Do., 18.07.2019

30. Auflage des Spielothek-Cups am 11. und 12. August in Lübbecke und Minden Hoffen auf das Derby

Gemeinsam mit Peter Strosack, Emir Kurtagic (links) sowie Frank Carstens und Marian Michalczik (rechts) präsentiert Armin Gauselmann (Mitte) den Spielothek-Cup.

Gemeinsam mit Peter Strosack, Emir Kurtagic (links) sowie Frank Carstens und Marian Michalczik (rechts) präsentiert Armin Gauselmann (Mitte) den Spielothek-Cup. Foto: Volker Krusche

Von Volker Krusche

Espelkamp-Benkhausen (WB). Geht es nach dem Hauptsponsor oder den Trainern und Spielern des TuS N-Lübbecke und von GWD Minden, dann soll am Finaltag des diesjährigen Spielothek-Cups das Derby den krönenden Höhepunkt darstellen. Nach Möglichkeit im Endspiel. Doch um das zu erreichen, müssen beide Teams zunächst ihre Hausaufgaben am ersten Turniertag erledigen.

GWD Minden gegen den HSC 2000 Coburg (um 17.30 Uhr) und TuS N-Lübbecke gegen den SC DHfK Leipzig (um 19.30 Uhr), so lauten am Samstag, 10. August, in der Merkur-Arena die Vorrundenduelle. »Das wird für alle vier Teams kein Spaziergang werden«, sagt Mindens Coach Frank Carstens. »Lübbecke will sich von einer besser Seite zeigen, Coburg wäre fast aufgestiegen.« Und Kollege Emir Kurtagic ergänzt: »Mit Leipzig muss ebenfalls gerechnet werden. die haben in den vergangenen Jahren in der 1. Liga eine tolle Entwicklung genommen.«

Hätten schon 34 Turnier sein können

Jedes der vier Teams kann dem Vorbereitungsstand entsprechend die 30. Auflage eines der ältesten und traditionsreichsten Handballturniere Deutschlands gewinnen. Mal sehen, wer am Sonntag, 11. August im Finale (17 Uhr) und Spiel um Platz drei (15 Uhr) in der Kampa-Halle in Minden steht.

Hauptsponsor Armin Gauselmann freut sich jedenfalls auf das Jubiläum. »Angesichts der Tatsache, dass wir einige Absagen hatten, hätten es auch schon 34 Turniere sein können. Aber es gab jeweils sachliche Gründe, das eine oder andere Mal auszusetzen.«

Mit Blick auf das kommende Jahr, in dem die Kampa-Halle in Minden wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung stehen soll, denkt Gauselmann nicht an eine Absage. »Dann finden beide Spieltag eben in Lübbecke statt. GWD wird seine Heimspiele ja ohnehin wohl hier ausrichten.«

Turnier ist die Generalprobe

Nun, soweit ist es noch nicht. Zunächst steht die 30. Auflage auf dem Programm. Und die wird definitiv durchgeführt. »Damit sollte dann das jüngste Auf und Ab ein Ende haben. Ich hoffe, das gilt auch für den TuS. Der sollte den Cup dazu nutzen, Wiedergutmachung für die schlechte Saison zu betreiben. Ich hoffe, er setzt gleich ein Zeichen. Ein Endspiel gegen GWD, das würde mir gefallen.«

Emir Kurtagic will indes nicht mehr groß nach hinten schauen. »Ich bin seit dem 1. Juli hier. Wir haben viel geredet und analysiert. Es ist nun aber wichtig, dass wir einen Schlussstrich ziehen und das vor uns Liegende in den Fokus rücken. Dafür bin ich aber sehr positiv gestimmt.« Mit Blick auf den eine Woche später folgenden Auftakt im DHB-Pokal erwartet der Bosnier, »dass alle Teams das Turnier als Generalprobe nutzen.« Großes Experimentieren, wie in der jetzigen Phase der Vorbereitung, dürfte es dann kaum geben.

Carstens freut sich auf die Talente

Peter Strosack begrüßt es, dass es zum Auftakt gegen seine ehemalige Truppe geht. »Ich habe noch viel Kontakt nach Leipzig. Und der ist jetzt, wo Joel Birlehm dort spielt, noch größer geworden.« Er sieht allein diese Partie als Standortbestimmung für seinen TuS. »Wir nehmen diese Herausforderung an, wollen von vornherein mit Siegen die Gesamtstimmung verbessern.«

Frank Carstens zeigte sich indes sehr gespannt, was ihn am Nachmittag bei der ersten gemeinsamen Halleneinheit mit seinem Team erwartet. »Bei mir herrscht eine riesige Vorfreude, da wir über viele neue junge Spieler mit großem Potenzial verfügen. Da sind welche dabei, die uns auf ein anderes Level heben können.« Wichtig sei, dass sich nach den Abgängen schnell eine neue Hierarchie finden würde. »Als Ziel wünsche ich mir ein besseres Saisonende als in den vergangenen Jahren.« Den Spielothek-Cup sieht der GWD-Coach als das hochkarätig besetzte Turnier, das sein Team in der Vorbereitung spielen würde.

Nationalspieler Marian Michalczik hofft mit Blick auf die Saison, »dass jeder Spieler seine große Qualität ausschöpft. Gerade im Rückraum sind wir jetzt breiter aufgestellt. Wir besitzen junge Spieler mit sehr viel Talent.«

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