Mo., 15.07.2019

Der TuS N-Lübbecke präsentiert neben vier neuen Spielern und Trainer Kurtagic in Rolf Hermann auch seinen Ansprechpartner Team Sport – mit Video Sehr viel Lockerheit

Die neuen Spieler beim TuS N-Lübbecke: (von links) Marvin Mundus, Johannes Jepsen, Roman Becvar und Dominik Ebner.

Die neuen Spieler beim TuS N-Lübbecke: (von links) Marvin Mundus, Johannes Jepsen, Roman Becvar und Dominik Ebner. Foto: Marc Schmedtlevin

Von Volker Krusche und Marc Schmedtlevin

Lübbecke  (WB). Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke hat seine Neuzugänge präsentiert. Allerdings nicht nur vier Spieler und einen Trainer, sondern in Person von Rolf Hermann auch seinen neuen Ansprechpartner Team Sport.

Der gebürtige Lübbecker und ehemalige Nationalspieler stellte sich als Bindeglied zwischen Mannschaft und Verein vor. »Es ist schließlich noch nicht so lange her, das ich das Spielfeld verlassen habe. Also spreche ich durchaus noch die Sprache der Spieler. Ich kann aber inzwischen auch sehr gut einen Step zurücksetzen und von Außen auf alles schauen.« Hermann versteht sich als Ansprechpartner für alle.

Zu wenig Spielanteile

So offen wie der frühere Torjäger zeigten sich auch die vier neuen Spieler, die die Lübbecker in ihren Reihen begrüßen durften. »Alles Jungs, die keine Berührungsängste haben«, kommentierte Geschäftsführer Torsten Appel.

Wie Rolf Hermann trug auch Dominik Ebner viele Jahre das Trikot des TBV Lemgo. Genauer gesagt 13 Jahre lang. Seit der C-Jugend spielte der Linkshänder für die Lipper. »Natürlich ist das erst mal eine Umstellung, denn ich kannte vom Hausmeister bis zum Nachwuchstrainer wirklich jeden. Aber ich wollte unbedingt den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen. Und dazu musste ich wechseln.« Mit seinen Spielanteilen unter Florian Kehrmann war der 24-Jährige nicht zufrieden. »Ich hatte mir mehr erhofft und erwartet, um meine Entwicklung fortzusetzen. Das verspreche ich mir nun in Lübbecke.«

Eine Umstellung kann auch Marvin Mundus nicht leugnen. Drei Jahre spielte der Lengericher in der Jugend der JSG NSM-Nettelstedt vornehmlich im rechten Rückraum, bevor er als »Local Hero« nun einen Vertrag beim TuS unterschrieb. »Ich bin dankbar, diese Chance bekommen zu haben. Auf lange Sicht würde ich aber gern wieder auf Halbrechts spielen«, so der Jüngste im Kader.

2. Liga das richtige Pflaster

Nur unwesentlich älter, aber dadurch eben nicht Wasserwart des Teams, ist Johannes Jepsen. Und der hat für seine 19 Jahre schon viel erlebt, feierte jüngst erst die Deutsche Meisterschaft mit dem Bundesligateam und der A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt. Dem Nachwuchs-Nationaltorhüter lag zwar auch ein Angebot der Talentschmiede der FC Barcelona vor, er entschied sich aber für die Spielanteile in der für seine Entwicklung besseren 2. Liga. »Lübbecke hat viele junge Torhüter geholt, die dann den Sprung nach oben geschafft haben. Eine ähnliche Entwicklung erhoffe ich mir auch. Das ist hier ein gutes Pflaster.«

Deutlich mehr Erfahrung als seine drei neuen Mitspieler hat der Vierte im Bunde der Zugänge: Roman Becvar. Für den tschechischen Nationalspieler, der als Mittelmann künftig die Fäden ziehen soll, dürfte der Wechsel sportlich ein Aufstieg sein, nach Leipzig und Dresden müsse er sich aber noch an das kleinere Lübbecke gewöhnen. »Da meine Familie aber bei mir ist, wird das kein Problem sein.« Der 30-Jährige, der zuletzt für Zweitligakonkurrent HC Elbflorenz auflief, freut sich auf den TuS. »Ich möchte was erreichen, bin ehrgeizig und liebe den Handball. Hier finde ich ein Team mit einem Riesenpotenzial.«

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