Fr., 20.12.2019

2. Handball-Bundesliga: TuS N-Lübbecke tritt zum vorletzten Spiel des Jahres beim EHV Aue an. Müde, aber motiviert

Gut drauf: Roman Becvar (beim Wurf) und der TuS N-Lübbecke wollen ihren guten Lauf beim EHV Aue fortsetzen.

Gut drauf: Roman Becvar (beim Wurf) und der TuS N-Lübbecke wollen ihren guten Lauf beim EHV Aue fortsetzen. Foto: Oliver Krato

Von Viola Willmann Lübbecke (WB). Weihnachten naht, so langsam kehrt Besinnlichkeit und Ruhe ein. Nicht so beim TuS N-Lübbecke. Zwei Spiele hat die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic noch in der 2. Handball-Bundesliga. An diesem Samstag geht’s zum EHV Aue an (17 Uhr).

Und der Trainer fordert nochmal Vollgas: „Die Mannschaft ist müde, das merkt man ihr an. Aber wir werden die Kraft finden, alles zu geben“, sagt Kurtagic. „Diese beiden Spiele können uns in eine sehr gute Position für die Rückrunde bringen, wenn wir sie erfolgreich bestreiten.“ Am 26. Dezember folgt die Partie in Rimpar.

Seit Mitte Oktober hat der TuS N-Lübbecke nur einmal verloren, und das gegen der Tabellenzweiten ASV Hamm. Kurtagic: „Es hat ein wenig gedauert, bis jeder seine Rolle gefunden hat. Wir haben als Mannschaft eine positive Entwicklung genommen. Die Jungs haben extrem viel dafür getan. Man spürt Lust und Freude. Das sollten wir nicht aufs Spiel setzen, nur weil Weihnachten ist“, sagt der Trainer. Eine Aussage, die hart klingt, die aber wohl ihre Richtigkeit hat.

Stabil präsentieren

Nach durchwachsenem Start könnte der TuS mit zwei Siegen zum Jahresausklang richtig gut dastehen. Dafür muss sich das Team gegen Aue 60 Minuten stabil präsentieren. „Aue wird häufig eine schwere Saison vorhergesagt, aber sie schaffen es immer wieder, über sich hinauszuwachsen“, schätzt Kurtagic den Gegner durchaus kämpferisch ein.

Die vergangenen vier Heimspiele hat Aue gewonnen, auch Tabellenführer Coburg wurde am 2. Spieltag klar besieht. Zuletzt verlor der Tabellenelfte allerdings zweimal und verspielte beim TV Emsdetten sogar einen Vorsprung von fünf Toren (25:28).

„Das sieht man immer häufiger im Handball, es ist eine Phasensportart geworden. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu lang in negative Phasen kommen. Fehlerfrei werden wir nicht bleiben. Aber wir haben den Anspruch, das Spiel zu gewinnen und keinen Grund, nervös zu sein“, sagt Kurtagic, der allerdings nicht von einer Favoritenrolle sprechen will. „Ich möchte keine Rollen verteilen, sondern es geht darum, wer sich über 60 Minuten in der besseren Verfassung präsentiert.“

Der Trainer kann bis auf Marvin Mundus auf einen vollen Kader zurückgreifen. Aufgrund der 500 Kilometer langen Fahrt ist der TuS am Freitag angereist.

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