Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke lässt dem TV Emsdetten beim 27:20 (14:8) keine Chance
Überzeugender Start ins neue Handballjahr

Lübbecke (WB). Der Anfang ist gemacht. Der TuS N-Lübbecke ist mit einem hochverdienten 27:20 (14:8)-Sieg gegen den TV Emsdetten ins neue Handballjahr gestartet. Die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic bot gegen den Tabellenvorletzten eine überzeugende Leistung in Abwehr und Angriff. Beste Werfer waren Valentin Spohn (6) und Peter Strosack (5/2).

Freitag, 31.01.2020, 21:07 Uhr aktualisiert: 31.01.2020, 23:42 Uhr
Lübbeckes Rechtsaußen Peter Strosack war bei Tempogegenstößen und an der Siebenmetermarke erneut eine Bank. Foto: Oliver Krato
Lübbeckes Rechtsaußen Peter Strosack war bei Tempogegenstößen und an der Siebenmetermarke erneut eine Bank. Foto: Oliver Krato

Vor 1423 Zuschauern wurde der TuS am Freitagabend in der Merkur-Arena von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht. Aus einer starken Abwehr heraus setzten die Gastgeber sofort Akzente. Torwart Peter Tatai wehrte den ersten Emsdettener Angriff ab. Danach ging es mit viel Tempo nach vorn, und Marko Bagaric wuchtete den Ball zum 1:0 ins Tor der Gäste. Ein Mal konnte Emsdetten noch ausgleichen, dann sorgten Jo Gerrit Genz, Peter Strosack, Valentin Spohn und noch einmal Strosack für eine 5:1-Führung nach zehn Minuten. Emsdettens Trainer Daniel Kubes reagierte und nahm eine Auszeit. „Da habe ich bereits gesehen, dass Lübbecke mit einer solch hohen Qualität spielt, mit der wir nicht mithalten konnten“, sagte der TVE-Trainer.

Der TuS dominierte weiterhin mit seiner aktiven und aufmerksamen Defensive das Spiel. Bagaric tat sich defensiv mehrfach hervor. In der 15. Minute blockte er bei einem Angriff der Gäste gleich zwei Wurfversuche ab. Die TuS-Abwehr hatte zu diesem Zeitpunkt den mit dem erfahrenen Erstligaspieler Aivis Jurdzs verstärkten Emsdettener Rückraum fest im Griff. Die Gäste dagegen agierten in der ersten Halbzeit fast ständig am Rande des Zeitspiels.

TuS N-Lübbecke - TV Emsdetten 27:20 (14:8)

TuS N-Lübbecke: Tatai, Jepsen; Becvar, Genz 2, Walczak 1, Bechtloff 1, Ebner 2, Gierak 3, Bagaric 1, Strosack 5/2, Spohn 6, Mundus, Schade 2, Speckmann 4/2

TV Emsdetten: Paske, Madert; Weischer, Kress, Toom 1, Kolk 1, Schliedermann 2, Wasielewski 7, Dräger, Damm 2, Holzner 2/2, Wesseling 2, Jurdzs 1, Schalles 3, Mojzis

...

Nach dem 9:4 (17. Minute) durch Spohn führte Lübbecke erstmals mit fünf Toren, denn auch im Angriff gingen es die Lübbecker beherzt an. Lukasz Gierak trieb den TuS voller Energie an. Genz und Spohn, dem bis zum Seitenwechsel bereits fünf Tore gelangen, ließen es immer wieder aus dem Rückraum krachen. Aber auch am Kreis nutzten Patryk Walczak und Moritz Schade ihre Möglichkeiten. Strosack verwandelte sicher Tempogegenstöße und Siebenmeter. Jens Bechtloff war mit einem Heber zum 12:7 (25.) erfolgreich. Obwohl sich Gierak in den letzten zehn Minuten vor der Pause zwei Zeitstrafen einhandelte und Bechtloff ebenfalls raus musste, baute Genz die TuS-Führung auf 13:7 (27.) aus. Mit dem gleichen Abstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Wiederbeginn änderte sich an den Kräfteverhältnissen in der Kreissporthalle nichts. Mit einem beherzten Zwischenspurt vom 17:12 (37.) zum 20:12 durch Jan-Eric Speckmann (42.) sorgte der TuS bereits für die frühe Vorentscheidung. Spätestens als nach Gieraks 20:13 Torwart Tatai gegen den Emsdettens Linksaußen Paul Kolk eine weitere hundertprozentige Gästechance zunichte machte, war der Deckel drauf. Im weiteren Verlauf zeigten auch die eingewechselten Speckmann (vier Tore) und Torwart Johannes Jepsen, dass Trainer Kurtagic auf sie bauen kann. Aber das galt am Freitagabend für alle TuS-Akteure, die eine geschlossen gute Mannschaftsleistung gezeigt hatten.

„Dieser Auftritt meiner Mannschaft macht mich sehr glücklich“, sagte TuS-Trainer Kurtagic und sprach von einem „Super-Start“. Weiter meinte Kurtagic: „Wir haben das Spiel über 60 Minuten gut geführt, aber wir haben Emsdetten frühzeitig klar gemacht, dass wir diese Partie unbedingt gewinnen wollten.“

Weiter geht es für den TuS N-Lübbecke am 31. Januar mit einem weiteren Heimspiel. Dann kommt mit dem HSC Coburg der aktuelle Tabellenführer in die Merkur-Arena. „Dort wollen wir dann genauso auftreten wie gegen Emsdetten“, kündigte Kurtagic an.

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