.

Marko Bagaric war am Mittwoch schon wieder beim Training des TuS N-Lübbecke. Doch mitmachen konnte der »Lange« beim heimischen Zweitligisten natürlich nicht. Am Montag war der Kroate im Lübbecker Krankenhaus unters Messer gekommen . »Mehr als 20 Knochensplitter wurden ihm aus dem Ellenbogen entfernt. Das hat sich mal richtig gelohnt«, kommentierte Trainer Aaron Ziercke mit einem Augenzwinkern. »Es gilt jetzt die nächsten zwei, drei Wochen abzuwarten. Dann können wir sicherlich mehr darüber sagen, wie die Operation ausgefallen ist und wie lange wir auf Marko werden verzichten müssen.« Der hatte nach einem Vorgespräch mit den Ärzten von drei bis vier Wochen Zwangspause gesprochen. »In diesem Jahr wird das auf jeden Fall nichts mehr mit ihm«, so Ziercke, der hofft, Bagaric nicht erst zum Neustart der Serie am 9. Februar in Wilhelmshaven dabei zu haben, »sondern schon in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte.«

Mit Marko Bagaric hat der TuS N-Lübbecke für die noch ausstehenden drei Heimspiele und das Topspiel in Coburg seinen Abwehrchef verloren. »Er steht nicht nur selbst wie eine Eiche in der Abwehr, sondern setzt auch seine Nebenleute entsprechend ein.«. Bei ihm laufen alle Defensivfäden zusammenlaufen.

Eröffnung der zweiten und dritten Welle

Und damit kommt nun Lukasz Gierak ins Gespräch, denn der ehemalige polnische Nationalspieler scheint die erste Alternative im Lübbecker Innenblock zu sein. Eine Aufgabe, die er kennt, die er schon häufiger ausgefüllt hat. Das trifft aber auch auf die zweite Lösung zu: Moritz Schade. »Mo stand ja auch in dieser Saison häufig neben Marko Bagaric«, so Ziercke. Immer dann, wenn Patryk Walczak mal ein Päuschen brauchte, auf die Bank musste.

Angesichts der Tatsache, dass die zweite und dritte Welle natürlich durch einen Rückraumspieler, der auch als Spielmacher zum Einsatz kommt, besser aus der Abwehr eingeleitet werden kann, dürfte ein Zusammenspiel der Landsleute Gierak/Walczak wahrscheinlicher sein. Aber natürlich wird Ziercke zwischendurch sicherlich auch die Karte Moritz Schade ziehen.

Ihre Weihnachtsfeier liegt bereits hinter den TuS-Spielern. Grund zum Feiern wollen sie im Verlauf des Dezembers aber noch mehrfach haben. Viel Zeit für die Familie wird es bis zur »Winterpause« allerdings nicht geben. Nach dem Spiel am 22. Dezember gegen den EHV Aue wird am folgenden Tag normal trainiert. Heilig Abend ist dann frei, doch schon am 1. Feiertag bittet Aaron Ziercke wieder zu den Übungseinheiten, da am 2. Weihnachtstag die Hausaufgabe gegen den TSV Bayer Dormagen ansteht. Und damit dort keiner bereits mit gepackten Taschen aufschlägt und in Gedanken schon im Urlaub ist, hat Ziercke für den 27. und 28. Dezember noch Training angesetzt. Danach haben die Lübbecker bis zum 10. Januar frei, ehe am Freitag, 11. Januar die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte startet.

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