2. Bundesliga: 13 Tore des Linksaußen in Konstanz – Lübbecke gewinnt 33:24 (13:11)
Tom Skroblien zaubert TuS zum Sieg

Konstanz/Lübbecke (WB). Was für ein Lauf! Ein bärenstarker Tom Skroblien hat dem TuS N-Lübbecke am Freitagabend im Auswärtsspiel bei der HSG Konstanz den Weg zum Sieg geebnet. Dem Linksaußen gelangen 13 Treffer, darunter auch ein Kempa-Tor. Am Ende siegte der Favorit sicher mit 33:24 (13:11).

Freitag, 13.11.2020, 22:09 Uhr aktualisiert: 15.11.2020, 16:22 Uhr
Siegerpose: Tom Skroblien traf am Freitagabend, wie er wollte. Der Lübbecker Linksaußen kam beim Auswärtssieg in Konstanz auf starke 13 Treffer. Foto: Peter Pisa
Siegerpose: Tom Skroblien traf am Freitagabend, wie er wollte. Der Lübbecker Linksaußen kam beim Auswärtssieg in Konstanz auf starke 13 Treffer. Foto: Peter Pisa

Der Sportliche Leiter Rolf Hermann wollte den zweiten Saisonsieg aber nicht überbewerten. „Es war immer noch ein bisschen Sand im Getriebe. Das war ein erster Step vor den nächsten Wochen, nicht mehr und nicht weniger“, analysierte Hermann nach dem Schlusspfiff. Vor allem in der Abwehr und im Gegenstoß zeigten sich die Lübbecker am Freitagabend deutlich verbessert. Allerdings unterliefen der Mannschaft von Emir Kurtagic gerade im Angriff auch noch viele Fehler, so dass weiter Luft nach oben ist.

Keine Euphorie: Sportlicher Leiter sieht Luft nach oben

„Wichtig war erst einmal, dass die Fahrt stattfinden konnte und alle gesund geblieben sind“, machte Hermann erleichtert einen Haken hinter die aufwendig geplante Bodensee-Tour, die mit dem gewünschten Erfolg gekrönt wurde. Auch weil Tom Skroblien viel Munition im Reisegepäck verstaut hatte: Nur 45 Minuten benötigte der Linksaußen für seine 13 Treffer, hatte seine Mannschaft mit seinem letzten Streich zur 24:17-Führung bereits auf die Siegerstraße geworfen. Nur einen Fehlwurf leistete sich der Mann des Abends. Weil Konstanz nach der Pause alles andere als konstant agierte, musste der TuS gar nicht über sich hinauswachsen.

6:0-Lauf nimmt Konstanz den Wind aus den Segeln

Ganz still war es beim Geisterspiel dann doch nicht in der „Schanzle-Hölle“: Eine Handvoll Trommler sorgte auf der Tribüne von der ersten Minute an für akustische Rückendeckung der Heimmannschaft. Konstanz erwischte prompt den besseren Start und hatte bis zum 5:3 die Nase vorn (12.). Der TuS N-Lübbecke agierte in der Anfangsphase fahrig, leistete sich viele Fehlwürfe und konnte somit kaum von Aljosa Rezar profitieren: Lübbeckes Nummer eins war von Beginn an auf dem Posten und verzeichnete allein in der ersten Viertelstunde sechs Paraden, darunter ein gehaltener Siebenmeter.

Anschließend kippte das Spiel aber schnell. Ein Lübbecker 6:0-Lauf zum 5:9 nahm den Hausherren den Wind aus den Segeln. Konstanz rannte sich nun immer häufiger in der leichtfüßiger als zuletzt wirkenden TuS-Abwehr fest. Daraus resultierten zahlreiche Gegenstöße.

HSG Konstanz: M. Wolf, Hassferter, Ebert – Stotz, Czako (1), Hild (2), T. Wolf, Dangers (3), Maier-Hasselmann (1), Beckmann, Braun (3), Jud (4/1), Wendel (2), Schramm (5), Knezevic (1), Krüger (1).

TuS N-Lübbecke: Rezar, Jepsen – Skroblien (13/4), Petreikis (2), Dräger (1), Bagaric, Heiny (1), Ebner (3), Strosack (3), Petrovsky, Spohn (6), Becvar (1), Petrovsky (1), Nissen, Speckmann (2), Mundus.

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