TuS N-Lübbecke: Torwart-Talent will beim Zweitliga-Rivalen ThSV Eisenach weiter reifen
Vom Wiehen an die Wartburg: Jepsen findet neuen Klub

Lübbecke -

Schon seit Februar stand fest, dass Johannes Jepsen den TuS N-Lübbecke im Sommer nach zwei Jahren verlassen wird. Nun ist auch der neue Arbeitgeber bekannt: Das Torwart-Talent heuert bei einem ostdeutschen Traditionsklub an.

Montag, 03.05.2021, 15:14 Uhr aktualisiert: 03.05.2021, 15:16 Uhr
Geht schweren Herzens, freut sich aber auch auf die neue Herausforderung: Johannes Jepsen (21) schließt sich im Sommer dem Lübbecker Zweitliga-Kontrahenten ThSV Eisenach an. Unterhalb der Wartburg erwartet das Torwarttalent ebenfalls ein harter Kampf um Einsatzzeiten.
Geht schweren Herzens, freut sich aber auch auf die neue Herausforderung: Johannes Jepsen (21) schließt sich im Sommer dem Lübbecker Zweitliga-Kontrahenten ThSV Eisenach an. Unterhalb der Wartburg erwartet das Torwarttalent ebenfalls ein harter Kampf um Einsatzzeiten. Foto: Alexander Grohmann

Johannes Jepsen (21) hat einen neuen Klub gefunden: Der zurzeit verletzte Torhüter des Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke schließt sich sich im Sommer dem Klassenrivalen ThSV Eisenach an.

„Ich beobachte ihn schon einige Zeit bei den Nachwuchs-Nationalmannschaften des DHB. Dort hat er internationale Klasse nachgewiesen. Wir freuen uns, dass Johannes nun Teil unseres starken Torhütertrios wird“, sagt Eisenachs Sportlicher Leiter Maik Nowak. Jepsen kämpft beim Zweitligisten künftig mit Blaz Voncina (37 Jahre alt) und Österreichs Auswahl-Keeper Thomas Eichberger (27) um Spielanteile.

Gute-Laune-Typ: Johannes Jepsen galt bei den Fans als Sympathieträger. Sportlich hatte sich der talentierte Keeper in seinem zweiten TuS-Jahr aber mehr versprochen als nur eine Nebenrolle. Daher schlägt der 21-Jährige seine Zelte bald in Eisenach auf.

Gute-Laune-Typ: Johannes Jepsen galt bei den Fans als Sympathieträger. Sportlich hatte sich der talentierte Keeper in seinem zweiten TuS-Jahr aber mehr versprochen als nur eine Nebenrolle. Daher schlägt der 21-Jährige seine Zelte bald in Eisenach auf. Foto: Oliver Krato

Jepsen wechselte 2019 aus der Jugendakademie der SG Flensburg-Handewitt zum TuS, musste sich aber bis zu seiner Verletzung (Außenmeniskus-Abriss im Knie) auch in der laufenden Saison nur mit der ungeliebten Rolle der klaren Nummer zwei begnügen. Hinter Aljosa Rezar war das große Talent für seine Ansprüche zu selten gefragt. Jepsens Platz im TuS-Kader nimmt ab Sommer der international erfahrene Norweger Havard Asheim (27) ein.

Alles klar: Johannes Jepsen mit Eisenachs Manager Rene Witte nach der Vertragsunterschrift. Praktisch: Der 2,02 Meter große Keeper wird eine Wohnung unweit der Werner-Aßmann-Halle beziehen. „Ich freue mich auf die Stimmung in der Halle."

Alles klar: Johannes Jepsen mit Eisenachs Manager Rene Witte nach der Vertragsunterschrift. Praktisch: Der 2,02 Meter große Keeper wird eine Wohnung unweit der Werner-Aßmann-Halle beziehen. „Ich freue mich auf die Stimmung in der Halle." Foto: sportfotoeisenach

Jepsen sucht sein Glück derweil an der Wartburg. „Die OP ist gut verlaufen, die Genesung schreitet voran. Mein Ziel ist es, im Juli beim ThSV in die Vorbereitung einzusteigen“, sagt der Keeper, der sich schon auf die gute Stimmung in der Werner-Aßmann-Halle freut. Praktisch: Seine neue Wohnung liegt unweit von der Spielstätte entfernt.

„Ich freue mich für Johannes, dass die Zukunft geklärt ist. Gerade für junge Spieler ist es wichtig, Planungssicherheit zu haben“, sagt Rolf Hermann, Sportlicher Leiter beim TuS, über die Vertragsunterschrift des sympathischen Blondschopfs in Eisenach. Ob Jepsen noch eine Abschiedsvorstellung im TuS-Trikot geben kann, hängt vom weiterem Verlauf der Reha ab.

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