Sa., 15.02.2020

Handball: TuS N-Lübbecke gewinnt in Krefeld mit 37:24 (18:12) Der Nachwuchs nutzt seine Chance

Mangelnder Zugriff in der Defensive ließ Krefeld anfangs mehr als nur mithalten.

Mangelnder Zugriff in der Defensive ließ Krefeld anfangs mehr als nur mithalten. Foto: SAMLA.DE

Lübbecke (WB). Wenn das Spiel bei der HSG Krefeld ein Spiegelbild der Saison werden sollte, hätte der TuS N-LÜbbecke sicher nichts dagegen: Nach einem zähen Beginn und zu vielen vergebenen Chancen in den ersten 20 Minuten steigerte sich der TuS, als es darauf ankam. Am Ende landeten die Lübbecker einen verdienten Pflichtsieg, der mit 37:24 (18:12) auch noch deutlich ausfiel.

Zehn Minuten lang schien zumindest das Ergebnis nach Plan zu laufen, Lübbecke führte 6:4, aber die engagiert zu Werke gehenden Gastgeber witterten dank mangelnder Konsequenz sowohl im Lübbecker Angriffsspiel als auch im Defensivverhalten ihre Chance und glichen zum 6:6 (12.) aus. Wenig später führten die Krefelder sogar mit 8:7, nachdem ihr Keeper Norman Toth zunächst einen Siebenmeter hielt und dann Karl Roosna für die erste Heimführung der Partie sorgte (7:6.), die Kevin Brüren nach einer weiteren starken Parade von Toth auf 8:7 stellte.

Torwartwechsel bringt mehr Stabilität

Nachdem Lübbeckes Abwehr in der Anfangsphase nicht den nötigen Zugriff bekam und auch der gestartete Peter Tatai zwischen den Pfosten zunächst deutlich das Nachsehen im Vergleich der Torhüter hatte, wechselte Trainer Emir Kurtagic und beförderte Johannes Jepsen zwischen die Pfosten (16.). Ein technischer Fehler von Krefeld, ein Lattenkracher von Roosna und eine Parade von Jepsen ließen das Spiel dann früh kippen: Aus dem 8:7 für Krefeld wurde dank konsequenterer Chancenverwertung der Lübbecker ein 11:8 für die Gäste (21.). Dominik Ebner nutzte eine Zeitstrafe der Krefelder zum 13:9 und legte gleich noch das 14:9 nach (24.), so dass Krefeld erst einmal eine Auszeit nahm. Die Unruhe im Team beendete das aber nicht, mittlerweile konnten sich die Gastgeber bei ihrem Keeper Toth bedanken, dass der Rückstand nicht noch größer war als letztlich sechs Tore zur Pause, in die der TuS N-Lübbecke mit einer 18:12-Führung ging.

Nach einer Auszeit steigert der TuS seinen Torhunger

Der Abstand blieb in den ersten 13 Minuten der zweiten Hälfte relativ konstant, ehe TuS-Trainer Emir Kurtagic bei einer 27:20-Führung eine Auszeit zog. Danach nahm die Trefferquote merklich zu: Die Youngster Valentin Spohn und Marvin Mundus bauten die Führung weiter aus, die Routiniers Marian Orlowski und Marco Bagaric legten nach und so hatte der TuS nach 47 Minuten erstmals zehn und wenig später erstmals ein Dutzend Treffer Vorsprung. Damit waren die Hausherren natürlich längst geschlagen, auch wenn nun auch Krefelds zweiter Torwart Paul Dreyer noch zeigen konnte, dass der letzte Platz in der Liga nicht an den Torhütern des Aufsteigers liegt. Lübbecke ließ sich allerdings nicht mehr aus der Ruhe bringen und sammelte am Ende einen souveränen Auswärtssieg und zwei wichtige Auswärtspunkte ein – nachdem die Partie nur ein knappes Drittel der Spielzeit umkämpft war. Einmal in der Spur, fuhr der TuS die Partie am Ende locker nach Hause.

 

 

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7262878?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352979%2F4850251%2F