TuS N-Lübbecke feiert zum Jahresabschluss einen 33:27-Sieg gegen den Wilhelmshavener HV
„Das Beste draus gemacht“

Lübbecke -

Der TuS N-Lübbecke hat sich mit einem überzeugenden Erfolg in die Winterpause verabschiedet.

Mittwoch, 30.12.2020, 22:48 Uhr aktualisiert: 30.12.2020, 22:52 Uhr
Zum Jahresabschluss noch einmal ein fokussierter Auftritt: Dominik Ebner landete mit dem TuS N-Lübbecke einen überzeugenden Sieg gegen Wilhelmshaven.
Zum Jahresabschluss noch einmal ein fokussierter Auftritt: Dominik Ebner landete mit dem TuS N-Lübbecke einen überzeugenden Sieg gegen Wilhelmshaven. Foto: Oliver Krato

 

Das Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV gewannen die Zweitliga-Handballer am Mittwochabend mit 33:27 (20:13) und können sich als Tabellendritter in der zweiten Saisonhälfte weiter einiges ausrechnen.

„Es war die größte Herausforderung, im zehnten Spiel in 33 Tagen noch einmal die nötige Energie aufzubringen. Das hat meine Mannschaft geschafft und dazu kann ich ihr nur gratulieren“, sagte Trainer Emir Kurtagic nach dem souveränen Erfolg und schickte seine Männer guten Gewissens in die knapp zweiwöchige Auszeit. Kurtagic: „Ich bin zufrieden, dass wir uns einen gelungenen Abschluss erarbeitet haben. Jetzt geht es darum, Kräfte zu sammeln, um im neuen Jahr wieder angreifen zu können. 2020 war schwer, aber ich glaube, dass wir als TuS N-Lübbecke das Beste daraus gemacht haben.“

Die Hausherren waren drei Tage nach dem Dämpfer im Spitzenspiel beim VfL Gummersbach wieder voll auf der Höhe und zeigten Wilhelmshaven sofort die Grenzen auf. Über 5:2 warf der TuS eine 8:3-Führung heraus und zwang Gäste-Coach Christian Köhrmann zur ersten Auszeit (9.). Anschließend blieb der Gastgeber am Drücker und erhöhte auf 13:5. Zur Pause stand dank variablem Offensivspiel und starker Abwehrleistung ein Sieben-Tore-Polster zu Buche. „20 Gegentore – das ist natürlich zu viel. Das war eine zu hohe Hypothek“, sagte Köhrmann zum Auftritt seiner Mannschaft in Halbzeit eins.

Die Moral beim WHV stimmte dagegen auch im zweiten Durchgang. Mit großem Einsatz hielt der Gast weiter dagegen. Gegen die auch in der Breite voll überzeugenden Lübbecker war letztlich aber kein Kraut gewachsen. Über 24:16 (42.) blieb der Vorsprung bis zum 26:19 (47.) konstant. Ein paar Nachlässigkeiten sorgten dafür, dass Wilhelmshaven sich beim 26:21 noch einmal auf fünf Treffer heranarbeiten konnte, doch der TuS ließ in der Schlussphase nichts anbrennen. Bei den Hausherren fehlte Bogdan Criciotoiu im Kader. Der Rumäne war aus familiären Gründen vorzeitig in die Heimat gereist. Dafür nahm erstmals in dieser Saison Neuzugang Florian Baumgärtner auf der Bank Platz. Der Linkshänder nimmt nach überstandenen Problemen am rechten Schienbein seit einiger Zeit wieder voll am Mannschaftstraining teil.

„Das war heute eine einwandfreie Leistung. Ich bin absolut zufrieden. Im achten Spiel im Dezember noch einmal so fokussiert aufzutreten, ist aller Ehren wert“, lobte Rolf Hermann die Spieler. „Es war wichtig, dass wir mit erhobenen Köpfen in die Winterpause gehen können“, so der Sportliche Leiter Rolf Hermann zur beeindruckenden Antwort auf die vorangegangene Pleite in Gummersbach. Der VfL musste dagegen zeitgleich beim 24:24 in Dormagen erstmals seit langem wieder Federn lassen. Das Aufstiegsrennen dürfte noch lange nicht entschieden sein. Dazu passt auch die abschließende Aussage von Emir Kurtagic: „Wir sind bei weitem noch nicht am Ende der Entwicklung“, so der Trainer über seine Mannschaft. Es klang wie ein Versprechen für 2021.

TuS N-Lübbecke: Rezar, Jepsen – Becvar, Heiny (3), Baumgärtner (n.e.), Ebner (2), Petreikis (3), Bagaric (2), Strosack (4), Mundus (2), Dräger (4), Spohn (5), Nissen, Speckmann (1), Petrovsky (2), Skroblien (5/4).

Wilhelmshavener HV:Vortmann, Stasch – Ten Velde (1), Sabljic, Delic, Postel (6), Schauer (2), Schluroff (5), Vorontsov (4/2), Konitz, Kozul, Drechsler, Pust (9).

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