Do., 09.08.2018

Handball-Verbandsligist Altenbeken/Buke ist in die heiße Vorbereitungsphase gestartet Gutes Zeugnis vom neuen Trainer

Ungewisse Zukunft: HSG-Spielgestalter Jannik Grebe ist von Beruf Polizist, wird im September zu einer Hundertschaft nach Bielefeld versetzt und am Wochenende häufig Dienst haben. Somit steht er definitiv nicht immer zur Verfügung.

Ungewisse Zukunft: HSG-Spielgestalter Jannik Grebe ist von Beruf Polizist, wird im September zu einer Hundertschaft nach Bielefeld versetzt und am Wochenende häufig Dienst haben. Somit steht er definitiv nicht immer zur Verfügung. Foto: Markus Schlotjunker

Von Markus Schlotjunker

Altenbeken (WB). Die HSG Altenbeken/Buke ist diese Woche in die heiße Phase der Vorbereitung auf die kommende Saison in der Handball-Verbandsliga eingestiegen.

»Ich bin froh, dass ich bei den Temperaturen gleich am Rand stehe«, scherzte Rolf Schröder am Dienstagabend kurz vor dem Schweiß versprechenden Hallentraining seiner Mannschaft. Der stellt der neue Trainer der HSG ein gutes Zeugnis aus: »Bei uns haben alle in der dreiwöchigen Pause zwischen erster und zweiter Vorbereitungsphase weiter gut an ihrer Ausdauer gearbeitet und sind fit.«

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Ich bin froh, dass ich bei den Temperaturen am Rand stehe.

Rolf Schröder

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Mittels einer App, die jeder Spieler auf sein Smartphone lud, hatte Schröder einen guten Überblick, in wie weit jeder einzelne sein Fitness-Programm absolvierte. »Die Fitness ist gut, die Stimmung auch«, freut sich Schröder. Noch etwas ist auch gut: die Trainingsbeteiligung. Im Gegensatz zur Vorbereitung vor einem Jahr hatte und hat der Coach fast immer den kompletten Kader zur Verfügung. Kein Wunder, dass in der ersten Phase alle drei Testspiele gegen Gegner aus der Ober-, Verbands- und Landesliga klar gewonnen wurden.

Mit dabei waren und sind auch die vier Neuzugänge Hendrik Schubert (Jahrgang 1991), Jan Walter (Jahrgang 1997), die beide früher schon für die HSG gespielt haben, sowie Lennart Unkell und Florian Weißelstein (Jahrgang 1995). Schubert ist aufgrund seiner Erfahrung in Abwehr wie Rückraum universell einsetzbar, Walter auf der rechten Außenbahn. Weißelstein wird sich die Position des Kreisläufers mit Malte Werning teilen und mit ihm zusammen sowie Yannic Hennemann den Innenblock der Abwehr bilden. Apropos Hennemann: Wie lange der groß gewachsene Rückraumlinke für die HSG in der neuen Saison spielen kann, ist aus beruflichen Gründen ungewiss. »Bis zum Jahreswechsel aber mindestens«, sagt der Trainer. Ebenso ungewiss ist aus dem selben Grund die Zukunft vom Rückraumrechten Michael Schadomsky, den Schröder besonders lobt: »Michael ist sehr gut drauf. Nach Möglichkeit wird er uns erhalten bleiben, wenn es ihn beruflich nicht zu weit weg verschlägt.«

Vier Neuzugänge verstärken die HSG

Neuzugang Unkell (Jahrgang 1996) spielte zuletzt auf der linken Außenbahn, wird aber bei der HSG als Back-up für Benedikt Goesmann auf Rückraum Mitte eingesetzt werden, da Jannik Grebe (von Beruf Polizist), der sich bislang die Rolle des Spielgestalters mit Goesmann teilte, im September zu einer Hundertschaft nach Bielefeld versetzt wird, wo er häufiger am Wochenende Dienst versehen muss. Wie oft Grebe auflaufen wird, ist also ungewiss. »Wann immer es geht, wird er mittrainieren und spielen«, sagt Schröder.

Nicht dabei sind im Moment Erik Fornefeld, der nach einer Bänderverletzung zum Saisonstart zurückerwartet wird, und Jonas Schäfers, der am Ende der vorigen Saison einen Kreuzbandriss erlitt, der konservativ behandelt wird. »Ich bin eigentlich zuversichtlich, dass er im Herbst wieder dabei ist, aber wir müssen einfach abwarten«, schildert Schröder.

Trainer schickt die Spieler in ein Altenbekener Fitnessstudio

Der hat seiner Mannschaft in den Wochen bis zum Start in die neue Saison am 8. September ein ordentliches Pensum auferlegt. Fünf Einheiten (Training oder Testspiel) pro Woche stehen auf dem Programm. Zum Abschluss ist ab dem 23. August ein viertägiges Trainingslager angesetzt. Bis dahin wird auch weiter an der Schnelligkeit wie an der körperlichen Robustheit gearbeitet. Die Spieler gehen – das ist neu bei der HSG – dafür regelmäßig in ein Altenbekener Fitnessstudio. »Am letzten Wochenende vor der neuen Spielzeit haben die Spieler dann frei und können sich um ihre Familien kümmern. So habe ich das bisher bei allen Mannschaften gehalten, die ich trainiert habe«, berichtet der Coach. Es läuft also alles bestens bei der HSG. Die Vorfreude bei den Fans, die neue Mannschaft spielen zu sehen, dürfte groß sein.

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