Mo., 26.08.2019

Spieler sind selbstkritisch, sehen aber die vielen positiven Dinge beim 23:23 gegen Rimpar Orlowski: »Haben uns das Leben selbst schwer gemacht«

Jan-Eric Speckmann war zwar mit seiner Ausbeute zufrieden, nicht aber mit der Punkteteilung gegen die DJK Rimpar Wölfe.

Jan-Eric Speckmann war zwar mit seiner Ausbeute zufrieden, nicht aber mit der Punkteteilung gegen die DJK Rimpar Wölfe. Foto: Oliver Krato

Lübbecke WB/Kru). Die Spieler sahen es wie die Fans auf den Rängen: positive Ansätze, aber nicht das Ergebnis, das man sich vorgestellt hatte. Gerade in der ersten Hälfte sei es nicht nach Wunsch gelaufen, waren sich die Akteure des TuS N-Lübbecke nach dem 23:23 gegen Rimpar einig.

»Wir haben uns in den ersten 30 Minuten das Leben selbst schwer gemacht«, betonte Marian Orlowski. Der Kapitän sah einfach zu viele vergebene klare Chancen, sei es durch ausgelassene Würfe oder Fehlpässe. »Leider sind uns dann auch in der zweiten Halbzeit, als wir in Front lagen, leichte Fehler unterlaufen. Daran müssen wir arbeiten.« Darüber würde auch die Tatsache nicht hinwegtäuschen, »dass wir genau wussten, dass mit Rimpar ein schwer zu bespielendes Team auf uns zukommt. Aber genau von diesen unangenehmen Gegnern werden im Saisonverlauf noch viele gegen uns spielen.« Mit Blick auf das am Sonntag folgende Gastspiel in Emsdetten fordert der Rückraumspieler, der genau weiß, dass er selbst keinen guten Tag hatte, »dass wir uns auf das besinnen, was unsere Stärken sind und was wir gut können.«

Nervosität war zu groß

Für Jo Gerrit Genz sei die Nervosität zu groß gewesen. »Und wenn dann noch ein Prozent Übermotivation dabei ist, springt halt so eine Halbzeit heraus.« Wichtig sei aber gewesen, dass man nach der Pause ein anderes Gesicht gezeigt habe. »Unsere Moral stimmt. Und das ist genau das, was unsere Zuschauer auch von uns sehen wollen. Dadurch sind wir dann auch in ein mentales Hoch gekommen. Schade nur, dass uns dann zwei einfache Fehler unterlaufen.«

Sehr gut lief es für Jan-Eric Speckmann, der in der Vorbereitung einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht hat. Sieben Tore, das kann sich sehen lassen. »Mich ärgern aber die zwei vergebenen Würfe. Und noch mehr ärgert mich die Tatsache, dass wir die Führung nicht nach Hause bringen konnten.«

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