Fr., 28.02.2020

TuS N-Lübbecke: Der Linksaußen genießt den aktuellen Lauf mit dem Zweitligisten Speckmann will weiter jubeln

Jan-Eric Speckmann (3. von links) feiert mit seinen Teamkollegen den Kantersieg über Dormagen. Am Samstag soll der Höhenflug in Ferndorf weitergehen.

Jan-Eric Speckmann (3. von links) feiert mit seinen Teamkollegen den Kantersieg über Dormagen. Am Samstag soll der Höhenflug in Ferndorf weitergehen. Foto: Oliver Krato

Von Alexander Grohmann

Lübbecke (WB). Fünf von fünf – beim Heimsieg gegen Dormagen glänzte Jan-Erik Speckmann zuletzt mit einer hundertprozentigen Trefferquote. Nicht der einzige Grund, warum der nicht zum ersten Mal stark aufspielende Linksaußen des ­TuS ­N-Lübbecke auch beim Blick auf die kommende Partie beim TuS Ferndorf (Samstag, 19.30 Uhr) ein Lächeln im Gesicht hat. Der Spaß ist längst zurück beim heimischen Zweitligisten.

Nach einer völlig missratenen Vorsaison und einer in Teilen wechselhaften Hinrunde hat sich das Team unter Trainer Emir Kurtagic mehr und mehr gefunden. Bester Beweis: Alle vier Pflichtspiele des Jahres 2020 beendeten die Handballer siegreich, befinden sich auf einem Höhenflug. Das erklärt auch die gute Laune von Speckmann in diesen Tagen. „Wenn man auf der Erfolgswelle schwimmt, macht es auch mehr Spaß zu trainieren“, verrät der Linksaußen kein Geheimnis.

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Es lag an Kleinigkeiten, dass wir in der Hinrunde noch nicht die Konstanz hatten, die wir jetzt auf die Platte bringen.

Jan-Eric Speckmann

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Warum es zu Saisonbeginn noch hakte und einige Punkte verschenkt wurden, kann Speckmann sich rückblickend nur zum Teil erklären. „Es lag an Kleinigkeiten, dass wir da noch nicht die Konstanz hatten, die wir jetzt auf die Platte bringen. Umso glück­licher sind wir, dass es gerade so läuft, wie es läuft“, sagt der 25-Jährige.

Fest steht: Zum Erfolg trägt wohl auch die verbesserte Kommunikation bei, auf die Kurtagic in vielen Gesprächen bei den Spielern hingewirkt hatte. „Wir reden im Training und im Spiel jetzt mehr miteinander. Bei den Laufwegen geht es ja oft um Hundertstelsekunden“, ist es auch nach Ansicht von Speckmann entscheidend, wenn man nicht nur ahnt, sondern weiß, wann der nächste Pass geflogen kommt.

Marian Orlowski ist der Chef-Koch an den Teamabenden

Außerhalb des Parketts gab es nie Kommunikationsprobleme, der Teamgeist stimmt. Das kommt auch in den „Handball-Abenden“ der Spieler zum Ausdruck, die meist donnerstags über die Bühne gehen. Gastgeber ist in der Regel Rückraum-Ass Marian Orlowski. „Seine Wohnung liegt am günstigsten. Dazu kommt, dass er von uns allen am besten kochen kann“, sagt Speckmann grinsend.

Gestern fiel der obligatorische Mannschaftsabend aus, dafür wollen die Handballer am Samstagabend in Ferndorf wieder ihren bekannten Erfolgshunger ent­wickeln. Siege schmecken schließlich immer gut. Speckmann, der seit 2018 für die Lübbecker auf der Platte steht und kürzlich mit einem ­neuen Vertrag bis 2022 ausgestattet wurde, weiß auch um die geforderten „Zutaten“ für ein Zwei-Punkte-Dinner. „Wenn wir eine stabile Abwehr stellen und mit Tempo nach vorne agieren, kann es ein schöner Abend werden“, sagt er selbstbewusst und ungeachtet der Tatsache, dass die Ferndorfer das Hinspiel mit 24:21 für sich entschieden hatten.

Ein Grund mehr, den Spieß umzudrehen. Der jüngste Lauf spricht für die Lübbecker, die auch ihre Zuschauer wieder ins Boot geholt haben. Beim 36:25 gegen Dormagen gab’s ein Handballfest, das nicht nur Speckmann Geschmack auf mehr gemacht hat.

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