Mo., 01.04.2019

TuS N-Lübbecke: Der Trainer will mit seiner neuen Aufgabe Erfahrung sammeln Felixson begeistert Fans und Spieler

Daumen hoch für die Fans: TuS-Trainer Heidmar Felixson.

Daumen hoch für die Fans: TuS-Trainer Heidmar Felixson. Foto: Krato

Lübbecke (WB/mas). Gerade einmal zwei Trainingseinheiten blieben als Einstimmung. Für Lübbeckes neuen Trainer Heidmar Felixson offenbar genügend Zeit, um die Mannschaft zu erreichen. Sie bereitete dem Isländer mit dem Heimsieg den optimalen Einstand.

Felixson strahlte bei seinem Debüt auf der TuS-Bank eine große Präsenz aus. Er gestikulierte viel, hüpfte immer wieder auf der Stelle, tauschte sich regelmäßig mit den Schiedsrichtern über Entscheidungen aus – alles stets mit einem Lächeln. Genau diese nette, offene Art spiegelte sich auch im Anschluss an die Partie im Umgang mit den Fans wider. »Ich habe viele Gesichter erkannt. Gefühlt habe ich die halbe Halle als Freunde bei Facebook«, sagte Felixson, der bei seinem nur einjährigen Engagement als Spieler in der Saison 2009/10 einen bleibenden hinterlassen haben muss. »Ich habe schöne Erinnerungen, ich hatte ein sehr schönes Jahr in Lübbecke« sagte der 42-Jährige.

Genau das sei auch ein Grund für die Zusage in der vergangenen Woche gewesen – eine Art Freundschaftsdienst. Genügend Aufgaben dürfte Felixson schon bisher bei der TSV Burgdorf als Trainer der zweiten Mannschaft sowie als Nachwuchskoordinator gehabt haben. Doch die zusätzliche Anfrage aus Lübbecke nahm er als große Chancen wahr: »Ich denke, beide Seiten haben etwas davon. Ich kann in der 2. Liga eine Menge Erfahrung für meine weiteren Jobs sammeln.«

Neuling setzt mental an

Bei den beiden gemeinsamen Trainingseinheiten vor dem Großwallstadt-Spiel legte Felixson den Fokus unter anderem auf das Verhalten in Überzahl- und Unterzahlsituationen. Und er versuchte auch mental auf die Spieler einzuwirken. »Sie alle dürfen Fehler machen, aber ich möchte nicht, dass sie dann mit gesenktem Kopf auf dem Feld stehen. Wir müssen kämpfen, das wollen die Zuschauer sehen«, sagte Felixson.

Die Spieler konnte der ehemalige Nationalspieler Islands offenbar schnell auf seine Seite ziehen. »Der neue Trainer hat eine sehr gute Ansprache. Er hat uns gleich mehrere gute Sachen für das Spiel mit auf den Weg gegeben«, sagte Moritz Schade. Ähnlich sah es Kapitän Jens Bechtloff: »Heidmar ist ein guter Typ, er hat sofort eine positive Stimmung rein gebracht. Man kann den Verein nur beglückwünschen, so jemanden jetzt bekommen zu haben. Ich denke, auf diese Zeit können wir uns freuen.«

Der gemeinsame Weg von Felixson und TuS N-Lübbecke wird allerdings Anfang Juni, nach etwa elf Wochen, wieder enden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6512238?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352979%2F4850251%2F