Fr., 26.07.2019

Handball: TuS N-Lübbecke gewinnt im Trainingslager ein Testspiel gegen Gastgeber und Ligakonkurrent ThSV Eisenach mit 30:22 (14:11). Trainer Kurtagic ist zufrieden, sieht allerdings auch noch eine Menge Verbesserungspotenzial Auf die Abwehr ist Verlass

Hinterließen im Test einen guten Eindruck: die TuS-Spieler um Kapitän Marian Orlowski.

Hinterließen im Test einen guten Eindruck: die TuS-Spieler um Kapitän Marian Orlowski. Foto: Schmedtlevin

Eisenach/Lübbecke (WB/mas). Im Trainingslager in Eisenach scheint sich der TuS N-Lübbecke richtig wohl zu fühlen. Das lässt zumindest die Leistung in einem Testspiel gegen den dort beheimateten ThSV erahnen. Gegen den Zweitliga-Konkurrenten setzten sich die Gäste mit 30:22 (14:11) durch.

Als »tropische Hitze« bezeichnete Lübbeckes Linksaußen Jan-Eric Speckmann die Bedingungen am Donnerstagabend in der Werner-Assmann-Halle. Die Überraschung musste sich allerdings in Grenzen halten, denn auch schon beim Training am Morgen lief der Schweiß schon bei der kleinsten Anstrengung.

Die Eisenacher Fans schienen die Temperaturen jedenfalls nicht abzuhalten. Mehrere hundert Zuschauer wollten das Duell der Traditionsvereine sehen. »Die Atmosphäre war wirklich klasse. Da konnten wir uns richtig wie bei einem Auswärtsspiel fühlen«, sagte TuS-Trainer Emir Kurtagic.

Lob vom Kapitän

Dessen Team schien damit gut zurechtzukommen. Von Beginn schlugen die Lübbecker – wie auch der Gegner – ein hohes Tempo für die zweite Woche der Vorbereitung an. »Wir haben das Spiel sehr ernst genommen«, lobte Kurtagic, der in erste Linie allen Spielern des Kaders Einsatzzeit verschaffen wollte. Ein besonderes Augenmerk wollte er dennoch auf die Abwehrarbeit richten. Mit Erfolg, wie die nur 22 kassierten Gegentore belegen. »Wir haben eine sehr gute Abwehr mit zwei guten Torhütern dahinter gestellt. Wir waren beweglich und aggressiv«, kommentierte Marian Orlowski, der neue TuS-Kapitän, nach der Partie auf dem Instagram-Kanal des Vereins.

Orlowski spielte im linken Rückraum von Beginn an und bildete zunächst mit Lukasz Gierak und Jo Gerrit Genz den Rückraum. Hinzu kamen Patryk Walczak am Kreis sowie die Außen Jens Bechtloff und Peter Strosack. Schon in der ersten Hälfte bekam auch Zugang Roman Becvar auf der Mitte seine Anteile.

Führung ab dem 10:9

Der TuS brauchte ein paar Minuten, um in die Partie zu finden. Eisenach legte zunächst die Führung vor – über 3:1 bis zum 9:7. Dann übernahm der TuS durch einen Treffer von Peter Strosack nach 20 Minuten beim 10:9 die Führung und gab diese auch nicht mehr her. Schon bis zur Pause zog Lübbecke auf 14:11 davon.

Nach dem Wechsel kam Eisenach noch einmal bis auf 17:18 heran, dann setzte der TuS zum Zwischenspurt bis zum 23:17 an. »Eisenach hat mehr Fehler gemacht als wir«, sagte Kurtagic, der einen guten Auftritt seines Teams zu sehen bekam. Dennoch sieht der Coach noch Luft nach oben: »Wir haben noch viel Verbesserungspotenzial. Vor allem das Umschaltspiel ist noch die große Baustelle.«

Weiter geht es für den TuS mit einem Turnier in Kleinostheim. Erster Gegner ist dort am Samstag der TV Großwallstadt. Am Sonntag heißt der Gegner Rimpar Wölfe oder Eulen Ludwigshafen.

TuS N-Lübbecke: Tatai, Jepsen (1 Tor) – Genz (6), Walczak (1), Bechtloff (1), Ebner (5), Gierak (1), Bagaric, Strosack (3), Spohn (3), Mundus, Schade (1), Orlowski (7), Speckmann, Becvar (1)

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6807617?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352979%2F4850251%2F