Mi., 24.04.2019

Der Trainer des TuS N-Lübbecke bekommt vom Verein ein großes Poster aus seiner aktiven Zeit geschenkt Felixson – früher und heute

Heidmar Felixson präsentiert das große Poster, das ihn als Spieler im Trikot des TuS N-Lübbecke zeigt.

Heidmar Felixson präsentiert das große Poster, das ihn als Spieler im Trikot des TuS N-Lübbecke zeigt. Foto: Marc Schmedtlevin

Von Marc Schmedtlevin

Lübbecke (WB). Heidmar Felixson ist für sein sympathisches Grinsen bekannt. Noch breiter wurde es am Mittwoch, als er vor der Pressekonferenz mit Blick auf den anstehenden Zweitliga-Doppelspieltag ein Poster geschenkt bekam. Darauf zu sehen: der heutige Trainer als Spieler des TuS N-Lübbecke.

Wer in der Vergangenheit an der Geschäftsstelle des TuS N-Lübbecke vorbeiging, erblickte im Fenster große Fotos mit Spielern in Aktion. Auch Heidmar Felixson schaffte es während seiner aktiven Zeit in Lübbecke in das »Schaufenster«. Solche Relikte aus vergangenen TuS-Tagen lagert Teammanager Zlatko Feric im Nebenraum seines Büros – und grub das Felixson-Foto nun wieder aus. Eine gelungene Überraschung, wie an der Reaktion des Isländers deutlich wurde. »Das Bild zeigt ausgerechnet auch noch ein Duell mit meinem Landsmann Ingimundur Ingimundarson in einem Derby gegen GWD Minden. Es wird einen schönen Platz bei mir zu Hause bekommen«, sagt Felixson, der in der Saison 2009/10 für den TuS N-L spielte.

Ein Zimmer voller Erinnerungen

Der 42-Jährige ist schon länger ein fleißiger Sammler. Auf seinem Hof nahe Burgdorf hat er für Erinnerungen an die Handball-Karriere als Spieler und Trainer extra einen Raum eingerichtet. Das Poster aus Lübbecke dürfte also in bester Gesellschaft sein.

In Erinnerung behalten wird Felixson sicherlich auch das bevorstehende Wochenende. Da kommt auf den Übergangstrainer nämlich der erste Doppelspieltag in der 2. Bundesliga zu. Die Lübbecker Gegner heißen ASV Hamm-Westfalen (Freitag, Anwurf 19.15 Uhr) und Dessau-Roßlauer HV (Sonntag, Anwurf 17 Uhr). »Für mich ist das eine ganz neue Situation und Herausforderung, auf die ich mich aber auch freue. Allerdings handelt es sich um zwei vollkommen verschiedene Gegner, das macht es nicht leichter«, sagt Felixson.

Hausaufgaben erledigt

Der Coach hatte seine Hausaufgaben bis zum Mittwochmittag jedenfalls erledigt. Die beiden Gegner hatte er in Videos ausgiebig studiert und seine Notizen sauber in der Kladde niedergeschrieben. Nun müssen die Informationen nur noch an die Spieler weitergegeben werden. Dafür sind die Einheiten am Mittwoch und Donnerstag gedacht. Für Montag hatte Felixson seinen Spielern nach dem Heimsieg gegen Ferndorf noch frei gegeben – unter der Bedingung, eigenständig ein Krafttraining zu absolvieren. Am Dienstag folgte dann eine intensive Laufeinheit.

Bis zum Wochenende und dem zweiten Spiel am Sonntag gelte es, das Trainingspensum zu steuern. »Mit Dessau beschäftigen wir uns erst ab Samstag, dafür ist vorher kein Platz. Da es nach dem Spiel am Freitag eh kein großes Training geben wird, bleibt da genügend Zeit für ein Videostudium«, beschreibt Felixson seinen Zeitplan für diese ungewöhnliche Woche, an deren Ende natürlich auch etwas Zählbares auf dem Lübbecker Konto landen soll. Die Zielsetzung des Trainers lautet wie folgt: »Sonntag zu Hause gegen Dessau wollen wir natürlich gewinnen. Am Freitag in Hamm haben wir nichts zu verlieren, können dort aber vieles erreichen.«

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