Fr., 23.08.2019

Jo Gerrit Genz ist vor dem Saisonstart des TuS N-Lübbecke gegen Rimpar voll des Lobes über Trainer Kurtagic. »Emir hat unseren Stolz geweckt«

Jo Gerrit Genz wirkt unter Trainer Emir Kurtagic sehr gelöst und ist voll des Lobes über seinen neuen Trainer.

Jo Gerrit Genz wirkt unter Trainer Emir Kurtagic sehr gelöst und ist voll des Lobes über seinen neuen Trainer. Foto: Thomas F. Starke

Von Volker Krusche

Lübbecke (WB). Es ist der Trainer, der den Unterschied macht. Das jedenfalls betonen die Spieler, wenn sie über den Richtungswechsel reden, den der TuS N-Lübbecke vollzogen hat. »Emir Kurtagic hat uns bei der Ehre gepackt, hat an unsere Einstellung appelliert und für klare Ordnung und Regeln gesorgt. Ich glaube, das brauchten wir«, ist Jo Gerrit Genz vor dem Saisonstart am Samstag, um 19 Uhr in der Merkur-Arena gegen die DJK Rimpar Wölfe, voll des Lobes über das bisherige Wirken seines neuen Coaches.

»Er hat unseren Stolz geweckt.« Die Frage, ob nun das Zusammenspiel von Zuckerbrot und Peitsche, wie es im Volksmund heißt, von entscheidender Bedeutung war, dass in der Vorbereitung die zurückliegende, äußerst enttäuschende Spielzeit sehr schnell kein Thema mehr gewesen sei, lässt der Rückraum-Linke unbeantwortet. »Natürlich gehört zwischendurch auch die richtige Ansprache dazu. Viel wichtiger sehe ich aber die Tatsache, dass Emir vom ersten Tag an fest an uns geglaubt hat.« Und damit verbunden war natürlich die große Portion Spaß, mit der man nun auch in die Serie starten wolle. »Die Dinge, die er dann besonders forciert hat, haben wir auch entsprechend umgesetzt.« Mit Spaß und Freude falle ohnehin Vieles leichter. »Jeder Einzelne von uns spürt sein Vertrauen. Auch nach Fehlern. Und jeder hat den Eindruck, dass Emir gern mit uns arbeitet. Wir gehen jedenfalls alle mit einem sehr guten Gefühl in unser erstes Spiel«, versprüht Jo Gerrit Genz viel Zuversicht auf das Kommende.

»Er hat uns klar geerdet«

Die Ergebnisse aus der Vorbereitung will der 24-Jährige nicht überbewerten. »Darauf darf man sich nicht ausruhen. Es ist schön, sich einen Tag darüber zu freuen, aber dann geht der Blick auch schon wieder nach vorne. Wir lassen solche Dinge auch nicht zu nah an uns ran. Fakt ist nur, dass wir sie aber dauerhaft bestätigen. Aber dafür sorgt der Trainer schon. Er hat uns klar geerdet!«

Die Vorbereitung habe aber ungeachtet der Spiele sehr viel Positives gebracht. Besonders freut es ihn, dass man in Roman Becvar genau die Verstärkung in der Rückraum-Mitte bekommen habe, die man gebraucht hat. »Er ist vom ersten Moment an in die Spielmacherrolle geschlüpft, hat sich Hundertprozent eingefügt.« Ganz wichtig sei, dass er mit jedem seiner Nebenleute reden würde. »Er kann ein ganz wichtiger Mann für uns werden, weil er sehr erfahren ist und weiß, was er zu tun hat. Zudem scheut er sich nicht, Verantwortung zu übernehmen«, so Genz über den Tschechen. »Roman strahlt zudem viel Ruhe aus.«

»Emir hat den Angriff neu justiert«

Trainer Emir Kurtagic hatte die Probleme im Angriff schon aus den Videos der letzten Serie ausgemacht. Und er sprach sie immer und immer wieder in der nun zu Ende gehenden Vorbereitung an. »Wir müssen vorne viel mehr zusammenspielen, als dass jeder auf seine individuellen Fähigkeiten setzt.« Angesichts der Tatsache, dass solche Umstellungen nur schwer aus den Köpfen der Spieler zu bekommen sind, ist er es aber mit Nachdruck angegangen – und erhält volle Zustimmung von seinem Linkshänder. »Emir hat unseren Angriff neu justiert. Und sein Spiel macht mir sehr viel mehr Spaß. Es ist doch ein gutes Gefühl, wenn man nicht selbst abschließt, sondern für den Nebenmann ackert, der dann frei zum Wurf kommt. Und selbst wenn der Ball dann nicht im Tor ist, so weiß man einfach, dass man das Richtige gemacht hat. Das motiviert unheimlich«, so Jo Gerrit Genz.

Emir Kurtagic wird gegen Rimpar auf das Team der letzten Wochen bauen. »Dominik Ebner wird noch fehlen. Feile Bechtloff könnte zurückkehren. Ich will ihn aber nicht gleich ins kalte Wasser werfen.« Den Gegner schätzt der TuS-Coach als harte Nuss ein. »Rimpar verfügt über eine sehr aggressive, offensive 6:0-Abwehr, die man mit viel Leidenschaft spielt. Vorn bewahren sie die Ruhe, sind sehr diszipliniert und extrem kämpferisch ausgerichtet. Die DJK agiert auch schon mal mit dem siebten Feldspieler, bringt auch zwei Kreisläufer und arbeitet viel mit Übergängen. Die werden richtig Spaß daran haben, uns weh zu tun!«

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