Mi., 19.02.2020

TuS N-Lübbecke holt einen Kreisläufer aus der 1. Bundesliga Petrovsky kommt vom Bergischen HC

Vom Sommer an für den TuS N-Lübbecke am Kreis: Leos Petrovsky vom Bergischen HC.

Vom Sommer an für den TuS N-Lübbecke am Kreis: Leos Petrovsky vom Bergischen HC.

Lübbecke (WB). Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke ist bei der Suche nach einem Kreisläufer in der 1. Liga fündig geworden. Vom Bergischen HC kommt in diesem Sommer der 27-jährige Leos Petrovsky ins Wiehengebirge. Der Tscheche wird beim TuS zusammen mit Yannick Dräger (TV Emsdetten) das neue Kreisläuferduo bilden.

Petrovsky hat in Lübbecke einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben. „Mit Leos haben wir uns für einen Spieler entschieden, der sich bereits in der 1. und 2. Handball-Bundesliga sowie in der tschechischen Nationalmannschaft bewiesen hat“, sagte Hermann über den Auswahlspieler, der in 66 Einsätzen 164 Tore für Tschechien erzielte. „Auch, dass Leos im Zusammenspiel mit Roman als Mittelmann harmoniert, stimmt mich positiv und ist ein zusätzlicher Pluspunkt für die zum 1. Juli neuformierte Mannschaft“, ergänzte Hermann.

„Ich möchte wieder mehr Spielanteile habe, und das ist für mich beim TuS N-Lübbecke möglich. Natürlich ist es mein Wunsch, noch einmal in der ersten Liga aufzulaufen und dafür werde ich alles geben. Darüber hinaus waren auch die Gespräche mit Emir und Rolf sehr gut und ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Petrovsky nach der Vertragsunterzeichnung. „Mit Roman habe ich bereits in Pilsen zusammengespielt und auch in der Nationalmannschaft ist er mein Kollege. Das kommt mir sehr entgegen!“, ergänzte der künftige Lübbecker.

Leos Petrovsky spielt seit 2017 für den Bergischen HC. Zuvor stand der 27-Jährige in Polen bei KS Azoty-Pulawy und in seiner Heimat Tschechien bei Talent Pilsen unter Vertrag. Mit diesem Verein wurde er zwei Mal tschechischer Meister. Mit der Nationalmannschaft nahm Petrovsky an der Weltmeisterschaft 2015 in Katar und der Europameisterschaft 2018 in Kroatien teil. Dort erreichte das Team Platz sechs, die beste EM-Platzierung Tschechiens in der jüngeren Vergangenheit.

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