Di., 16.04.2019

Patryk Walczak und seine Polen haben derzeit schlechte Karten in der Qualifikation Bangen um die EM-Teilnahme

Der ehemalige Lübbecker Rückraumspieler Ales Pajovic feiert als Nationaltrainer Österreichs eine überaus erfolgreiche Premiere.

Der ehemalige Lübbecker Rückraumspieler Ales Pajovic feiert als Nationaltrainer Österreichs eine überaus erfolgreiche Premiere. Foto: Pollex

Von Volker Krusche

Lübbecke/Minden (WB). Zwei Lübbecker, sieben Mindener und ein ehemaliger TuS-Akteur, der seine Trainerpremiere feierte, waren aus heimischer Sicht in den zurückliegenden Tagen mit ihren Nationalmannschaften in der Qualifikation zur Handball-Europameisterschaft 2020 in Österreich, Schweden und Norwegen und dem EHF Euro-Cup im Einsatz.

Mit zwei erwarteten Niederlagen im Gepäck kehrte der Kreisläufer des TuS N-Lübbecke, Patryk Walczak an den Wiehen zurück. Sowohl im ersten Aufeinandertreffen mit der deutschen Auswahl in Gliwice (18:26), wie auch im zweiten Duell im westfälischen Halle (24:29) musste sich der 26-Jährige mit der Nationalmannschaft Polens geschlagen geben. Da man zuvor schon in Israel verloren hatte, müssen die verbliebenen zwei Spiele unbedingt gewonnen werden, will man sich die Chance auf die EM-Teilnahme erhalten. In den beiden Partien gegen die DHB-Auswahl erzielte Walczak einen Treffer.

Jaanimaa verliert mit Estland

Die Europameisterschaft ist für Dener Jaanimaa derweil zu den Akten gelegt. Der Lübbecker Linkshänder kassierte mit seinen Esten die Niederlagen drei und vier, rangiert dadurch punktlos am Tabellenende. Gegen Lettland hieß es nach dem 18:24 auf eigener Platte, bei dem Jaanimaa mit vier Treffern bester Werfer seines Teams war, im zweiten Aufeinandertreffen 24:30. Hier war der Lübbecker zweimal erfolgreich.

Vom ehemaligen TuS-Kreisläufer Patrick Fölser in seiner Funktion als Sportdirektor vorgestellt, verzeichnete Ales Pajovic, der das TuS-Trikot in der Zeit von 2013 bis 2015 trug und zuletzt vier Jahre Coach in Graz war, als neuer Trainer Österreichs gleich eine gelungene Premiere. Angeführt vom zehnfachen Torschützen Robert Weber wurde Spanien sensationell mit 29:28 geschlagen. Im Rückspiel dann hielten sich Pajovic und seine Mannen gut mit, verloren in Spanien letztlich aber knapp mit 31:35.

Mindens Norweger gewinnen

Unterwegs waren neben Marian Michalczik im Trikot der deutschen Mannschaft noch fünf seiner Mindener Mitspieler. Grund zum Jubeln hatten dabei lediglich die Norweger. Das Team des Vize-Weltmeisters kam in den Duellen mit den jungen Schweden nach einem 35:26 auf eigener Platte auch auswärts beim 33:27 zu einem Erfolg. Espen Christensen hütete in beiden Partien das Tor der Wikinger, Magnus Gullerud (ein Tor) gab der Abwehr Stabilität und Kevin Gulliksen avancierte in Schweden mit sieben Toren zum besten Schützen des Spiels.

Kaum noch Chancen auf eine EM-Teilnahme haben Miljan Pusica und seine Serben. Ganze zwei Punkte weisen sie nach dem 25:25 und dem 23:27 gegen Kroatien, bei dem der Mindener drei Tore beisteuerte, auf. Auf die Kroaten und die Schweizer hat Pusica mit seinem Team einen kaum noch wettzumachenden Rückstand.

Noch nicht gänzlich aus dem Rennen ist Weißrussland mit GWD-Spielmacher Aliaksandr Padshyvalau. Dem 31:30 in Tschechien ließ das Team eine 24:26-Heimniederlage gegen den gleichen Gegner folgen.

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