So., 28.07.2019

Handball: TuS N-Lübbecke besiegt im Endspiel die Eulen Ludwigshafen mit 25:24 Turniersieg nach dem Trainingslager

Im Halbfinale beim Turnier in Kleinostheim der erfolgreichste Werfer beim TuS N-Lübbecke: Außen Jan-Eric Speckmann.

Im Halbfinale beim Turnier in Kleinostheim der erfolgreichste Werfer beim TuS N-Lübbecke: Außen Jan-Eric Speckmann. Foto: Thomas F. Starke

Kleinostheim/Lübbecke (WB/mas). Jetzt kann das Trainingslager wohl als rundum gelungen bezeichnet werden. Nach vier arbeitsreichen Tagen in Eisenach hat Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke zum Abschluss den 94er-Cup, ein Vorbereitungsturnier in Kleinostheim, gewonnen.

Erfolge einige Wochen vor dem offiziellen Start der neuen Saison dürfen erfahrungsgemäß keinesfalls überbewertet werden. Viele Mannschaften befinden sich schließlich in ihrer Vorbereitung auf einem unterschiedlichen Level, legen Schwerpunkte anders. Doch fest steht auch: Der TuS N-Lübbecke scheint sich zumindest auf einem guten Weg zu befinden. Das machte das 25:24 im Endspiel gegen den Erstligisten Eulen Ludwigshafen deutlich.

TuS legt 8:2-Führung vor

Diese Partie stellte eine erste echte Prüfung dar. Vor allem am Ende, als die Entscheidung fiel, bewahrte der TuS die Ruhe. Spannend wurde es erst in der zweiten Hälfte, weil die Eulen den direkten Anschluss beim 15:16, 19:20 und noch einmal beim 22:23 herstellen konnten. Der TuS hatte vor allem eine überzeugende Anfangsphase hingelegt, führte schnell mit 8:2. »Nach dem furiosen Beginn haben wir das Tempospiel ein bisschen vernachlässigt«, sagte Trainer Emir Kurtagic. Beeindruckend: Die Führung gaben die Lübbecker zu keinem Zeitpunkt der Partie mehr ab. »Mir war es besonders wichtig, dass wir nach harten Tagen noch einmal alles gegeben haben. Wir können die Woche mit einem positiven Gefühl beenden«, fasste Kurtagic zusammen.

Komplett beendet war das Trainingslager mit dem Finalsieg allerdings natürlich noch nicht. Am Sonntagabend stand noch die Heimreise in Richtung Lübbecke an – immerhin mehr als 350 Kilometer und etwa dreieinhalb Stunden Fahrt im Kleinbus.

TuS N-Lübbecke gegen Ludwigshafen: Tatai, Jepsen – Genz (2), Walczak, Bechtloff (6), Ebner (1), Gierak (1), Bagaric (1), Strosack (2), Spohn (6), Mundus, Schade, Orlowski (3), Speckmann, Becvar (3).

Halbfinale ohne Probleme

Für das Endspiel qualifiziert hatte sich der TuS am Samstag durch einen 32:22 (15:10)-Erfolg gegen den Zweitliga-Absteiger TV Großwallstadt. In dieser Partie bot sich ein ähnliches Bild wie schon zwei Tage zuvor im Testspiel gegen den ThSV Eisenach. Die Lübbecker fanden nämlich nur schleppend hinein und ließen zu Beginn gute Möglichkeiten aus. Verlass war aber auf die Torhüter. Peter Tatai zeigte eine gute Leistung und ermöglichte seinem Team beim 5:4 die Führung. Diese wurde nach 30 Minuten auf 15:10 ausgebaut.

Die Pause nutzte Trainer Kurtagic zum Durchwechseln. Am Spielverlauf änderte sich dadurch wenig. Der TuS präsentierte sich in Hälfte zwei frischer und stellte erneut eine sehr gute Deckung. Der Sieg stand daher frühzeitig fest.

TuS N-Lübbecke gegen Großwallstadt: Tatai, Jepsen – Becvar (2), Genz (3), Walczak (3), Bechtloff (1), Ebner (4), Gierak (2), Bagaric, Strosack (2), Mundus (1), Spohn (4/2), Schade (1), Orlowski (3/1), Speckmann (6).

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